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„Nicht alle sind so“: Syrische Flüchtlinge aus Schwerte distanzieren sich von Silvesterübergriffen

„Wir sind nicht alle so!“ In Schwerte haben sich fünf syrische Geflüchtete gestern in einem offenen Brief von den Silvesterübergriffen in Köln und anderen deutschen Großstädten distanziert.

Das Onlineportal „Blickwinkel Schwerte“ zitiert die fünf jungen Männer mit der Beteuerung:  „Es ist es für uns eine sehr große Enttäuschung zu sehen, dass es Flüchtlinge gab, die sich in Köln Frauen gegenüber respektlos verhalten haben“ Zugleich betonen sie jedoch: „Wir sind nicht alle so.“

Der Brief haben die Syrer mit Hilfe des Schwerter Arbeitskreises Asyl verfasst.

In dem Bericht des „Blickwinkel“-Kollegen heißt es, dass die Flüchtlinge in ihrem Brief  ihre Abscheu gegen die sexuellen Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof ausdrücken,  ihre Dankbarkeit für die Unterstützung in Schwerte und ihre Ambition, sich hier nach ihren Möglichkeiten zu integrieren. Solche Täter wie die von Köln dürften nicht in Deutschland bleiben. Doch beklagen die Syrer in ihrem Schreiben auch, dass manche Bürger zwischen den Tätern in der Rheinstadt und nach Sicherheit suchenden Kriegsflüchtlingen nicht differenzierten. „Wenn einer etwas Schlechtes macht, heißt das nicht, dass alle so sind.“

Zum vollständigen Artikel: blickwinkel-schwerte.de

Auch in Südwestfalen gehen syrische Familien aus Flüchtlingsunterkünften auf Distanz zu den Silvestervorfällen. Sie wollen nicht mit den Tätern gleichgesetzt werden. Sie hätten in Syrien gelernt, dass man Frauen und Mädchen so nicht behandelt. Die Täter hätten den Deutschen jetzt aber ein falsches Bild von den Flüchtlingen vermittelt. Die Familien demonstrieren am heutigen Samstag (16.01.) zusammen mit anderen Flüchtlingen und deutschen Freunden in der Siegener Innenstadt.  (Quelle: WDR Süwestfalen)

Kommentare (13)

  • Andrea Zinsenhofer via Facebook

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    Lt. einer Statistik werden auch nur 0,5% der Syrer straffällig. Lt. dieser Statistik sind die ‚Spitzenreiter‘ Marokkaner, gefolgt von Algerier und Tunesier.

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    • Freddy Vogt

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      Das Problem ist aber kann man den Fünf trauen?? Und wie will man wissen wer von denen sowas nur vorschiebt und wer nicht. Ich glaube ein gesundes Mißtrauen und eine armlänge Abstand schaden nicht.

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  • Martin Sachs via Facebook

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    Das wissen wir!

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Es wird ganz ohne Zweifel gute Menschen unter den Flüchtlingen geben. Ich hoffe sogar, daß es die große Mehrheit ist. Die müssen darunter leiden, daß irgendwelche Schwachköpfe solche schrecklichen Taten verüben.

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    • Andre Sander via Facebook

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      Natürlich ist es die Minderheit. Wir haben 1,4 Millionen Flüchtlinge in Deutschland. Nur ein paar hundert vieleicht um die tausend Flüchtlinge sind bis jetzt angezeigt. Der Prozentsatz liegt im Promille Bereich. Jetzt muss man die dicht auch umkehren. Wie hoch ist der Prozentsatz der Kriminellen Deutschen zu der Deutschen Bevölkerung?

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  • Ines Petzold via Facebook

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    Vertrauen is die Basis allen Zusammenlebens!
    Ich habe absolut nichts gegen die Fluechtlinge, die fuer die Aufnahme hier dankbar sind, sich integrieren und die Regeln und die deutschen Gesetze akzeptieren und respektieren!
    Nur die, die es nicht wollen und Straftaten begehen, egal was,müssen SOFORT nach Schnellprozess wieder raus!!!

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Vertrauen muss verdient werden

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  • fürst

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    Natürlich -im Sinne des Wortes- sind nicht alle so.

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  • Angie Wolfgang Hinkelbein via Facebook

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    Aus Angst das sie ihr gutes Leben nicht mehr genießen können sonst nicht

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  • Andre Sander via Facebook

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    Leute nicht vergessen, es gibt Deutsche Kriminelle, Deutsche Sozial Schmarotzer und vor allem dumme Deutsche. Oder soll ich jetzt manche hier als Rechte titulieren, weil Rechte sich auch so äussern? Das selbe Prinzip.

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  • Sascha Herrmann via Facebook

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    Die Syrer sind nicht das Problem. Wer es aus Syrien hier her geschafft hat, hat in der Regel einen guten Bildungsstand und hatte dort einen gewissen finanziellen Stand. Denn anders hätte er die Flucht nicht bewältigen können. (Schlepperkosten usw.) Diese Menschen sind in der Regel dankbar und haben einen echten Willen zur Integration. Bei den Tunesiern, Marokkanern…sieht das leider zu einem sehr hohen Prozentsatz anders aus. Viele waren schon Zuhause kriminell mit niedrigen Bildungsstand und leben hier ihr Leben einfach so weiter wie sie es gewohnt waren. Ich fürchte aber leider auch das für diesen Teil jegliche Integration zu spät kommt. Jetzt alle über einen Kamm zu scheren wäre fatal.

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