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Neue Bummelzone ab 2018: Start an Massener Straße und optische Verlängerung bis Schäferstraße

Dringende Empfehlung: Zuerst die Massener-, dann die Hertinger- und schließlich die Bahnhofstraße sanieren. Ab 2018 – nicht mehr länger warten! Zugleich die Bummelmeile optisch bis zur Schäferstraße verlängern – und: Es soll nicht mehr soviel Ware und Werbung draußen vor den Geschäften herumstehen.
So lautet der eindringliche Rat des Arbeitskreises Fußgängerzone, der sich vorige Woche das marode Innenstadtpflaster ausgiebig ansah und Meter für Meter auf mehr oder weniger wackelnde Steinen abschritt.

Wackelsteine Fußgängezone rosa und grün

Es besteht Handlungsbedarf, konstatierte das Gremium, das sich aus Mitgliedern aller Fraktionen des Stadtentwicklungsausschusses zusammensetzt. Zusätzlich zu den drei genannten „Hauptflanierstrecken“ sollen auch die Gesellschaftsstraße und die Rahlenbeckstraße Süd in die Neugestaltung einbezogen werden, um die Fußgängerzone optisch bis zur Schäferstraße zu verlängern.
Der Entwurf des Handlungskonzeptes Innenstadt 2022, der momentan in Arbeit ist,  soll die Vorschläge aufnehmen und in ein zeitliches und finanzielles Gerüst kleiden.
Fußgängerzone Waren

Ein Dorn im Auge war den Teilnehmern des Arbeitskreises an einzelnen Stellen die umfangreiche Möblierung aus Warenauslagen, Werbeaufstellern, Werbefähnchen u .ä.  „Auch wenn diese Dinge für ein lebendiges Erscheinungsbild der Fußgängerzone genauso wie Außengastronomie enorm wichtig sind, ist an einigen Stellen zu erkennen, dass ein Übermaß der Attraktivität der Fußgängerzone schadet„, so die klare Kritik der Politiker. Hier wünscht sich der Arbeitskreis klare Regulierungen, die zusammen mit der baulichen Neugestaltung greifen können. Die gröbsten Auswüchse sollen nach Möglichkeit auch vorher angepackt werden.

Kommentare (3)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Wäre schön, wenn da endlich was gemacht würde.

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  • Sven Hilbk

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    Ein schöner Gedanke. Aber mal ehrlich, noch vor einem Jahr haben wir hier über Unnas Schulden geflucht und jetzt juckt das keinen mehr?
    Ich weiß das es nicht die beste Situation in der Fußgängerzone ist aber eine Sanierung würde u.a. auch die angesiedelten Geschäffte so viel ich weiß anteilhaft belasten.
    Und wenn ich mir dann ansehe wie viele LKWs dann zur Anlieferung über das Kopfsteinpflaster (teilweise viel zu schnell) fahren, würde es 2019 dann wieder genau so aussehen wie vorher. Es muss also nicht nur Saniert werden, sondern auch bei der Anlieferung der Waren ein anderes Konzept her. Sonst ist es nur rausgeworfenes Geld. Und davon haben wir doch wohl schon genug.

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  • Sandra Limbach via Facebook

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    Hoffffendlich wirds mal richtig gemacht die vielen verschiedenen steine geht garnicht wieviele sind schon gefalllen

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