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Nächster Vandalismus in Unna – diesmal Kreissporthalle

Serienweise Vandalismus in Unnas weiterführenden Schulen – als Nächstes nahmen sich Rowdies jetzt die Kreissporthalle an der Platanenallee vor.

Zwischen Dienstag- und Mittwochnachmittag drangen unbekannte Vandalen durch Oberlichter in einen Vorraum der Kreissporthalle ein – offenbar wie bei den vorangegangenen Vandalismusfällen einfach, um blinde Zerstörungswut auszuleben. Sie demolierten die Toiletteneinrichtungen.

Der Sachschaden geht erneut in die Tausende, die Kreispolizei beziffert ihn mit ca. 3 500 Euro. Zuvor hatte es Vandalismus / Brandstiftung im Ernst-Barlach-Gymnasium (EBG) und am Geschwister-Scholl-Gymnasium gegeben, auf dem Parkplatz der Eissporthalle wurde ein Reisebus total demoliert und an der Zechenstraße in einem Rohbau randaliert. Die Freie Liste Unna (FLU) hat einen Antrag für verstärkte Videoüberwachung an Schulen vorgelegt.

Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.

Kommentare (12)

  • J.Müller

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    Herr Jäger/Makiolla sollten mal statt Blitzmarathon einen Eigentumsschutzmarathon auflegen und sich mal 2×12 Stunden nachts auf die Lauer legen.
    Und Videokamera Aktion an allen öffentlichen Gebäuden !

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  • Mike

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    Ja so ist es, der Blitzmarathon ist eine Geldeinnahmequelle, mit Eigentumsschutz kann nichts verdient werden.

    Und Videoüberwachung bringt doch nichts, sieht man ja an den zahlreichen Fahndungsfotos von EC Dieben, daß die Automaten und Schalterräume alle überwacht sind hält niemand von den Dieben ab und selbst mit Fotos fasst man sie nicht.
    Objektschutz geht nachwievor am kostengünstigsten mit Alarmanlagen.
    Wer randalieren will wird sich eine Maske überziehen und dann randalieren, wer Randalierer ist, kennt sich aber nicht mit Alarmanlagen aus 😉

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  • J.Müller

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    Fahndungsfotos halte ich für erfolgreich. Die Polizei geht mit Fahndungserfolgen von Betrügern an Geldautomaten nicht an die Öffentlichkeit. Deshalb gibt es keine Statistik über gefasste Täter über Videokamerabilder. Öffentlichkeit wird dann informiert, wenn dadurch dicke Fosche wie Terroristen oder Mörder identifiziert werden konnten. Erinnere Dich mal ab die Kofferbombenattentäter….nur EIN !!! derartiger Erfolg rechtfertigt schon die Kameraberwachung !!!!

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  • Mike

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    Es werden regelmässig Fahnungsfotos von EC Kartendieben veröffentlicht, die Aufklärungsquote geht gegen null laut Aussagen der Polizei und es gibt keinerlei Abschreckungseffekt durch die Videoüberwachung, nur 1 von 100 Täter vermummt sich überhaupt noch an Geldautomaten.
    An den Gebäuden geht es ja nicht darum Terroristen zu fassen sondern um stupide Randalierer, die sind so schlau und vermummen sich, da hilft keinerlei Kameraüberwachung, die Lage ist da doch eine ganz andere als an einem Bahnhof, da wäre sofort Alarm wenn sich einer vermummt. Bei Bahnhöfen geht es nicht um Einbrüche sondern Gefahrenabwehr, ist eine ganz andere Ausgangslage.
    Hier geht es um Einbruchsprävention, da liefern Alarmanlagen nunmal die kostengünstigste und effektivste Möglichkeit. Und eine genrelle Kameraüberwachung an Schulen ist doch vollkommen übertrieben, während der Schulzeiten müssten sie aus sein, nach den Schulzeiten an sein und ein Dach und die WCs wären so oder so nicht überwacht.

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  • J.Müller

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    Nach dieser Logik, dürfte die Polizei also KEINERLEI Fahndungsfotos veröffentlichen ?!? Warum tut sie es denn dann trotzdem, wenn nach IHREM WISSEN, keine Straftat damit aufgeklärt wird ???
    Welche Maßnahme würden Sie ergreifen, wenn Ihr Haus jede Woche vollgesprüht würde ?? Bleiben Sie dann jede Nacht wach und stehen vor der Tür Wache ?
    Und die Schäden an Schulen dürften sich mittlerweile gut auf 50.000 Euro summieren…..

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  • Mike

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    Es werden natürlich Straftaten mit Fahnungsfotos aufgeklärt keine Frage, sie verhindern aber so gut wie keine Einbrüche. Videoüberwachung mag einige potentielle Täter abschrecken, das war es aber auch, sie ist eher ein Mittel zur Aufklärung, das hilft aber wenig, denn selbst wenn jugendliche Täter ermittelt werden haben diese meist keinerlei Einkommen und kommen somit nicht für den Schaden auf, trägt dann so oder so der Steuerzahler, eine simple Alarmanlage kann Täter effektiv abhalten und diese wird auch gerne mit Kameras kombiniert die nicht ständig filmen sondern nur bei Bedarf was die Kosten extrem senkt.
    Meine Garage wird regelmässig besprüht, eine Videoüberwachung ist nicht zulässig laut Polizei. Man kann nur hoffen, die Polizei fährt öfter Streife und man selber schaut eben öfter nach.

