Rundblick-Unna » Nach wiederholten Belästigungen junger Mädchen im Sauerland: Polizei gibt Verhaltenstipps

Nach wiederholten Belästigungen junger Mädchen im Sauerland: Polizei gibt Verhaltenstipps

Im Hochsauerland mehren sich seit einiger Zeit die angezeigten Belästigungsfälle junger Mädchen. Darauf hat die Polizei jetzt reagiert und einige grundsätzliche „Verhaltenstipps“ für Mädchen und Frauen in derartigen Situationen herausgegeben. Sie lauten wie folgt:

„Kreuzen Sie bei vermuteter Verfolgung die Straße in einem 90-Grad-Winkel.

Halten Sie nach beleuchteten Hauseingängen Ausschau, gehen Sie zielstrebig auf ein Gebäude zu und läuten.

Gehen Sie immer in die Richtung, wo Menschen sind.

Steuern Sie nicht Ihre eigene Wohnung an, wenn Sie hierbei abgelegene Örtlichkeiten passieren müssen.

Sprechen Sie Frauen an, die ebenfalls alleine in Ihre Richtung gehen und setzen Sie ihren Weg gemeinsam fort.

Sollte die Bedrohung und Verfolgung konkret werden, rufen Sie laut um Hilfe. Sprechen Sie mögliche andere Personen direkt an: „Sie, mit dem Polo-Hemd, helfen Sie mir.“

Appellieren Sie laut und deutlich an umstehende Personen.“

Den Ausschlag für den Verhaltenskatalog gab vor 14 Tagen die Belästigung einer 12jährigen Schülerin nachmittags auf der Straße in Meschede. Ein ca. 15- bis 17jähriger dunkelhäutiger Jugendlicher stellte dem Mädchen bis zur Turnhalle nach, sprach sie im stark gebrochenen Deutsch ständig (erfolglos) an. Als sie nach ca. zwei Stunden wieder aus der Turnhalle kam, wartete der Junge draußen auf sie. Er drängte sich ihr erneut auf, versuchte, ein Foto zu machen, ignorierte ihre immer heftigere Abwehr und versuchte, die 12Jährige zu umarmen – dies schaffte er schließlich und küsste sie. Erst als sich die junge Schülerin körperlich wehrte und ein weiteres Mädchen hinzukam, rannte der Junge weg.

Am vergangenen Sonntagnachmittag wurden 3 Mädchen in der Mescheder Fußgängerzone von 3 jungen Zuwanderern aus Syrien und Irak belästigt. Die Polizei konnte die Jugendlichen ermitteln. Die 14- und 15-Jährigen Mädchen saßen an der Ruhrbrücke. Als sich eine Gruppe von jungen Zuwanderungen näherte, suchte ein 16 Jähriger die körperliche Nähe der Mädchen und kam ihnen sehr nah. Es kam zu keinem körperlichen Kontakt. Zwei weitere Zuwanderer (12, 16) beleidigten die Mädchen und machten anzügliche Bemerkungen. Als die Schülerinnen mit der Polizei drohten und weggingen, wurden sie beschimpft. Im Rahmen der Fahndung konnte die Gruppe durch die Polizei angetroffen werden. Aufgrund fehlender Ausweisdokumente wurden zwei Jugendliche zur Polizeiwache gebracht. Nach Klärung der Personalien wurden sie durch die Eltern abgeholt.

Einige Tage zuvor belästigte ein Mann in Winterberg ein 16jähriges Mädchen und grapschte sie an: Er hatte der 16Jährigen bereits im Zug nachgestellt, setzte sich dann am Winterberger Bahnhof zu dem jungen Mädchen in eine Bushaltestelle, wurde immer aufdringlicher, grabschte sie an. Unmittelbar darauf kam zum Glück der Bus, und das Mädchen flüchtete sich hinein. Dieser Täter ist der Beschreibung nach vermutlich Deutscher, etwa 1,85 Meter groß; braune Haare und Augen, große Nase und Dreitagebart.

Der letzte aktuelle Fall passierte am Donnerstagabend in Arnsberg: Gegen 18:30 Uhr kam es vor einem Jugendheim zu einer Schlägerei, nachdem zuvor ein betrunkener 15-jähriger Afghane ein 15-jähriges Mädchen aus Arnsberg belästigt hatte, versucht hatte, sie zu küssen. Als zwei Freundinnen dem Mädchen helfen wollten, wurde sie von anderen Zuwanderern abgehalten und beschimpft. Die 3 Mädchen verständigten daraufhin ihre Freunde, die kurze Zeit später mit einem Baseballschläger aufkreuzten. Es kam zur Schlägerei zwischen den Flüchtlingen und den drei 17-bis 20 jährigen Freunden. Bei der Auseinandersetzung wurde ein 17-jähriger Arnsberger leichtverletzt. Eine Mitarbeiterin eines Jugendheims wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Baseballschläger wurde durch die Polizei sichergestellt. Die Gruppe von 5 Zuwanderern konnte im Rahmen der Fahndung angetroffen werden, wurde nach erfolgter Personalienfeststellung entlassen.

