Rundblick-Unna » Mit Kleinkind vor dem Bauch auf komplett verkehrsunsicherem Bike – Vater (33) schmiss Rad vor Wut gegen Pkw

Mit Kleinkind vor dem Bauch auf komplett verkehrsunsicherem Bike – Vater (33) schmiss Rad vor Wut gegen Pkw

Sein 6 Monate altes Kleinkind vor den Bauch geschnallt fuhr ein Vater auf einem Mountainbike auf dem Radweg in falsche Richtung – direkt an der Polizei vorbei. Dem Rad fehlten gänzlich sämtliche Sicherheitseinrichtungen: keine Klingel, keine Schutzbleche, keine Bremsen (!), kein Licht etc. Während der Kontrolle durch die Dortmunder Polizei am Westfalendamm verkündete der 33Jährige lautstark seinen Unmut. Als er angewiesen wurde, seinen Weg zu Fuß fortzusetzen, geriet er derart in Rage, dass er sein Fahrrad von sich warf – das krachte gegen einen Pkw, dessen Fahrer gerade (Ironie des Zufalls) wegen verbotener Handynutzung am Steuer angehalten worden war. Tja, so geht´s. Doppelt bestraft.

Durch den Aufprall wurde der Pkw beschädigt. Und der widerspenstige Radler schwang sich mitsamt Baby vor dem Bauch auf sein verkehrsuntaugliches Bike und verschwand. Auf eine Verfolgungsjagd verzichtete die Polizei. Sie schrieb ihm statt dessen eine gesalzene Anzeige.

Bei Schwerpunktkontrollen in Dortmund und Lünen kontrollierte die Polizei vorige Woche 280 Fahrzeuge. 19 Fahrzeugführer telefonierten am Steuer bzw. bedienten das Handy während der Fahrt, dazu hagelte es weitere ca. zwei Dutzend Anzeigen bzw. Verwarnungen wegen sonstiger Verstöße (nicht angegurtet, mit dem Rad bei Rot über die Kreuzung etc.).

112 weitere Fahrzeuge wurden an der Viktoriastraße und Borker Straße in Lünen kontrolliert. Bilanz hier: 11 Handyverstöße, 3 x Gurtverstoß bei Kindern, 2 sonstige Ordnungswidrigkeitenanzeigen. 13 Verwarngelder (6 x Gurt, 2 x Handy Radfahrer, 2x sonstige). 1x Verstoß Pflichtversicherungsgesetz und eine Aufenthaltsermittlung.

Kommentare (4)

  • Marianne Schaller via Facebook

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    ………auf nicht’s verzichten wollen als Vater…….ein richtiges A………wer weiß wie er sich daheim aufführt……

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  • Marianne Schaller via Facebook

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  • HansDampf

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    „nd der widerspenstige Radler schwang sich mitsamt Baby vor dem Bauch auf sein verkehrsuntaugliches Bike und verschwand. Auf eine Verfolgungsjagd verzichtete die Polizei.“

    Das verstehe einer der will… da lässt man den einfach weiterfahren, trotz der Gefahr für das Baby und dem rüpelhaften Verhalten. Da sind schon andere, für weniger mit auf die Wache gegangen…

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Das Kind tut mir jetzt schon Leid, wenn es so einen Vater als Vorbild hat.

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