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„Müssten zusammenrücken“: Pastoralverbund Unna will in Pfarrhäusern Platz für Flüchtlinge schaffen

Der Pastoralverbund Unna würde in seinen Pfarrhäusern Platz für Flüchtlinge schaffen, wenn es notwendig wird. Und dass es nötig wird, steht inzwischen fest – trotz der Landesstelle (Erstaufnahmeeinrichtung in Massen – derzeit mit ca. 800 Menschen belegt), die die Kreisstadt bisher von zusätzlichen Zuweisungen ausklammerte. Dies wird nicht so bleiben, hat das Land bereits gegenüber Bürgermeister Kolter angekündigt.

Eine Arbeitsgruppe im Rathaus sucht deshalb stadtweit nach Unterkünften (wir berichteten), und auch die katholische Kirche hat ihre Hilfe angeboten. „Wir müssten zusammenrücken“, erklärt Pfarrer Georg Birwer, Leiter des Verbundes katholischer Pfarrgemeinden. „Aber Möglichkeiten sehen wir in fast all unseren Pfarrhäusern.“

Birwer nennt die kirchlichen Gebäude in  Hemmerde (St. Peter und Paul), Massen (St. Marien), St. Martin im Bornekamp sowie Herz-Jesu Königsborn als generell geeignet, um – wie er es formuliert – für Menschen im Asylverfahren „zusammenzurücken“. „Am schwierigsten wird es im Pfarrzentrum selbst“, sagt Birwer, Pfarrer von St. Katharina in der Stadtmitte und Herz-Jesu in Königsborn. Das Pfarrzentrum St. Katharina werde wohl ausgeklammert. „Doch überall in den anderen Häusern sehen wir Möglichkeiten, wenn es die Not erfordert.“

Mit den Gemeindemitgliedern wird offen über dieses Thema gesprochen, so Georg Birwer. Offen sagt er auch, wie es ist: „Ich nehme unseren Jugendträgern die Räume weg. Pfadfinder, Messdiener müssen sich nach neuen Treffpunkten umsehen.“ Doch was er auch sieht – und sich darüber freut: „Ich erlebe eine ganz große Bereitschaft, damit umzugehen.“

Der Stadt sind die kirchlichen Gebäude als mögliche Unterkünfte angeboten. „Man wird jetzt sehen, ob und in welchem Umfang es notwendig wird.“

 

Kommentare (9)

  • Jama To via Facebook

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    Rückt auch die Kirche und ihre Diener genau so zusammen! Oder nehmen Sie das größte Stück von den Kuchen ab!

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    • Wierumer

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      würde gerne mal den Kommentar übersetzt haben. Wer rückt wo zusammen und wo finde ich das Kuchenstück

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  • Ananda Gotam Kaur via Facebook

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    ja, eine gute Idee.

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  • Heinz Adolf Rand via Facebook

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    Na, da kommt ja was auf uns zu!!!

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  • Jama To via Facebook

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    Das heißt in Wahrheit Kirche nimmt am meisten und gibt am wenigsten!
    Ich hab einige ehrenamtliche Tätigkeit bei viele Organisation gemacht! Auch bei Kirchliche!
    Soweit das die Pastoren, Kirchen Angestellten gemerkt haben das ich einige Handeln durchgeschaut habe, wurde mir gesagt für mich wäre ich zum Zeitpunkt überflüssig! (Letzte Vorwand, ich hätte mich mit Handy beschäftigt!) Das habe ich auch zwei mal in ca 4 Wochen! Aber andere haben auch bzw ihre Laptop da benutzt, ihre Pullover gestrickt, ihre Bücher gelesen, ….
    Aber mir wurde das als Vorwand ernannt!
    Wahrheit ist, ich habe gelegentlich erwähnt dass ich weiß das andere Ehrenamtliche sogenannten Aufwand Entschädigung von ca 7 € Stunde bekommen!
    Liste gewisse Ungerechtigkeit ist lang!
    Deshalb meine ich mit Recht, die Kirche predigt von der nächsten Liebe, tut aber Gegenteil!
    Das können Die auch tun, keine kontrolliert Sie!

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    • nonrezumialem

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      Du solltest Deienen persönlichen Frust nicht mit „Kirche “ anbringen. DAs ist sooo dumm!

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  • Jama To via Facebook

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    Das mit größten Teil des Kuchen heißt, die Kirchen behalten größten Teil für sich selbst!

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  • Jama To via Facebook

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    Das Kuchen Stück= grosste Teil!
    Zusammen rücken=:Die Kirche macht keine Tür offen! Ob behinderte, ob’s Flüchtlinge, oder wir kleine Menschen! Wir sind nur willkommen wen Wir geben! Wenn Wir unsere Klappe (Maul) halten! Liste ist lang am Beispiele! ….
    Und ich glaube, so schwer ist das nicht zu verstehen was ich sagen will!

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