facebook logo

Rundblick Unna Jan Schütte kommentiert via Rundblick Unna: Ich wüsste gerne wie sich die Sache weiterentwickelt hat nachdem die Jugendlichen Täter identifiziert wurden usw. Wurden das Jugendamt und Staatsanwalt aktiv? Was haben die zu erwarten? Oder wurde das wegen Geringfügigkeit eingestellt und das war es dann?

Rundblick Unna Hallo Jan Schütte, in allen dieser genannten Fälle wurden die Personalien aufgenommen – soweit feststellbar – , und die Jugendlichen wieder in ihrer Unterkünfte entlassen. In einem Fall sucht die Polizei den Jugendlichen noch.

Sven Arnt Und daraus lernen diese Jugendlichen natürlich, dass aus solchen Verhaltensweisen keine Konsequenzen drohen. Und wir wundern uns, dass sich nix ändert oder es sogar schlimmer wird.
Rundblick Unna Sven Arnt – auch dieser Feststellung bleibt leider nichts hinzuzufügen. Derartige „Belästigungen“ bleiben aufgrund von „Geringfügigkeit“ ohne Konsequenzen.

Degirb Gnoleic Meine Frage hierzu wäre als erstes mal, wie kommen die jungen Flüchtlinge denn alle an den Alkohol?? Hier sollte die Polizei mal nachhaken ….. Wer verkauft den Minderjährigen denn ohne Ausweis Alkohol, den sie ja nicht gewohnt sind u. offensichtlich auch nicht vertragen?? Zweites , wäre es nicht angebracht, in den Schulen den jungen Leuten (Mädchen) Tipps zu geben, wie sie sich verhalten sollen, wie sie sich zur Wehr setzten können? Wäre vielleicht mal eine Idee, die man an die Polizei weitergeben sollte??

Rundblick Unna Ich habe persönlich ein Problem damit, dass man sich derartig auf die Abwehr solcher Untaten konzentriert anstatt die Täter härter und konsequenter zur Rechenschaft zu ziehen. Selbstbehauptungstraining an Schulen findet ohnehin statt, das ist nicht neu.
Detlef Quardon Langsam hat die Polizei auch einen an der Klatsche.

Rundblick Unna Immerhin berichtet sie in einigen Regionen offensiv über diese Fälle und versucht ihr Möglichstes zu tun. Was sollen die Behörden mit ihrem bekannt dürftigen Personalstand groß ausrichten?
Helmut Brune Ein “ betrunkener, 15-jähriger“ . Das macht die Kulturunterschiede in aller heftigkeit Deutlich.
Rundblick Unna Es gibt auch reichlich betrunkene einheimische Jugendliche – oft noch deutlich jünger als 15, Helmut. Immerhin sinken die Fallzahlen beim „Komasaufen“: http://www.spiegel.de/…/jugendliche-und-alkohol-zahl…

spiegel.de|Von SPIEGEL ONLINE, Hamburg, Germany
Helmut Brune Das werde ich auch nicht abstreiten aber dann besoffen Mädchen angrabschen ist doch nicht der Normalfall, oder?
Rundblick Unna Ich bin nicht mehr 15. Keine Ahnung, ob das heute der Normalfall ist..

Helmut Brune Rundblick Unna in 50 Jahren hat sich halt vieles geändert. ( In meinem Fall)

Degirb Gnoleic Rundblick Unna Da würde ich aber jedem Mädchen ab ca. 10 Jahren einen guten Selbstverteidigunskurs, dafür sollten die Eltern rechtzeitig sorgen ….. *wütendschau :-(

Rundblick Unna Degirb Gnoleic – dito, wird von vielen Vereinen und auch an Schulen angeboten und sollte dringend wahrgenommen werden, übrigens nicht nur von Mädchen. Siehe unsere aktuelle Meldung gerade über den Überfall heute Morgen auf einen 19jährigen Mann in Hamm.

Sven Arnt Schöne neue Welt in der wir jungen Mädchen erklären müssen wie sie sich zu verhalten haben, anstatt den Typen die hier zugewandert sind mit aller Konsequenz und Härte ihre Grenzen aufzuzeigen.

