Rundblick-Unna » Millionenschwere Kulturstiftung für Schloss Opherdicke geplatzt – Kreis-SPD betroffen: „Wollten Dienstag zustimmen“

Millionenschwere Kulturstiftung für Schloss Opherdicke geplatzt – Kreis-SPD betroffen: „Wollten Dienstag zustimmen“

Zu lange gezögert und gezaudert? Eine millionenschwere Kulturstiftung ist dem Kreis jedenfalls stiften gegangen. Und damit wird es auf absehbare Zeit keinen Skulpturenpark auf dem Freigelände von Haus Opherdicke geben.

Einen solchen künstlerischen Park hatte das Ehepaar Freisendorf durch das Stiftungsvermögen ermöglichen wollen und war mit diesem Angebot im vergangenen Herbst an den Kreis (als Eigentümer des Wasserschlosses) herangetreten. Doch die beiden großen Fraktionen im Kreistag, SPD und CDU, zögerten offenbar zu lange – das Millionengeschenk ist, wie heute bekannt wurde, geplatzt. Das stiftungswillige Ehepaar hat sein Angebot an den Kreis zurückgezogen.

Cziehso Brigitte SPD

Brigitte Cziehso, SPD.

Merklich betroffen zeigt sich die SPD-Kreistagsfraktion in einer Pressemitteilung vom heutigen Nachmittag.

„Die Fraktionsspitzen haben Landrat Michael Makiolla und Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk am vergangenen Montag grünes Licht für die Errichtung der Stiftung gegeben“, beteuert Brigitte Cziehso als Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Wir haben erklärt, unseren jeweiligen Fraktionen vorzuschlagen, dass wir der Gründung der Stiftung am kommenden Dienstag im Kreistag zustimmen werden. Wir sind davon ausgegangen, dass damit alles in trockene Tücher kommen wird. Warum sich die Eheleute Friesendorff nun gegen die Stiftung entschieden haben, wissen wir nicht.“

Nach ihrer Kenntnis, so Cziehso weiter, hat das Ehepaar Friesendorf in einem Telefonat mit einem Mitarbeiter der Kreisverwaltung das Scheitern der Stiftung erklärt. An dieser Stelle zeige sich ein Problem: Kurz vor der Kreistagssitzung im Dezember hätten die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU dem Ehepaar geschrieben und den Wunsch nach einem Gespräch übermittelt. Die schriftliche Antwort sei über einen Mitarbeiter der Verwaltung gekommen.

„Das Ehepaar formulierte darin ausdrücklich die Frist für eine positive Entscheidung bis Ende Januar 2017. Dies wäre auf der Kreistagssitzung am 17.1.2017 möglich gewesen“, unterstreicht Cziehso.

Sie und der CDU-Fraktionsvorsitzende hätten dann direkt nach dem Weihnachtsurlaub telefonischen Kontakt zum Ehepaar Friesendorf aufgenommen, um einen Besuchstermin bei Friesendorfs in Bad Saarow zu vereinbaren. „Leider ohne Erfolg“, beschreibt Cziehso die Situation. Ihr ernüchtertes Fazit: „Soweit hätte es nicht kommen müssen, wenn man miteinander gesprochen hätte.“ Dennoch aber, schließt sie:Festzustellen ist auf jeden Fall: Es wird auf Haus Opherdicke keinen Stillstand geben. Mit der Einrichtung der Kommission zur Weiterentwicklung des Hauses Opherdicke wurden die Weichen für eine gute Entwicklung gestellt. Wir sind sicher, dass ganz viele Menschen auch aus dem Kreis Unna und der Region sich aktiv daran beteiligen werden.“

 Vor der Kreistagssitzung im Dezember hatte sich noch der langjährige frühere Kreis-Kulturdezernent Thomas Hengstenberg nachdrücklich für die Stiftung ausgesprochen.

