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Nächster Jugendlicher (17) ausgeraubt – diesmal mit Pistole und Elektroschocker

Ein weiterer Jugendlicher ist gestern Abend von bewaffneten Täter ausgeraubt worden – diesmal mit einer Pistole und einem Elektroschocker und wieder in Dortmund-Körne, wo es auch am Sonntagabend bereits einen Raub auf zwei Schüler gab (14 und 15; wir berichteten). Am Abend zuvor gab es einen Raub auf ein 15jähriges Mädchen und einen 16jährigen Jungen in Dortmund-Eving. Die Polizei prüft derzeit mögliche Zusammenhänge.

Hier der Polizeibericht zur aktuellen Tat vom gestrigen Abend:

„Die Räuber schlichen schon ab der Berliner Straße dem 17-jährigen Dortmunder hinterher. An der Straße Am Zehnthof, in Höhe der Düsterstraße, fragten die zwei Fremden dann den jungen Dortmunder nach Zigaretten. Plötzlich bedrohten sie ihn mit einer augenscheinlichen Pistole und setzten, nach Angaben des 17-Jährigen, einen Elektroschocker ein. Nur mit viel Glück konnte dieser dem Gerät offenbar ausweichen. Dem Jugendlichen nahmen die Straßenräuber das Bargeld aus dem Portemonnaie und schnappten sich sein Handy. Dann liefen sie in aller Ruhe in Richtung Körner Hellweg.

Die Polizei sucht nun die beiden Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren, die beide ca. 175 cm groß sein sollen. Laut des Dortmunders sehen sie südländisch aus. Einer trug dunkle kurze Haare und war mit einer dunkelgrünen Jacke bekleidet. Sein Komplize hatte an den Seiten kurz rasiertes Haar, das Deckhaar war länger und nach hinten gegelt. Bekleidet war dieser Tatverdächtige mit einer schwarzen Jacke mit Kapuze sowie einer dunklen Hose.“

Hinweisgeber bitte melden beim Kriminaldauerdienst unter 0231- 132- 7441.

Kommentare (5)

  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Oh oh oh, hoffentlich werden sie bald geschnappt!

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  • Fürst

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    Kann man abends, nachts, noch unbewaffnet aus dem Haus?

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  • Fürst

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    Bin Dortmunder, habe in DO-Körne gewohnt. Ich kann mich nicht daran erinnern, je etwas Derartiges bezüglich des eher beschaulichen Körne gehört oder gelesen zu haben. Nehme den Vorfall als Indiz dafür, daß und wie sehr sich unser Leben in Deutschland verändert hat.
    Muß nichts mit den Zugereisten zu tun haben, liegt aber leider nahe. „Handyneid“ gibt es auch bei uns Deutschen.

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