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Neu konzipierte Förderschulen starten – Kreis sieht das Gute

Zu Beginn des neuen Schuljahrs gehen auch die neuen Förderschulen des Kreises Unna an den Start. Auf Grundlage eines Gutachtens und nach monatelangen Vorarbeiten und Diskussionen ist damit der Umbau der Förderschullandschaft  vollzogen, meldet die Kreisverwaltung.

Schuldezernent Dr. Detlef Timpe (im Bild) unterstreicht seine Zuversicht, dass die Umstrukturierung zum Wohle aller geschehen ist.  „Mit unserem leistungsfähigen und attraktiven Förderschulangebot behalten Familien von Kindern mit Förderbedarf trotz sinkender Schülerzahlen ihre Wahlfreiheit. Und das ist uns sehr wichtig.“

Wie von uns berichtet, ist eine Schule mit zwei Standorten für die jüngeren Schüler im Primarbereich geschaffen worden: die Regenbogenschule in Bergkamen und in Fröndenberg.

Für die älteren Schüler in der Sekundarstufe I nehmen zwei Förderschul-Zentren den Betrieb auf: eins in Unna,eins im Norden des Kreises mit zwei Standorten in Lünen und Selm. Die Trägerschaft übernimmt jeweils der Kreis.

Harkortschule

Aufgelöst wurden damit allerdings zum 31. Juli:

die Harkortschule in Königsborn und die Sodenkampschule Fröndenberg, außerdem fünf weitere Schulen im Nord- und eine im Südkreis: Barbaraschule Werne, Albert-Schweitzer-Schule Bergkamen, Friedrich-Ebert-Schule Lünen, Pestalozzischule Selm, Käthe-Kollwitz-Schule Kamen-Heeren, Schule an der Ruhr Schwerte.

Der Kreis sieht gleichwohl das Gute an dem neuen Konzept, lobt es als „Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit“.

Für Schüler, Eltern und Lehrer ändere sich zum neuen Schuljahr zwar einiges. Doch mit weiterhin machbaren Wegen sollten Familien auch künftig eine echte Alternative zur Regelschule haben. „Weiterer Pluspunkt: Wir haben durchgängig Ganztagsangebote geschaffen. Das tut nicht nur den Kindern gut, sondern hilft auch Familien auf zeitgemäße Art und Weise, die vielfältigen Anforderungen unter einen Hut zu bekommen“, erläutert Dr. Detlef Timpe.

 

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