Rundblick-Unna » Neues „Rollup“ im Rathaus wirbt für „Mobile Retter“ in Schwerte

Neues „Rollup“ im Rathaus wirbt für „Mobile Retter“ in Schwerte

Im Notfall ist die Zeit, bis der Rettungsdienst kommt, die Wichtigste. Im Kreis Unna wird darum immer mehr nachgerüstet. So wurde am vergangenen Donnerstag im Foyer des Rathauses auf Initiative des Ersten stellvertretenden Bürgermeisters Klaus-Jürgen Paul ein „Rollup“ im Beisein von Bürgermeister Heinrich Böckelühr aufgestellt, das auf ein Smartphone-basiertes Ersthelfersystem hinweist. Ebenfalls anwesend war Gregor Meintrup als Vertreter des Vereins „Mobile Retter e. V.“ sowie weitere Vertreter Schwerter Hilfsorganisationen.

Beim plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand oder bei Bewusstlosigkeit ist eine schnelle, professionelle, medizinische Hilfe oft lebensentscheidend für den in Not geratenen Menschen. Über ein innovatives, App-gestütztes Alarmierungssystem der Notrufzentrale 112 kann jetzt zeitgleich zum Notarzt ein sich möglicherweise zufällig in unmittelbarer Einsatznähe befindlicher, medizinisch qualifizierter Ersthelfer über sein Smartphone aufgespürt und alarmiert werden.

Diese Ersthelferinnen und Ersthelfer sind Krankenschwestern, Pfleger, Sanitäter, Rettungsassistenten, Feuerwehrkräfte, DLRG-Schwimmer oder Ärzte, die unmittelbare qualifizierte Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten – bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Diese wenigen Minuten können die entscheidenden Minuten für das Überleben des Patienten darstellen.

Zurzeit gibt es schon 32 registrierte „Mobile Retter“ in Schwerte. Im Kreis Unna sind insgesamt 391 Personen als „Mobile Retter“ registriert, wovon 300 bereits ausgebildet sind.

 

Foto: (v.l.) Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Martin Kolöchter (DRK), Gregor Meintrup, Erster stellvertretender Bürgermeister Klaus-Jürgen Paul, Wolfgang Boos (Malteser) und Holger Vieregge (Feuerwehr) präsentieren das neue „Rollup“.

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