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Mit 60 noch nicht alt genug: VRR will Altersgrenze fürs „BärenTicket“ anheben

Ab dem 60. Geburtstag ist man derzeit alt genug fürs BärenTicket. Künftig ist man damit noch zu jung. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) will die Altersgrenze für seine Seniorenkarte, das „BärenTicket“, anheben. Das steht in einer Diskussionsvorlage für die politischen Gremien des Verkehrsverbandes Rhein-Ruhr.

Bisher ist das Ticket für vergünstigte Nutzung des VRR-Verkehrs schon für 60-Jährige gültig.  Das entspricht nach Ansicht des Verkehrsverbundes aber nicht mehr der Lebenswirklichkeit, da viele 60Jährige noch voll im Beruf stünden und reguläre Tickets nutzen könnten.

Mit einem Beschluss rechnet der VRR frühestens im Herbst. In diesem Monat entscheidet er allerdings über die Preiserhöhungen für 2017: Wenn es mit derselben Regelmäßigkeit weitergeht wie in den letzten drei Jahren, klettern die Fahrpreise erneut um 3 Prozent. 9 Prozent Aufschlag hatte der VRR insgesamt für die Jahre 2016, 2015 und 2014 vorgenommen.

Das BärenTicket (wörtlich von der VRR-Homepage):

Sie sind in den besten Jahren und möchten jederzeit mobil sein? Sie reisen gern komfortabel in der 1. Klasse und genießen Ihre Unabhängigkeit? Wenn Sie Busse und Bahnen nicht nur für Erledigungen nutzen möchten, sondern auch, um die Region zwischen Rhein, Ruhr und Wupper zu erkunden, empfehlen wir Ihnen das BärenTicket.

Wer’s haben kann: alle ab 60

Wer fahren darf: der Ticketinhaber (persönliches Ticket, Lichtbildausweis mitführen)

Was, wo und wann: beliebig viele Fahrten im gesamten Verbundraum rund um die Uhr in der 1. Klasse. Montags bis freitags nach 19 Uhr, ganztägig an Wochenenden, gesetzlichen Feiertagen sowie am 24.12. und 31.12.: Mitnahme eines weiteren Erwachsenen und Mitnahme von bis zu drei Kindern unter 15 Jahren

Mobilitätsgarantie: ganztägig bis zu 50,00 Euro

Preise 2016: Preisstufe BärenTicket D 81,15 € pro Monat

Kommentare (14)

  • Pemado

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    Der Schwabe sagt dazu: „Des isch doch echt a Bäradreck!“ ?

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  • Pemado

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    @ Rundblick Unna… schon seit längerem ?

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  • Pemado

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    …ach joar… wir Schwaben müssen alles unterwandern, denn auf dieser Welt spricht man zu oft in einer undeutlichen Sprache, was unbedingt geändert werden muss!?
    Wie viele Schwaben hier mitlesen weiß ich nicht… nur weiß ich… im Kreis Unna gab/gibt es viele Schwaben? Ich sag nur…Jürgen Klopp, der wohnte auch mal in Unna!

    Was das mit dem Geld sparen betrifft… auch bei den Schwaben kann es vorkommen, dass der Geldbeutel manchmal aus Zwiebelhaut gemacht ist. Vor allem wenn Geldbeutel leer is, dann ?

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    • Degirb Gnoleic via Facebook

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      Das Gute ist, auch ein Schwabe kann noch was lernen über Sparsamkeit und ….. Geld zusammenhalten …. 😉 😀 😛

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      • Pemado

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        …lach… ? Auch ein Schwabe ist nicht vollkommen perfekt. Ist besser so, sonst würde man Schwaben womöglich als Spießer oder so abstempeln. ???

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  • Pemado

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    ein kleines PS: Die obige Person vom Rundblick UN ist es wohl noch nicht aufgefallen, dass ich vor kurzem ein Kommentar tippte, wo ich wohne und schon mehrere Kommentare hinterlassen hatte. Wohne seit Euro Einführung in Königsborn, was ich aber in diesen Monat verlassen werde. Es geht in die Voreifel. ? Werde aber wohl, wie Helmut Brune hier weiterlesen oder auch mal was tippen?

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