Klaus Venohr Ich hab auch einen Tipp : Knüppel raus und drauf, so daß die Idioten an ihren blessuren erkannt werden.
Susanne Appelstiel Ohne Worte 🖓
Stefanus Maxus Erwartungsgemäss rührt sich nun immer mehr der Volkszorn, derzeit vom Osten ausgehend, gegen diese Art „kultureller Bereicherung“ und Zwangsbeglückung. Da von seiten Politik und Justiz bestenfalls nur vergleichsweise dämliche Vorschläge kommen, aber keinerlei Hilfe, sondern eher das Gegenteil, ist das für mich auch nicht verwunderlich sondern logische Konsequenz.
Edu Hart Toll wie ehrlich die Polizei mit dem Sachverhalt umgeht.
Weniger toll ist der Sachverhalt an sich.
Unerträglich ist das ignorieren dea Sachverhaltes durch die Verantwortlichen in Bund und Ländern.

Rundblick Unna Die HSK-Polizei schert da aus der Reihe. Entweder es passiert nur dort so viel, oder sie geht dort offensiver mit solchen Vorfällen um. Letzeres ließe tief blicken.
Roberta Wagen Tipps für die Opfer statt die Übeltäter festzusetzen. Ganz toll. Weiter so.

Dagmar Kuhn Da kann man rufen wie man will, da hilft doch eh keiner. Das sind die dann vermutlich die, die sich dann hier ganz mutig bei Facebook darüber echauffieren…..
Marcus Stadel Ich könnte ja was dazu schreiben… soll mich aber zurück halten. Aber wenn bald der Knall kommt, dann nicht jammern.
Holger Viets Direkt zu Mama Merkel schicken!

Julia König Was machen deine Magenschmerzen? Hast du Angie schon deine Arztrechnung geschickt?

Holger Viets Nicht hier doof rum schreiben, hin und Beine breit machen. Dann lassen sie wenigstens unsere Kinder in ruhe!

Merle A. Flemming Schäm dich, Holger Viets. Du bist keinen Deut besser.

Holger Viets Gilt auch für dich Merle, Beine breit und helfen. Sonst helfe ich wenn ich einen in die Finger bekomme! Ihr Gutmenschen seit doch nur Kinderficker Gehilfen.

Rundblick Unna Schluss jetzt hier mit den Beschimpfungen, macht das unter euch aus. Danke!!

Kommentare (18)

  • Helmut Brune

    |

    Ein “ betrunkener, 15-jähriger“ . Das macht die Kulturunterschiede in aller heftigkeit Deutlich.

    Antworten

    • Jan Schütte

      |

      Inwiefern?

      Antworten

  • Dagobert

    |

    Verhaltenstipps ? Das kann doch nicht ernst gemeint sein ! Was hält die Polizei denn von „Ursachenbekämpfung“ ? Die Vorschläge sind genauso idiotisch wie „Armlänge Abstand halten“ gegen Vergewaltiger.
    Inzwischen kann ich es gar nicht mehr aushalten bis zu den nächsten Wahlen.
    In der aktuellen Ruhrnachrichten-Umfrage liegt die AfD übrigens derzeit bei rund 40%(nach 1122 abgegebenen Stimmen). Eigentlich hätte ich unter Berücksichtigung der derzeitigen Politik mehr Stimmen für die AfD erwartet.

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Dagobert, mehrere Leser haben dir über Facebook geantwortet:
      Christina Boelke Müssen noch mehr Wähler dazu kommen ..
      Gefällt mir · Antworten · Nachricht senden · 4 Std.
      Dagmar Kuhn
      Dagmar Kuhn Doch…das ist ernst. In der Situation hilft nun mal erstmal nichts anderes
      Gefällt mir nicht mehr · Antworten · Nachricht senden · 2 · 3 Std.
      Julia König
      Julia König 40%??? Armes Deutschland! Zum Fremdschämen

      Antworten

  • Jan Schütte

    |

    Ich wüsste gerne wie sich die Sache weiterentwickelt hat nachdem die Jugendlichen Täter identifiziert wurden usw. Wurden das Jugendamt und Staatsanwalt aktiv? Was haben die zu erwarten? Oder wurde das wegen Geringfügigkeit eingestellt und das war es dann?

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Hallo Jan Schütte, in allen dieser genannten Fälle wurden die Personalien aufgenommen – soweit feststellbar – , und die Jugendlichen wieder in ihrer Unterkünfte entlassen. In einem Fall sucht die Polizei den Jugendlichen noch.

      Antworten

  • Willy

    |

    Kleidung anpassen, unterwürfiges Verhalten zeigen, bloß nicht wehren, das ist ausländerfeindlich und intolerant.

    Wie schön und bunt sind doch Land und Kultur geworden.

