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Nach Großdemo: Grüner zeigt Polizisten wegen Körperverletzung an

Der Vorwurf ist jetzt aktenkundig: Körperverletzung, durch Staatsdiener verübt.

Ein Politiker der Dortmunder Grünen hat nach der unruhig verlaufenen Großdemo am Samstag wie schon angekündigt die Polizei angezeigt. Wie der Dortmunder WDR berichtet, handelt es sich um den Grünen-Kreisverbandsprecher Remo Licandro. Dieser hatte am Samstag an der Gegendemonstration gegen die Rechten-Kundgebung teilgenommen. Sein Vorwurf: Die Polizei habe seine Gruppe bei einer friedlichen Sitzblockade unverhältnismäßig hart angefasst. Ohne Vorwarnung hätten die Beamten Pfefferspray gegen die auf der Straße sitzenden „Blockierer“ eingesetzt.

Die Großkundgebung ging wie am Wochenende auführlich berichtet mit gewalttägien Ausschreibungen Links- wie Rechtsradikaler einher. Während linke Randalierer Steine und Flaschen gegen Polizisten warfen und Streifenwagen anzündeten, gerieten Rechtsradikale am späten Samstagabend in Dorstfeld mit Polizeibeamten aneinander. Es gab hüben wie drüben verletzte Beamte.

Innenminister Ralf Jäger verurteilte in einem Statement am Sonntag scharf die Gewalt – sowohl von den radikalen Linken wie von den radikalen Rechten.

Kommentare (27)

  • Mike

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    Und immer schön noch einen drauf bei den Polizisten, es ist gut möglich, daß es da auch seitens der Polizei Überreaktionen gab, ist aber auch nicht verwunderlich wenn es die Runde macht, daß woanders Polizisten angegriffen worden sind, ich möchte als Polizist nicht auf einer Demo Dienst haben müssen, Alle gegen einen :-(

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  • Shayne Owens via Facebook

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    Bei einer demo kann die Stimmung schnell umschlagen.
    Ich weiss ja nicht wie die Situation vor ort war aber ich denke wenn es hart auf hart kommt MUSS geräumt werden.
    Wenn die sitzblokade sitzen bleibt und weg soll dann muss durchgegriffen werden.

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  • Shayne Owens via Facebook

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    Höflich drum bitten dauert auch länger als Pfefferspray xD

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  • Mike

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    Immerhin, alles Ökö, die Grünen wie auch das Pfefferspray :-)

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  • Peter Locke via Facebook

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  • Thomas Gragen via Facebook

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    Wenn das die Demo an der Rheinischen Straße war , dann sind die Blockierer auf die Hundertschaft aus Berlin gestoßen. Und wie jeder weiß diskutieren die nicht lange. Und von friedlich konnte auch keine Rede sein. Der Bahnverkehr nach Marten wurde komplett eingestellt. Und einige dieser Demonstranten lieferten sich eine rangelei mit der Polizei.

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  • Dagmar Kuhn via Facebook

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    Wenn die Blockade wirklich friedlich verlaufen sein sollte,gibt es für dieses Eingreifen keine Begründung. Das sie unter Stress stehen? Sorry…Augen auf der Berufswahl. Das dieser Job kein zuckerschlecken ist weiß man doch wohl vorher

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    • Mike

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      Die Blockade als solches ist ja nun auch nicht erlaubt, ergo hat der Grüne da wohl auch das Gesetz sehr weitläufig ausgelegt.
      Ich gehe mal davon aus, daß der Grüne ganz genau wusste, daß die Blockade geräumt wird und ich gehe auch mal davon aus, daß die Polizei aufgefordert hat die Blockade zu räumen und das sie wenn nicht eingreifen wird. Dann braucht sie nicht noch extra Pfefferspray oder Co. ankündigen, Widerstand gegen die Staatsgewalt heiss das wohl, man hat es drauf angelegt, Pech gehabt, jetzt aber Klagen…

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  • Dinse

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    Nur wer bereit ist sich von Demonstranten anspucken zu lassen, darf bei der NRW Polizei in der ersten Reihe stehen. Vielleicht hat sich das außerhalb NRW noch nicht rum gesprochen. Und im Übrigen findet die Polizei immer weniger Beamte die dazu bereit sind. Kann ich verstehen.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Wer eine genehmigte Demonstration blockieren will hat es nicht anders verdient.

