Rundblick-Unna » Mit 137 statt 60 km/h in Radar gerast – und vor den Augen der Polizei verboten überholt

Mit 137 statt 60 km/h in Radar gerast – und vor den Augen der Polizei verboten überholt

Mit 137 Sachen über eine Tempo-60-Strecke – das war leider deutlichst zu schnell, und seinem Führerschein darf der verantwortungslose Raser auf seiner Yamaha für die nächsten 12 Wochen erst mal tschüss sagen. Auch an diesem Sonntag kontrollierte die Polizei des Märkischen Kreises wieder an beliebten Motorrad-Ausflugsstrecken die Geschwindigkeit und überprüfte die Verkehrssicherheit der Maschinen.

Der Radarwagen erfasste an einer Landstraße bei Meinerzhagen 522 Fahrzeuge (davon 195 Motorräder), von denen knapp 100 zu schnell unterwegs waren. Vier Verstöße waren derart gravierend, dass Fahrverbote angesagt sind.

Das zivile Polizeimotorrad, das mit einer Videokamera ausgerüstet ist, dokumentierte vier weitere gravierende Geschwindigkeitsverstöße. In einem Fall nahm der zivile Polizeikradfahrer die Verfolgung einer Yamaha auf. Der Yamaha-Fahrer erhöhte das Tempo stark, bevor er plötzlich wendete, um mit hoher Geschwindigkeit zurück zu fahren. Hier wurde er vom Radarwagen mit 137 km/h bei erlaubten 60 km/h geblitzt. Und kurze Zeit später wurde er abermals viel zu schnell erfasst – diesmal von dem zivilen Polizeikraftrad. Während der Durchführung der Videoaufzeichnung überholte der Yamaha-Fahrer dann auch noch im Überholverbot.

Der 26-Jährige  muss nun mit einem 3-monatigem Fahrverbot, mindestens zwei Punkten in Flensburg und über 600,– Euro Bußgeld rechnen.

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