    Letztendlich ist es doch einfach, selbst wenn Schäden von 50.000 Euro entstanden sind, pro Schule kostet die Überwachung ca. 30.000 Euro und welche Schäden damit verhindert werden ist komplett offen.
    d.h. hier steht eine große sechsstellige Summe die pro Jahr auszugeben wäre 50.000 Euro Schaden gegenüber, rein wirtschaftlich rechnet es sich nicht.

    Ich sehe das Ganze recht einfach, es ist ein generelles Problem mit dem Vandalismus und den Einbrüchen, ist ja wie man hier sieht nicht Schulspezifisch, insofern muss da für alle eine passende Lösung gefunden werden und die kann nicht heissen, Steuergelder zur Täterabschreckung in Schulen investieren und der betroffene Bürger oder andere Firmen gehen mal wieder leer aus und können zusehen wie sie klarkommen.
    Es ist doch sehr klar, daß die Polizei nicht genügend Personal hat Streife zu fahren und unsere Richter Täter nicht ausreichend bestrafen und die milden Strafen Täter vor Taten nicht abhalten.

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  • J.Müller

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    Kurz gesagt: Ihnen ist keine Lösung recht und Sie schmeißen das Steuergeld lieber für ewige Reparaturen an Schulen, Sporthallen etc. aus dem Fenster…. Toll !!!

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  • Mike

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    Das ist ja vollkommer Quatsch, das ist simples rechnen, die Stadt Unna hat über 15 Schulen, das sind 15 * 30.000 Euro = 450.000 Euro Videoüberwachungskosten pro Jahr (!), wer soll das bezahlen ???

    Und mal ein Beispiel eines Kunden von mir, er hatte nach 3 Einbrüchen seine komplette Firma Videoüberwachen lassen, was ist passiert, es wurde weiterhin eingebrochen, Unterschied man hatte nun Bilder von Leuten mit Basecap, Sonnenbrille und Schal im Gesicht und Autos ohne Kennzeichen, was hat es genutzt, garnichts, die Täter konnten so nicht ermittelt werden, die Videoüberwachung konnte die Einbrüche nicht verhindern. Seit 3 Jahren hat der Kunde nun eine Alarmanlage, seitdem gab es nur einen Einbruchversuch der aber Aufgrund des Alarms abgebrochen wurde.

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  • J.Müller

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    Na wie gut, dass es bereits Schulen in Unna gibt, die Videoüberwachen.

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  • Mike

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    Ja gibt es, z.B. Schwerte hat sowas auch und trotzdem wurde wieder eingebrochen.

    Und wie gehabt, Vandalisten haben Zerstörung im Sinn, die lassen sich von lächerlichen Kameras nicht aufhalten, das ist seit Jahren bekannt. Das würde nur funktionieren wenn alle Kameras jederzeit von Wachpersonal beobachtet werden die dann sofort einschreiten könnten und Personal losschicken könnten, aber die reine Aufzeichnung verhindert nichts. Sie kann evtl. helfen Täter zu finden die zu blöd waren sich vor Kameras unkenntlich zu machen, mehr aber auch nicht.

    Und an Schulen dürfen grundsätzlich auch nur die Aussenfassaden gefilmt werden, der Schulhof z.B. garnicht, hätte z.B. am GSG rein garnichts gebracht mit dem Feuer da der Bereich nicht überwacht werden darf.

    In anderen Städten ist es sehr effektiv gelöst, an den Aussenfassaden befindet sich Antigraffittifarbe, wenn was drauf ist kommt der Bauhof mit dem Kärcher und weg ist es, alle Innenräume sind mittels Bewegungssensoren ausgestattet mit Aufschaltung bei einem Wachdienst, eine überschaubare Aktion mit Einmalaufwand und ganz geringen laufenden Kosten und keinerlei Datenschutzprobleme und wie Kameras in welchen Winkeln zu positionieren sind.

    Oder wie bei vielen Firmen üblich und auch vorgeschlagen:
    http://piraten-kreis-unna.de/2010/06/stellungnahme/
    http://piraten-kreis-unna.de/2011/01/videouberwachung-schwerte-ii/

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  • Mike

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    Und ansonsten einfach mal mit den Sicherheitsfirmen reden, es gibt zahlreiche Privatpersonen die sich Video als Sicherheit gegen Einbruch installiert haben, hat ihnen nichts genutzt, es wurde trotzdem eingebrochen, die Videos darf nur ein Richter freigeben, die Chance Täter damit zu finden ist sehr klein, viel effektiver wäre eine bessere Absicherung des Heimes gewesen.
    Bei Firmenkunden sind nicht ohne Grund Alarmanlagen und Einbruchsschutz Standard, Video kommt nur da zum Einsatz wo auch Überwachungspersonal ständig vorgehalten wird.

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