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Nach Messerangriff auf Ehefrau: Asylbewerber wegen versuchten Totschlags in U-Haft

Nach dem Messerangriff auf seine Ehefrau sitzt ein 31jähriger Asylbewerber aus Afghanistan seit heute in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: versuchter Totschlag.

Der Familienvater hatte wie berichtet Samstagfrüh in der Flüchtlingsunterkunft Landhaus Syburg im Dortmunder Süden seine 24jährige Frau durch Messerstiche schwer verletzt. Die Tat geschah gegen 0.30 Uhr im Beisein der beiden kleinen Kinder, die schon am Samstag in die Obhut des Jugendamtes übergeben wurden. Die 24jährige Mutter, die sich aus dem Zimmer zum Sicherheitsdienst der Unterkunft flüchten konnte, ist nach Mitteilung der Polizei vom heutigen Abend außer Lebensgefahr.

Die Ermittler gehen nach dem bisherigen Stand davon aus, dass Eifersucht den 31Jährigen zu der blutigen Tat trieb.

Das Landhaus Syburg dient seit einigen Monaten als kommunale Flüchtlingsunterkunft. Nachdem der frühere Hotelbetreiber pleite ging, erwarb ein neuer Eigentümer das Gebäude und vermietet es jetzt der Stadt Dortmund für die Unterbringung Asylsuchender.

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