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Neue kommunale Wohnungen (nicht nur) für Geflüchtete für fast 60 Mio. Euro

Für fast 60 Millionen Euro soll im Kreis Unna und im benachbarten Dortmund ab nächstem Jahr zusätzlicher preiswerter Wohnraum aus kommunaler Hand entstehen. Für Flüchtlinge, aber auch für sozial schwache Einheimische, wie die Bauherren betonen. Bauherrin ist im Kreis Unna die kommunale Wohnungsgesellschaft UKBS, in Dortmund die Stadt selbst.

Die UKBS plant 200 bezahlbare neue Wohnungen (Mehrfamilienhäuser) und will für den Bau bis zu 40 Millionen Euro in die Hand nehmen. Dafür sucht sie derzeit noch in ihren Gesellschafterkommunen mit Hochdruck nach Grundstücken.

In Dortmund will die Stadtverwaltung im kommenden Jahr in zwei Stadtteilen Mehrfamilienhäuser für Flüchtlinge bauen, wie am Freitag mitgeteilt wurde. In den neuen Gebäuden sollen insgesamt gut 460 Menschen Platz finden. Die Häuser werden auf städtischen Grundstücken errichtet.

Betont wird, dass der preiswerte neue Wohnraum nicht nur für Asylbewerber gedacht ist. Gut 40 Prozent der Wohnungen soll auch an sozial Schwache vermittelt werden. Als Baukosten setzt Dortmund rund 18 Millionen Euro.

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