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Nach Raubüberfall mit Panzerfaust: Fahndung nach vier Tätern und orangenem Van

Mit Maschinenpistolen und einer Panzerfaust überfielen Räuber am Samstagabend in Dortmund-Bodelschwingh einen Geldtransporter (wir berichteten). Jetzt fahndet die Polizei nach einem orangenfarbenen Van und vier Tätern, die als deutschsprachig beschrieben werden.

Hier die bisherigen Erkenntnisse über das spektakuläre Verbrechen:

Den Ermittlungen zu Folge hatten die schwer bewaffneten Männer zunächst auf die Motorhaube des Geldtransporters geschossen, bevor sie mit einer Flex die hintere Tür öffneten, um an Bargeld zu kommen. Die Schüsse waren offenbar als Warnung und Einschüchterung gedacht. Niemand wurde verletzt.

Überfall 1

Für den Vorfall gibt es mehrere Zeugen, die die Tatabläufe ähnlich schildern: Zwei Pkw, deren Kennzeichen auch benannt wurden, blockierten demnach den Transporter vorne und hinten. Dann bedrohten sie die Geldboten mit den Waffen. Auch ein vorbeifahrender Pkw Fahrer wurde angeschrien und bedroht, so dass dieser mit seinem Fahrzeug zunächst flüchtete.

Das klingt alles filmreif,  hat sich aber tatsächlich so erschreckend abgespielt.

Die beiden Tatfahrzeuge wurden kurz darauf an einer Straße abgestellt gefunden. Beide waren in diesem Jahr gestohlen worden. Den einen Wagen fanden die Polizeibeamten noch mit laufendem Motor vor, das andere war in Brand gesteckt worden – allerdings konnte der Brand im Innenraum schnell gelöscht werden.

Ein orangefarbener Van / Kleintransporter soll flüchtig sein. Ebenso wie die Täter. Sie waren alle maskiert. Vier sollen es sein, sie wurden als deutschsprachig beschrieben.

Hinweise von Zeugen nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Rufnummer 0231-132 7441 entgegen.

Überfall 3

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