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Nach Meningitisfall in Fröndenberg: 140 Kontaktpersonen des erkrankten Schülers geimpft – Keine neuen Fälle

Nach der nachgewiesenen Meningitis-Erkrankung (Hirnhautentzündung) eines Schülers aus Fröndenberg gab das Kreisgesundheitsamt heute Mittag auf Anfrage unserer Redaktion den momentanen Sachstand bekannt. „Es gibt keine neuen Erkrankungsfälle„, konnte uns Kreissprecherin Constanze Rauert mitteilen.

Am Samstag gab es eine Informationsveranstaltung in der Gesamtschule Fröndenberg. Dort besucht der erkrankte Jugendliche die Oberstufe (Qualifizierungsstufe Q1). Bei dieser Infoveranstaltung erreichte das Gesundheitsamt laut Rauert rund 140 Personen. „Es sind Antibiotika verteilt worden. Die Kontaktpersonen, die noch fehlten, wurden heute benachrichtigt.“

Alle, die mit dem Schüler in der ansteckungsgefährlichen Zeit Kontakt hatten, bekommen vorsorglich ein entsprechendes Antibiotikum vom Gesundheitsamt. Das Inkubationsfenster wurde dabei vorsorglich sehr weit gefasst, betont Constanze Rauert. Es endet am Mittwoch.

Der 17jährige Gesamtschüler war am Montag voriger Woche ins Mendener Krankenhaus eingeliefert worden. Von dort aus wurde dem Kreis am Freitag der Befund gemeldet. Das Labor habe Meningokokken festgestellt, betont die Kreissprecherin.

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