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Neonazis bewerfen Polizisten mit Feuerwerkskörpern – 18 Festnahmen

Zu über 500 Einsätzen mussten Beamten des Polizeipräsidiums Dortmund in der Silvesternacht in Dortmund, Lünen und auf den Autobahnen ausrücken. Ein umfangreiches Aufgebot war gegen Neonazis in Dorstfeld nötig, wo Polizeibeamte von Rechtsradikalen mit Feuerwerksraketen beschossen wurden.

Wenige Minuten nach Mitternacht wurden zwei auf dem Wilhelmsplatz eingesetzte Streifenwagen aus einer ca. 25köpfigen Gruppe heraus gezielt mit Feuerwerkskörpern beworfen und mit Feuerwerksraketen beschossen. Als die Polizisten daraufhin ihre Fahrzeuge verließen, um dem Treiben ein Ende zu setzen, wurden sie weiter mit Feuerwerkskörpern, Feuerwerksraketen und Bierflaschen gezielt traktiert.

„Mit den herbeigerufenen Unterstützungskräften konnten die Angriffe konsequent unterbunden werden“, steht es im Polizeibericht. 18 Personen wurden von der Polizei zunächst mal einkassiert, mehrheitlich soll es sich um Angehörige des lokalen rechten Spektrums handeln. Auch zwei Minderjährige befanden sich in der Gruppe, sie  wurden in die Obhut der Erziehungsberechtigten übergeben. Der Rest erwartete das neue Jahr hinter Gittern.

Die Dortmunder Polizei hat unter Einbindung des Staatsschutzes die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden drei Personen leicht verletzt; darunter eine der eingesetzten Polizeibeamtinnen durch einen Biss in die Hand.

Die Gesamtzahl an Einsätzen summierte sich bis zum Neujahrsmorgen um 6 Uhr auf 513: Körperverletzungsdelikte (78), Sachbeschädigungen (23), Eigentumsdelikte (40), Brände (23) Hilfeersuchen / Hilflose Personen (26) und zahlreiche Ruhestörungen.

 

Kommentare (13)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Gräßliches und respektloses Volk.

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Ätzend, überflüssig und es wird hoffentlich mit aller Konsequenz verfolgt.

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  • Christopher Harwig via Facebook

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    Da waren wieder Leute ohne Hirn unterwegs…

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Als kurze Ergänzung von uns: Von Beteiligten der Auseinandersetzungen wird der Verlauf des Abends – ähnlich wie neulich bei einem Einsatz gegen Dortmund Ultras – anders dargestellt als in der Polizeimitteilung, die unserem Bericht zugrunde liegt. Die Aggression sei vielmehr von der Polizei ausgegangen, die „unverhältnismäßig auf die (gewaltfreie) Anwesenheit national Gesinnter“ reagiert habe. Da wir selbst nicht dabei waren, können wir den Wahrheitsgehalt dieser und anderer Darstellungen nicht überprüfen. D. Red.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Aus sicherer Quelle,weiss ich,das die Jungcops derbe in den Wohnungen gewütet haben.

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  • Thorsten Knoll via Facebook

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    Falsch ist das eine Wohnung gestürmt wurde in der Thusnelderstr wurde in einem.ganzen Wohnhaus Türen eingetreten von der Polizei.

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