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Nächste „Tuner- und Raser“-Kontrolle auf Phönix-West – diesmal ohne „Stuhl-Knöllchen“

Knöllchen wegen unbefugten Klappstuhlsitzens auf den Gehwegen gab´s diesmal nicht. Jedenfalls erwähnt die Dortmunder Polizei nichts davon in ihrem Pressebericht. Aber reichlich Verwarnungen und Bußgelder hagelten trotzdem wieder auf die „Raser- und Tuningszene“ auf dem Gelände Phönix West herab. Einsatzkräfte der Wache Hörde kontrollierten zwischen 19.00 am gestrigen Abend bis 03.00 heute früh  zahlreiche Fahrzeuge auf dem Gelände, das, so die Polizei, „in der Szene als beliebter Treffpunkt bekannt ist.“

Hier treffe sich speziell in der wärmeren Jahreszeit „zum einen die Klientel, die sich ausschließlich mit dem Tunen ihrer Autos beschäftigt, sowie die Problemklientel, die sich unter anderem zu illegalen Rennen verabredet“, betont die Polizei diesmal um Differenzierung bemüht. Sie schreibt weiter:

„Während der Abendstunden registrierten die Beamten einen deutlichen Zulauf von Fahrzeugen. Über den Einsatzzeitraum zählten die Beamten zwischen 150 und 200 Kraftfahrzeuge, wobei der Großteil auswärtige Kennzeichen hatte. Darunter auch zahlreiche Motorräder. Deutlich wahrnehmbar für die Beamten waren Lärmbelästigungen durch durchdrehende Reifen und starke Beschleunigungen.

Insgesamt elfmal dürfen Autofahrer nun wegen des Verstoßes gegen die zulässige Geschwindigkeit mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Traurige Spitzenreiter sind ein 20-Jähriger aus Dortmund (bei zulässigen 30 km/h mit 59 km/h gemessen). Ein weiterer Raser, ein 22-Jähriger aus Lünen, wurde bei zulässigen 80 km/h mit 112 km/h gemessen. In zwei Fällen mussten Fahrzeugführer ein Verwarnungsgeld wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis zahlen. In einem Fall ergab sich eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen einer nicht vorhandenen Umweltplakette.

Rund 24mal zahlten Fahrzeugführer ein Verwarnungsgeld wegen des Befahrens des gesperrten Bereichs des Phönix-West Geländes. Und viermal ahndeten die Einsatzkräfte Parkverstöße, insbesondere wegen Parkens auf dem Gehweg. 76 Personen erhielten einen Platzverweis.

Kommentare (1)

  • Anja Seißer via Facebook

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    Genau da waren wir gestern abend und fragten uns wo die sind wenn man se braucht. Das war unter aller sau was da abging… aber schön das se noch da waren.

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