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Neuer Konzessionsvertrag unterschrieben: Stadt Unna setzt für weitere 20 Jahre auf ihre Stadtwerke vor Ort

Die Stadt Unna setzt für die nächsten 20 Jahre weiter auf ihre Stadtwerke vor Ort fort. Heute wurde im Rathaus der neue Konzessionsvertrag für Strom und Erdgas unterzeichnet. Bürgermeister Werner Kolter und SWU-Chef Jürgen Schäpermeier besiegelten die Partnerschaft für weitere 2 Jahrzehnte, sprich bis 2037. 

Die Stadtwerke Unna, sagte Kolter, hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten „als kompetenter und zuverlässiger Partner in Sachen Energieversorgung und wichtiger Akteur vor Ort bewährt. Ihr Angebot erfüllt alle Kriterien einer zuverlässigen, sicheren, transparenten und umweltverträglichen Ver sorgung mit Strom und Gas. Das Unternehmen gewährleistet hohe technische Sicherheitsstandards, ökologische Verantwortung und Kundenorientierung.“ Mit den neuen Konzessionsverträgen setzten beide Partner zusammen auf Kontinuität und langfristige Planungssicherheit.

Die Stadtwerke sehen in der Vertragsverlängerung außerdem ein klares Bekenntnis der Kreisstadt zum Energieversorger vor Ort: „Wir verlegen nicht nur Leitungen und liefern Energie, sondern sind engagierter Partner der Region. Gemeinsam sind wir auf einem guten Weg, die Energiewende vor Ort zu realisieren“, zeigt sich Jürgen Schäpermeier gewiss.

Der Konzessionsvertrag regelt die Bereitstellung und den Betrieb eines Strom- und Erdgasversorgungsnetzes. Die Leitungen werden in der Regel in öffentlichen Flächen verlegt, z. B. Straßen, Radwegen und Bürgersteigen. Für diese Nutzung zahlen die Stadtwerke entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen die jährliche Konzessionsabgabe an die Stadt.

Kommentare (4)

  • Mike

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    Alles andere wäre auch eine sehr schlechte Entscheidung gewesen, denn Unna hält ja über 70% der Anteile an den Stadtwerken…

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    • Silvia Rinke

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      😉 Präzise erkannt, Mike.

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  • Markus Antonius

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    Selbst, wenn es wirtschaftlichere Angebote gegeben hätte: die Stadtwerke bieten einen reichlich gefüllten Koben, aus dem sich die Kommunalpolitik mästen kann. Und auf etwas anderes als Pfründe und Pöstchen kommt es Kolter, König, Fröhlich und Co doch gar nicht an. Deshalb würde jedes andere Angebot abgelehnt werden.

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  • Tobi

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    Das denke ich auch.

    Ist doch schön bequem ein paar Tausender nebenbei für Sitzungen bei den Stadtwerken mitzunehmen, für Entscheidungen, die die Stadtwerke auch ohne sie so treffen würden…..

    Was kassiert der Bürgermeister und der ehemalige Kämmerer dort eigentlich ? Und dann noch in den anderen Aufsichtsräten z.B. bei der Sparkasse ?

    Wäre doch mal interessant, was die Damen und Herren überall so gesamt mit allem drum und dran so kassieren, aufgeschlüsselt nach einzelnen Namen. Habe vor kurzem irgendwo gelesen, dass König nebenbei 30.000 erhält, neben seinem regulärem Gehalt.

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