Das Holzwickeder Onlineportal Emscherblog berichtet weitergehend: “ Dass der Kreistag dann im Dezember die Gründung der Stiftung vertagte und auf die lange Bank schob, haben die älteren Herrschaften als Affront empfunden, weiß Michael Makiolla: „Und das kann ich sogar nachvollziehen.“ Der Landrat beschreibt Sabine und Reinhard Friesendorf als „unheimlich nette, sympathische Leute“, die vor allem auch „ganz unpolitisch“ seien. „Beide gehen auf die 90 zu und verstehen die Welt nicht mehr. Sie kommen sich vor wie Bittsteller.“
„In meinem Telefonat mit der 87 Jahre alten Sabine Friesendorf kurz vor Weihnachten hatte sie mir auch gesagt, dass sie in ihrem Alter gar keine Zeit mehr hat, noch lange zu diskutieren über die Stiftung“, so Makiolla weiter. „Da waren die beiden schon sehr aufgebracht.“
Mittelfristig kommt jetzt auch noch ein ganz anderes Problem auf den Kreis zu: Die Skulpturen des amerikanisch-italienischen Bildhauers Raimondo Puccinelli, die derzeit in Schloss Cappenberg zu sehen sind, wurden dem Kreis Unna von seiner Tochter unter der Bedingung geschenkt, dass diese Kunstobjekte öffentlich präsentiert werden. Ursprünglich sollten die Puccinelli-Skulpturen deshalb im Park des Kultur- und Begegnungszentrums Haus Opherdicke aufgestellt werden. Entweder muss der Kreis nun diese Skulpturen zurückgeben oder aber er
wird Geld für ihre Präsentation in die Hand nehmen müssen.“

Kommentare (23)

  • Jörg Bauer

    |

    Tja….zu spät. Jetzt ist schlechtes Gewissen der Groko angesagt !!

    Mal ehrlich: hat mal jemand dran gedacht, dass es Millionäre nicht nötig haben, sich auf der Nase rumtanzen zu lassen von solchen Dorfpolitikern ?

    Über die Million freuen sich jetzt andere, weil Kreispolitiker sich wichtig machen wollten.
    Ich hätte an Stelle des Berliner Ehepaares diesen Eiertanz keine 3 Wochen mitgemacht oder mich da auf irgendwelche Fristen eingelassen. Millionäre haben es auch nicht nötig, mit kleinen Kreistagspolitikern in solch einer Sache persönlich zu sprechen. Sowas läuft über Sekretäre oder schriftlich.

    Antworten

  • Axel Ehwald

    |

    – “ Soweit hätte es nicht kommen müssen “ – , wenn die CDU und SPD Kreistagsfraktionen , in der Kreistagssitzung im Dezember 2016 zugestimmt hätten ? Mir fehlen einfach weitere Worte und ich bin enttäuscht, traurig , wütend usw . . Trotzdem bleibt Haus Opherdicke auch 2017 mein häufiges Ziel von Fahrradtouren . Das Verhalten der Groko im Kreistag Unna wird mein Wahlverhalten bei der Landtagswahl NRW und Bundestagswahl nachhaltig verändern .

    Antworten

  • Wolfgang

    |

    Avanti Dilettanti!

    Antworten

  • Friedhelm Böhmer

    |

    So so, jetzt wird die Schuld des Scheiterns also dem Stifter-Ehepaar zugeschoben! Unglaublich, wie hier uns hier eigenes Unvermögen verkauft wird. Was sitzen da für Leute, die sich Volksvertreter nennen?
    Was mir noch mehr Angst macht ist ein Kommentar von Heinz Steffen, SPD und auch anderen Mitgliedern seiner Fraktion, die doch glatt sagen, Zitat: „…dass sie sich der Tragweite mit der Konzequenz eines drohenden Scheiterns nicht bewusst waren…“ oder, wie ein anderes Fraktionsmitglied offen zugibt, sich mit Stiftung nicht näher auseinandergesetzt zu haben…“
    Was sind das für „möchtegern-Politiker“, die weitreichende Entscheidungen zu treffen haben, letztlich keine Ahnung haben und ihre Hand bei Abstimmungen einfach so heben, weil „der Nebenmann sie ja auch hebt und man sich ja gegenseitig vertraut? Da kriegt man einen dicken Hals.
    Ich würde auch gern etwas zu dem künftigen Gutachten, welches für die Parkplatz-Situation in Unna in Auftrag gegeben wird schreiben. Weiß die Verwaltung nicht, wo sich ihre eigenen, die öffentlichen Parkplätze, befinden? Müssen dafür über 25.000 EURO ausgegeben werden? Aber das gehört hier nicht her und – vielleicht – gibt es da ja auch noch näheres vom Rundblick…..

    Antworten

  • Mike

    |

    Unglaublich :-O

    Und jetzt sucht man noch den Fehler bei demjenigen der die millionenschwere Stiftung ins Leben rufen wollte ???