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  • fürst

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    Wieder einmal meine absolute Zustimmung an Stefanus Maxus.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Macht definitiv Sinn

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Und damit bitte genug der Gewaltfantasien.

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Oder 20 Stunden Die immer lacht und Hele Fischer über Kopfhörer,dazu noch eine Lesung aus einer C Promibiographie und die Sache ist geritzt.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Geht doch.

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  • fürst

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    Richard Kelber, eine ehemals GRÜNER aus Dortmund, heute m.W. Politiker bei der EU, wurde lt. früherem, mir erinnerlichen Zeitungsbericht, von der Dortmunder Polizei festgenommen – und irgendwo im Dortmunder Hafengebiet ausgesetzt. Früher wußte die Dortmunder Polizei, wie man dergleichen regelt.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Ob man danach noch geht,aufgrund der Töne ,oder der Ergüsse im Literarischen Sinne wage ich zu bezweifeln.Wo ist eigentlich mein FAN ?

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  • Boesartig

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    Immer die gleichen die sowas hier von sich geben aber viel trauriger ist, dass der Rundblick so etwas auch noch toleriert und zu lässt. Meinungsfreiheit hin oder her.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Nein, Herr oder Frau Boesartig, bei der Meinungsfreiheit gibt es bei uns kein „hin oder her“. Der Begriff ist glasklar definiert. Auch uns gefallen hier viele Bemerkungen nicht. Das ist aber unerheblich. Wenn Sie Äußerungen wie diese hier nicht aushalten, brauchen Sie sich das ja nicht anzutun.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Boesartig: Tja, sehen Sie Herr/Frau Boesartig, es gibt ausser Ihnen offenbar noch andere bösartige Menschen! Sie sind leider nicht allein auf der Welt!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ach, und Boesartig – wir wissen, Ihr RB-Feindbild ist in Zement gegossen, aber schauen Sie sich bei Gelegenheit doch einfach mal nur aus Interesse die Kommentare auf der fb-Seite der Polizei NRW Dortmund an. 😉

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      • Silvia Rinke

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        Sehr geehrter Herr Boesartig, statt sich in Unterstellungen zu ergehen, empfehle ich Ihnen einen Blick in Ihren Maileingang. VG.

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    • Andy Fischer via Facebook

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      Und jetzt Ruhe bitte,ich muss auf meiner Fantröte die Nachbarschaft beglücken??

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Anzeigen kann er ja, aus meiner Sicht macht der sich erstmal nur wichtig und das sehr gespaltene Verhältnis einiger Grüner zur Polizei ist ja nun auch kein Geheimnis. Schön Politik und PR in eigener Sache machen, auf Kosten der Polizei, spielt hier ganz sicher auch eine Rolle, ansonsten hätte er ja auch ohne großen Pressefirlefanz seine Anzeige loswerden können. Das die Leute dann ihr eigenes, rechtlich durchaus höchst zweifelhafte Verhalten (Stichwort Sitzblockade, Widerstand usw.) gerne vergessen oder gar als berechtigten bzw. höchst notwendigen Kampf gegen Rechts (oder was einem ansonsten nicht passt) aufblasen, finde ich dann auch immer wieder interessant. Nun, auch ich war nicht dabei, kann also auch nur aus der Ferne beurteilen, meine Erfahrung in diesen Bereichen ist allerdings, dass nicht einfach so mal eben vollkommen friedliche Demonstranten, die nur im Rahmen ihres genehmigten Demonstrationszuges ihre Rechte wahrnehmen von der Polizei (auch nicht von den aus Bayern oder Berlin) „angegriffen“ werden. Meine Erfahrungen sind da ganz andere. Bewiesen ist noch nichts, nur weil es der der Bursche behauptet.

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  • Martin Sachs via Facebook

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    GRÜNENPACK, die wollen Sex mit Kindern und Drogen legalisieren! Ich weiss, was ich von diesen Pädophilen Junkies zu halten habe!

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