    Antworten

  • Deutschland ist bunt

    |

    Bitte gehen Sie den Rechtspopulisten nicht auf den Leim, unsere Reihen stehen fest geschlossen hinter unseren politisch Verantworlichen!
    Machen Sie weiter wie bisher, sagen Sie JA zur Willkommenskultur, wenn nötig totaler und radikaler, als Sie es sich heute je vorstellen können!
    Und mögen auch unsere Kinder brechen, unsere Willkommenskultur wird es nicht!

    Antworten

    • Dagobert

      |

      Haben Sie gerade zu radikalen Gewalttaten für die Willkommenskultur aufgerufen ? Sie sollten sich so langsam daran gewöhnen, dass es Menschen gibt, die eine andere Meinung haben. Üben Sie etwas Toleranz und Menschenfreundlichkeit, Ihr Hass bringt Sie nicht weiter. Ich empfinde „Rechtspopulismus“ übrigens nicht als negativen Begriff und wie Sie gemerkt haben sind inzwischen nicht mehr ganz so viele Menschen in „Ihren Reihen“.
      Die Willkommenskultur ist schon lange zu Ende. Oder sehen Sie noch irgendwo Leute mit „refugees welcome“-Schildern, die Teddybärchen werfen ?
      Die „politisch Verantwortlichen“ leiten gerade die „Rückführungsphase“ ein, schon gemerkt ?

      Antworten

    • Ute

      |

      Ihre Äußerung ist ja wohl echt das Letzte Deutschland ist bunt. Wir sind Rechtspopulistisch weil wir unser Deutschland so haben wollen, wie es wahr?! NIEMAND von uns hat etwas gegen Menschen aus anderen Kulturkreisen, die hier mit uns nach unseren Gesetzen und Regeln leben möchte, aber nicht wir haben uns den Kulturkreisen anzupassen!

      Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Kann es eventuell sein, dass der Schreiber „Deutschland ist bunt“ seine Äußerung sarkastisch gemeint hat? Oder wie ist der letzte Satz zu verstehen…? :-/ Ich frage mich das gerade ganz ehrlich.

      Antworten

      • Ute

        |

        Dann war der Sarkasmus aber gut versteckt Rundblick Unna

        Antworten

        • Silvia Rinke

          |

          Kann man die Bemerkung mit den gebrochenen Kindern denn allen Ernstes ernst meinen? Ich hoffe noch auf Aufklärung durch den Schreiber. :-/

          Antworten

        • Dagobert

          |

          Stimmt, den Spruch mit den brechenden Kindern fand ich auch komisch. Auf der anderen Seite habe ich schon mehrmals Menschen kennen gelernt, bei denen ich mir gedacht habe :“So bescheuert kann man doch gar nicht sein !“ Nachher waren die Leute dann aber leider doch so bunt … bzw…. bescheuert.

          Antworten

    • fürst

      |

      Ja, „…die Reihen fest geschlossen!“. Das waren noch Zeiten.

      Antworten

  • fürst

    |

    „Sven Arnt Schöne neue Welt in der wir jungen Mädchen erklären müssen wie sie sich zu verhalten haben, anstatt den Typen die hier zugewandert sind mit aller Konsequenz und Härte ihre Grenzen aufzuzeigen.“
    Genau das ist der Punkt. So wird unsere Gesellschaft verändert. Stück für Stück schafft Deutschland sich ab.

    Antworten

  • Werner Maag

    |

    Was tun, wenn einen der eigene Staat und seine Polizei nicht mehr helfen kann und diese Zustände sogar – demokratisch legitimiert (ihr habt die gewählt!) – herbeiführt werden? Unterwerfen![1] Junge Mädchen konform kleiden und wenn die kleine Tabea-Lisa sich ausnahmsweise mal frei in der Öffentlichkeit bewegen möchte, muss halt der große Bruder immer mit und ihre Ärre verteidigen. Mehr Zugeständnisse und kulturelle Rücksichtnahme auf die neuen Siedler, in der Übergangszeit bis zur abgeschlossenen Übernahme. Mehr Toleranz üben und sich als böser Rassist schuldig fühlen, wenn man eigentlich Lust hätte „Schluss!“ zu sagen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Unterwerfung_(Roman)

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/rede-zum-schirrmacher-preis-houellebecq-ich-bin-ein-halber-prophet-14454177.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Es geht aber auch anders. Ein gutes Beispiel ist Dänemark
    http://www.achgut.com/artikel/daenemark_ein_land_der_populisten

    In Dänemark muss sich niemand dafür schämen, nicht mit dem Herzen zu denken! Hier schon!

    Antworten

  • Robert Kowalski

    |

    Googeln sie nach Loverboys,Grooming Gangs,Love Jihad,95% Pakistan Truck Drivers,Bacha Bazi und sie werden die Welt mit anderen Augen sehen.Was denken sie haben all diese Taten gemeinsam?

    Antworten

Kommentieren