    Gut das bald Wahlen sind. Es ging ja oft genug durch die Presse, daß man seitens der Politik nicht so recht wollte und zögerte und harderte… Ich würde wetten, hätte das Gut jemand Anderem gehört und man hätte ihm die Stiftung angeboten, hätte derjenige freudenstrahlend zugeschlagen.

    Nun wird sich ein Dritter freuen, der in der Lage ist, so ein Geschenk würdigen zu wissen !

    Antworten

  • Jürgen

    |

    Jetzt schiebt man also dem Ehepaar die Schuld in die Schuhe. Das Ehepaar wird seine Gründe für den vorzeitigen Rückzug haben, die wird aber die Öffentlichkeit wohl nie erfahren. Jetzt lässt Cziehso in der Pressemitteilung den Kreis gut aussehen. Hinterher wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist kann man es natürlich so sagen, damit der Kreis und die verantwortlichen Personen gut dastehen.

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Nun ja, Jürgen, den bisherigen Kommentierungen nach lässt diese Pressemitteilung den Kreis bzw. die Kreistagspolitik auch nicht mehr wirklich „gut dastehen“…

      Antworten

  • Wierumer

    |

    Der Fisch stinkt vom Kopfe her…….
    hierkann man den gesamten Vorgang aber auch mit einem „Surströmmming“ vergleichen.

    Antworten

  • Silvia Rinke

    |

    Kommentare auf Facebook:

    Margarethe Strathoff Kann mir jemand dieses Desaster erklären?

    Rundblick Unna (sia) Fatale Kommunikationsfehlleistungen gepaart mit der Selbstgefälligkeit politischer Macht…?
    Margarethe Strathoff

    Margarethe Strathoff Da hätte man doch mal den absolut, fähigen Thomas Hengstenberg befragen sollen.

    Rundblick Unna (sia) Geäußert hat sich doch – nachdrücklich zur Stiftung ratend.

    Margarethe Strathoff Ja, eben drum. Muss ich nicht verstehen. Fatal für die Kultur und unseren Kreis UN-NA

    Susanne Otto Unglaublich. Dass die Politiker mehr mit sich selbst beschäftigt sind bestätigt sich auch hier wieder. Lieber schön in der Runde zusammen sitzen und sich gegenseitig die Ohren vollquatschen statt eine zügige Entscheidung zu treffen. Ohne Worte. Egal in welchem Bereich. Diese Parteien sind für nichts mehr gut.

    Chrissy Westh …tja hätte man. Wird wohl alles seine Gründe haben. Wer weiß es so genau. Schade eigentlich.

    Christina Wolf-Allweins Geld sollte vielleicht mal für ein gescheites Freibad in der Stadt Unna investiert werden.

    Christina Wolf-Allweins Ich gründe gerne eine Stiftung und nehme Investoren auf😂😂

    Rundblick Unna :-) Dürfen wir das hiermit zu Protokoll nehmen, liebe Christina Wolf-Allweins?! :-)

    Antworten

  • Silvia Rinke

    |

    Brigitte Cziehsos abschließendes Fazit mit zuversichtlichem Blick nach vorn haben wir dem Text soeben noch angefügt.

    Antworten

  • Markus Antonius

    |

    Und wer nicht mehr weiter weiß, der gründet einen Arbeitskreis.

    Antworten

  • Dagobert

    |

    Die Geschichte entbehrt nicht einer gewissen Komik: Unsere Lokalpolitiker wollten die Millionenstiftung mit einer Dienstreisenach Hamburg (auf Steuerzahlerkosten) verknüpfen und lecker Bierchen mit Millionären aus Hamburg in der Millionärsvilla trinken. Die Entscheidung der abgesprungenen Stifter ist nachvollziehbar: Wenn sich bei mir Lokalpolitiker von CDU und SPD zum Besuch anmelden würden, würde ich auch schnellstmöglich die Notbremse ziehen.

    Antworten

  • Mike

    |

    Bitte einmal bei SPD und CDU nachfragen wann zurückgetreten wird, das ist das Mindeste an Anstand was man machen muss, wenn man soetwas grosses in den Sand setzt und den BÜRGERN so massiv geschadet hat und auch in Zukunft mit den Nachwirken der Entscheidung schaden wird ! Solche Leute vertreten nicht die Interessen der Bürger wofür sie gewählt worden sind, sondern entscheiden gegen Bürgerinteressen und Allgemeinwohlinteressen, sowas ist nicht haltbar !

