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Nach Ausschreitungen: Minister Jäger selbst begrüßt Flüchtlinge am Bahnhof DO

Innenminister Ralf Jäger hat heute (Sonntag) in Dortmund persönlich Flüchtlinge Willkommen geheißen, die am Vormittag in mehreren Zügen am Hauptbahnhof ankamen. Am frühen Morgen war es wie berichtet zu Gewaltausschreitungen von Extremisten gekommen, nachdem Neonazis gegen neu ankommende Flüchtlinge eine genehmigte Protestdemo abhielten (außerhalb des Bahnhofs) und Linksextreme daraufhin Flaschen und Böller gegen Polizisten schmissen. Es gab mehrere Verletzte, die Rechten mussten mit starkem Polizeigeleitschutz zu ihrem Zug gebracht werden.

Bei der Ankunft der Flüchtlinge am Vormittag war neben Vertretern der Stadt und der Bundespolizei auch der Innenminister selbst am Bahnhof, um sich „einen Eindruck von der Willkommensatmosphäre“ zu machen. „Viele Menschen sind gekommen, um den Flüchtlingen einen herzlichen Empfang zu bereiten“, resümierte Polizeipräsident Lange. „Es ist mir wichtig zu zeigen, dass die Menschen, die unsere Hilfe brauchen, hier willkommen sind.“

Eine kleine Störaktion im Zugangstunnel unter dem Bahnsteig konnte noch vor Eintreffen der Flüchtlinge beendet werden: Aus einer Gruppe von ca. 20 Personen seien laute Rufe zu vernehmen gewesen, die nicht nach Willkommen geklungen hätten…

Kommentare (5)

  • P. Enis

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    Ich lese immer „Flüchtlinge“ komisch, wenn jemand aus einem sicheren Land wie Österreich oder Ungarn anreist sind das für mich illegale Einwanderer die sich hier schön an den gedeckten Tisch setzen. Aber die Leute die sich ja so auf die bereicherer freuen.werden sich noch gewaltig umgucken wenn es knallt. Und das wird es.

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  • Peter Enis

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    Ich bin mir mehr als sicher das die mehrheit der bevölkerung, auch die die nicht deutscher herkunft sind, die entwicklung als extreme bedrohung für sich und ihre nachkommen wahrnehmen. Die eigenschaft zu effektivem protest und aufstand ist aber innerhalb von 60 jahren erfolgreich aberzogen wurden. Genauso wie solidarisierung. Das deutsche volk ist nur noch ein schatten seiner selbst. Sowie dereinst das römische das in seinen letzten zuegen nur noch von den erinnerungen einstiger glorreicher zeiten lebte…..
    Es herrschen paralyse oder „Stockholm syndrom“.
    Noch…..
    Das wird sich erst ändern wenn die lawine unaufhaltbar ins rollen gekommen ist und man sie nicht mehr vor der eigenen haustür draussen halten kann.
    Und die logischen Entwicklungen, mit allen ihren konsequenzen für den einzelnen, an eben die ganz eigene private haustür klopfen.
    Dann ist es allerdings zu spät…..

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    • Stephan Jumper via Facebook

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      Ich kann da nur widersprechen. Zumal wirft dein Kommentar viele Dinge durcheinander. Gelähmt wirkt doch unsere Gesellschaft nicht, die Bereitschaft Asylsuchende zu unterstützen ist groß. Vielleicht passt dir das nicht.
      Natürlich ist es eine Prüfung auch für uns Deutsche, aber die gilt es zu meistern.
      Politisch muss sich innerhalb Europas natürlich einiges tun damit Flüchtlinge besser auf Mitgliedsstaaten verteilt werden.
      Die größte Gefahr von Terroristen besteht immer noch durch Menschen die von Deutschland aus in Kampfgebiete Reisen und dann zurückkommen. Die Behauptung Terroristen seien unter den Asylsuchenden ist bisweilen nicht mehr als eine unbestätigte Behauptung.

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    • Fürst

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      Alle die ich kenne und ich selbst, sehen das so oder ähnlich, wie Peter Enis. Auch wir sind der Überzeugung, daß es „knallen“ wird. Immerhin brodelt es schon ganz schön. –
      „Deutschland schafft sich ab“ (Sarrazin) und wird durch Überschwemmung abgeschafft.
      Ich sehe in der Zuwanderung eine bodenbereitende Vorhut des IS.

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  • Fürst

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    Ekelhafte Heuchelei!

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