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Mit Skepsis erwartete Ampel Wilhelmshöhe legt gelassenen Start hin

Mit Skepsis war sie erwartet worden, die neue Ampel auf der Wilhelmshöhe. Doch die neue Lichtzeichenanlage hat einen recht gelungenen Start hingelegt. Befürchtete Mega-Rückstaus auf der B233/Iserlohner Straße blieben an den ersten beiden Tagen sowohl in Richtung Unna wie auch auf der Anhöhe in Strickherdicke aus, im abendlichen Berufsverkehr vergingen freilich schon mal zehn Minuten, bis man die frisch beampelte Risikokreuzung zwischen Unna und Fröndenberg passiert hatte.

Doch nach fünf vollen Monaten Vollsperrung Richtung Frömern und Billmerich äußerten sich viele Verkehrsteilnehmer auf Facebook vor allem nur riesig froh darüber, dass man „dort endlich wieder herfahren kann“! Sowohl die Hubert-Biernat-Straße am Bismarckturm vorbei wie auch die Kluse via Billmerich waren ja seit Anfang Juli in beide Richtungen gesperrt; auf der ausladenden Umleitungsstrecke über Ardey und Fröndenberg-Mitte lernten die Verkehrteilnehmer unfreiwillig die raue Schönheit des Fröndenberger Westens kennen. Einschließlich regelmäßiger Mußeminuten vor der geschlossenen Bahnschranke in Langschede vor der Steilkurve nach Ardey.

Die Ampelschaltungen auf der neu beampelten Kreuzung werden in den kommenden Tagen vom Landesbetrieb Straßen.NRW noch optimiert. Bevorzugt mit der Dauer der Grünphasen werden bei solchen Kreuzungen erfahrungsgemäß die Vorrangstraßen, sprich hier die B 233 genießt auf der Wilhelmshöhe Vorrang gegenüber den untergeordneten kreuzenden Kreisstraßen. Doch lautstarke Beschwerden darüber, dass man  z.B. als Abbieger von der Kluse endlos vor dem Rotlicht schmoren müsse, hörte man zumindest an den ersten beiden Tagen nicht.

Mit Skepsis erwarten viele Wilhelmshöhe-Pendler allerdings die ersten Schnee- und Eistage – in der Befürchtung, dass Lkw auf der Anhöhe von Langschede durch Strickherdicke mit durchdrehenden Reifen vor dem Rotlicht stehen. 

(Fotorechte: Klaus Boldt)

Kommentare (8)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Na, da wollen wir doch mal vom Positiven ausgehen und hoffen, daß es jetzt zur Zufriedenheit aller klapt.

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  • Herta Heinert via Facebook

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    Abwarten

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  • Andreas Hennemann via Facebook

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    Von Frömern kommend habe ich heute Nachmittag in einer recht langen Schlange gestanden. Aber man ist ja geduldig. Außerdem ist die Ampel ja intelligent und hat sicher gemerkt dass ich Zeit hatte….

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  • Zwen Arn via Facebook

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    Eine Ampel macht da oben schon Sinn, alternativ wäre ein Kreisverkehr denkbar gewesen. Bei dem Verkehrsaufkommen und den teils gefährlichen Situationen in der Vergangenheit finde ich das grundsätzlich eine gute Maßnahme.

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  • Sascha Krieg

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    Ich sehe jetzt schon die ganzen LKW, die den Berg nicht mehr rauf kommen,weil sie wg der Ampel stehen bleiben mussten!!!

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  • M.B.

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    Bin in der Nacht aus Richtung Unna gekommen. Kein Querverkehr stand an der Ampel, auch in Längsrichtung keine Fahrzeuge, ich fuhr nur die erlaubten 50km/h. Was macht die Ampel? Schaltet für mich auf Rot. Wenn das intelligent sein soll…
    Völlig überflüssiges Bremsen und Anfahren.
    Die Kreuzung hätte man ganz simpel entschärfen können:
    Tempo 50 in Nord/Südrichtung und zur Durchsetzung davon je ein Blitzer.
    Das Geld dafür wäre von alleine wieder reingekommen.

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  • Jaqueline

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    Da stimme ich voll zu, stehe nachts auch immer an der rote Ampel, ist das sehr nervig zumal nirgendwo an den anderen Ampel wer steht. Finde das man abends/nachts die Ampel ruhig aus machen soll, so spart die Stadt auch Geld.

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