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Mutmaßliche Vergewaltiger stehen jetzt vor Gericht

Sie sollen im August zusammen eine 18Jährige aus Hamm überfallen und vergewaltigt haben. Ein halbes Jahr danach müssen sich jetzt zwei junge Asylbewerber wegen Vergewaltigung vor dem Dortmunder Landgericht verantworten. Der Prozess hat begonnen.

Die beiden Iraker, 19 und 23 Jahre alt, hatten die junge Frau in der Tatnacht offenbar schon längere Zeit auf ihren Fahrrädern verfolgt. Wie sich bei den Vernehmungen herausstellte, soll die 18jährige noch versucht haben, über ihr Handy Hilfe zu rufen – doch tragischerweise war der Akku des Mobiltelefons leer. So soll die junge Frau dann frühmorgens um 5.30 Uhr auf einem abgelegenen Seitenweg vergewaltigt worden sein -zwischen der Marker Allee und dem Holunderweg im Hammer Osten (Burghügel).

Zur schnellen Festnahme der mutmaßlichen Täter führte die Polizei ein weiterer Asylbewerber. Der 19-Jährige kam noch vor der Tat zufällig ebenfalls vorbei. Er soll die beiden Männer gefragt haben, was sie von der Frau wollten, diese erwiderten abwehrend, das ginge ihn nichts an. Der 19jährige hatte kein Handy dabei. Er alarmierte daher die Polizei telefonisch von zu Hause aus.

Die Beamten konnten den 23-jährigen Haupttatverdächtigen aufgrund des gezielten Hinweises umgehend festnehmen. Sein Mittäter wurde kurz danach ebenfalls verhaftet.

Die 18-Jährige konnte sich gegen die Übermacht der beiden Männer nicht zur Wehr setzen. Nach der brutalen Tat flüchtete sie und suchte bei einer Angehörigen Hilfe.

 

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