Rundblick-Unna » Nach Sexübergriffen zu Silvester: Polizei stockt Soko „Antanzmasche“ auf

Nach Sexübergriffen zu Silvester: Polizei stockt Soko „Antanzmasche“ auf

Eine negativ potenzierte Form der „Antanzmasche“ beobachtet die Polizei in Dortmund – unter anderem sind zwei Fälle aus der Silvesternacht bekannt geworden, in denen die Täter ihre Opfer zusätzlich sexuell belästigt haben. Wir berichteten gestern darüber:

http://rundblick-unna.de/auch-in-dortmund-wurden-in-der-silvesternacht-frauen-belaestigt/

Diese Form der Antanzmasche ist neu, bestätigt das Dortmunder Polizeipräsidum, das bereits im Septenber auf ansteigende Delikte mit der sogenannten „Antanzmasche“ reagierte und eine Sonderkommission bildete.

„Mit der sog. „Antanzmasche“ versuchen zunehmend organisierte Tätergruppen, – vornehmlich aus dem nordafrikanischen Raum – ihre Opfer durch körperliche Ablenkung zu überrumpeln und ihnen währenddessen die Wertsachen zu stehlen“, informiert die Polizei. Die körperliche Ablenkung erfolgt zumeist durch Anrempeln oder eben durch das Antanzen. Die Täter haben es abgesehen auf Geldbörsen, Handys oder Schmuck. Frisch sind zwei Fälle aus der Silvesternacht in Kombination mit sexueller Belästigung angezeigt worden:

Eine Dortmunderin hatte am 05.01.2016 angezeigt, dass sie in der Silvesternacht auf der Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt von mehreren arabisch aussehenden Männern auf sexueller Basis belästigt worden wäre.

In einem weiteren Fall erstatteten zwei Frauen aus Hamm ebenfalls am 05.01.2016 Strafanzeige, da sie in der Silvesternacht in Dortmund durch mehrere Männer belästigt wurden. Die ebenfalls „südländisch“ aussehenden Männer sollen dabei versucht haben, den Frauen die Handtaschen zu entreißen.

Zur Aufklärung dieser beiden Fälle hat die Dortmunder Polizei die „Soko Antanzmasche“ personell noch einmal aufgestockt. Sie betont:

Die Dortmunder Polizei ist durch die Vorgänge in Köln hoch sensibilisiert und wird in engem Kontakt mit den Kölner Kollegen die weitere Entwicklung der dortigen Ermittlungen sehr aufmerksam verfolgen.

Denn jeder Eingriff in das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Frauen wird von der Polizei ohne Ansehen der Person oder der Herkunft der Tatverdächtigen konsequent verfolgt – eine Selbstverständlichkeit!

Kommentare (14)

  • Mike

    |

    Sehr löblich !
    Aber was nutzt es wenn die Polizei die Leute dann schnappt aber die Kuschelrichter nicht das Strafmass ausnutzen was möglich wäre ?
    Woher kommt die zusätzlichen Polizisten ? D.h. es werden Leute aus anderen Bereichen abgezogen ?
    Die letzten Jahre wurde die Polizei ja quasi ausgehungert seitens der Politik, überall sparen, gibt es da nun endlich eine Kehrtwende ? Aufstockung von Personal und Material in ausreichenden Mengen ?

    Antworten

    • Sven Arnt via Facebook

      |

      Siehe mein Post. Die Kollegen werden in anderen Bereichen fehlen. Anders ist das nicht zu machen. Zu den Investitionen kann ich Ihnen nur sagen, dass die verfügbaren Mittel für 2016 gekürzt wurden. In Teilbereichen um bis zu 50 %. Fragen dazu bitte direkt an die Landesregierung.

      Antworten

  • Sven Arnt via Facebook

    |

    Das ist sehr gut! Dem Bürger sei dabei aber gesagt, die Kollegen werden an anderer Stelle fehlen.

    Antworten

  • Barbara Möller via Facebook

    |

    Augenwischerei, die Politiker haben es immer noch nicht begriffen. Wenn ich in den Nachrichten höre das man sich den schwarzen Peter gegenseitig zu schiebt, fehlen wir die Worte

    Antworten

  • Patriot Fürst

    |

    http://www.bild.de/news/inland/sexuelle-noetigung/mutmassliche-taeter-waren-asylbewerber-44060872.bild.html
    ► Anders als öffentlich dargestellt seien etwa 100 Personen, die zu dem Mob gehörten, kontrolliert und mehrere auf die Wache geführt und in Gewahrsam genommen worden. Ein Polizist zur „WELT am SONNTAG“: „Nur bei einer kleinen Minderheit handelte es sich um Nordafrikaner, beim Großteil der Kontrollierten um Syrer.“

    Antworten

    • Mike

      |

      Das ist ja der Hammer, der Polizeipräsident hat anscheinend gelogen ???!!! In welchem Rechtsstaat leben wir noch ? Unglaublich wie versucht wird die Bürger für dumm zu verkaufen und die Beamten in ein schlechtes Licht zu rücken.
      Bundespolizei an die bayrische Grenze abkommandieren, Einsatzpersonal nicht bewilligen, Personal und Material kaputtsparen und wenn dann was ist gibt es von ganz oben Kritik an der Polizei, ich hoffe die Polizeigewerkschaft gibt da mal Contra

      Antworten

      • Sven Arnt via Facebook

        |

        Die Gewerkschaften beschweren sich seit Jahren über diese Mißstände. Sie sind immer und immer wieder benannt und publik gemacht worden. Ganz ehrlich, dass hat bis jetzt Politik und auch große Teile der Bevölkerung einen Scheiß interessiert. Das muss man mal ganz deutlich sagen.

        Antworten

  • Marc-Oliver Finkel via Facebook

    |

    SOKO “ Antanzmasche “ ….müsste es nicht SOKO“ Diebstahl mit anschließender Vergewaltigungmasche “ heißen? ??

    Antworten

  • Grit Seidensticker

    |

    ….sehr richtig Marc-Oliver Finkel…finde diese Namenssuche für Ermittlungsgruppen eh überflüssig. In diesem Fall wird etwas „verniedlicht“, was im äußersten Maße beängstigend und assozial ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Antworten

  • Andy Fischer via Facebook

    |

    Es sollte wohl vertuscht werden.

    Antworten

Kommentieren