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Namensschilder für Ordner und Retter: Klares Nein auf Datenschützertagung in Unna

Über das Thema  „Namensschilder für Rettungs- und Ordnungskräfte?“ diskutierten wie berichtet am Donnerstag kommunale Datenschützer aus ganz NRW im Ratssaal Unna – mit einer klaren Absage an derartige Pläne: „Wer schützt eigentlich unsere Beschützer?“, fasste Eric Janzen von der Stadt Unna als Vorsitzender des Arbeitskreises das Problem zusammen. Namensschilder für Einsatzkräfte: eine klare Absage an diese Idee.

Das Ergebnis dieses Tagesordnungspunktes lieferte Ratshaussprecher Oliver Böer auf unsere Berichterstattung über die Tagung noch nach. „Die kommunalen Datenschutzbeauftragten haben eindeutig für den Schutz der Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten, Polizei und Ordnungsdiensten argumentiert und votiert“, macht der Stadtsprecher deutlich. „Das Thema hatte eine kleinere Kommune auf die Tagesordnung gebracht, wo es bislang erst zu wenigen Ausfällen gegen Einsatzkräfte gekommen ist.“ Doch eine Mehrheit für solche namentliche Kennzeichnungen fand diese Kommune nicht.

„Helfer und Retter müssen ihren Job – der für Verletzte und Gefährdete unter Umständen lebenswichtig ist –  frei von eigenen Ängsten und Bedrohungen aller Art ausüben können“, fasste Datenschutzbeauftragter Eric Janzen das Ergebnis dieses Tagesordnungspunktes klar zusammen.

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