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Nur der Vollständigkeit halber, Mike, selbstverständlich denkt keiner der Akteure an Rücktritt. Allein der Inhalt der des vorliegenden Statements der SPD-Vorsitzenden macht ja klar, dass man sich keiner Schuld bewusst ist.

      Antworten

      • Mike

        |

        Eigenes Befinden war Wichtiger, solche Politiker sind nicht mehr tragbar ! In anderen Ländern würde man wegen sowas eine Demo machen. Hier wird ausgemerkelt. Solche Leute die dem Volk schaden weil eigenes Befinden wichtiger ist sind doch keine Volksvertreter.

        Antworten

  • Eadulf

    |

    Als Südmendener kann ich euch sagen, dass es uns hier auch nicht besser geht mit unfähigen Lokalpolitikern.
    Da meint doch heute ein Grüner in der WP: „…, dass die Absenkung des Rentenniveaus ein Ziel der Agenda 2010 des Alt-Bundeskanzlers Gerd Schröder war…“.
    Der hat doch glatt vergessen, dass die Grünen mit dabei waren.
    Aber die Jungwähler können sich evtl. ja nicht erinnern.
    Man kans ja mal versuchen…

    Gruß an die Nachbarn aus Unna

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      … beste Grüße zurück in die Nachbarschaft nach „Südmenden“, Eadulf!

      Antworten

  • Hans Mähler

    |

    In der Politik braucht man Entscheider und keine Traumtänzer. Natürlich wird der schwarze Peter jetzt hin und her geschoben.

    Antworten

  • w.kaufmann

    |

    Es macht einen fast sprachlos, mit welcher Arroganz verantwortungslos Politik betrieben wird. Nach dem worst case will die Vorsitzende Cieso noch nicht einmal Verantwortung übernehmen. Ein Herr Steffens meldet sich zu Wort, weil die Diskussion zu rüde war, und begründet damit seine Enthaltung. Schämt er sich nicht. Wo bleibt seine eigene Meinung zum eigentlichen Thema. Die ganze Fraktion hat versagt. Keiner traut sich mehr den gesunden Verstand einzusetzen. Wohltuend zu wissen, dass sich der Landrat offen gegen die eigene SPD positioniert hat. Sein Apell lief leider ins Leere. Im Gegensatz zum Bürgermeister, MdL Ganzke und MdB Kaczmarek, die haben sich im Kündigungsstreit mit Frau Risadelli dezent zurück gehalten. Haben die Herren vergessen dass Wahlen vor der Tür stehen. Die Wähler vergessen nicht so schnell wie geglaubt. Es bleibt nur, Kopfschütteln. Wann treten Cziehso und König endlich zurück und wann werden die SPD Fraktionen wach?

    Antworten

  • Friedhelm Böhmer

    |

    Hey, ihr Franktionsvorsitzenden von SPD Kreis Unna und CDU Kreistagsfraktion Unna, da hättet ihr die Möglichkeit mal im Fernsehen zu sein – und habt nichts anderes zu tun als feige den Schwanz einzuziehen. Wenn es noch den Pannemann des Monats gäbe – ihr hättet ihn verdient. BEIDE!!!

    Guckst du hier:
    Hey, ihr Franktionsvorsitzenden von SPD Kreis Unna und CDU Kreistagsfraktion Unna, da hättet ihr die Möglichkeit mal im Fernsehen zu sein – und habt nichts anderes zu tun als feige den Schwanz einzuziehen. Wenn es noch den Pannemann des Monats gäbe – ihr hättet ihn verdient. BEIDE!!!

    Guckst du hier:

    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-lokalzeit-aus-dortmund-1038.html

    Antworten

  • Bernd Beckschwarte

    |

    Man muss sich das mal in praxi vorstellen… Da sind uralte Leutchen, die noch allerletzt etwa Gutes tun wollen. Sie kommunizieren ihre Offerte. Dann kommen die Fraktionsverantwortlichen, schleppen das Thema hin über die Zeit, verlangen erst mal noch ein Gespräch…. Für die passige Öffentlichkeitsarbeit wohl?

    Man kennt das auch in Kamen. 10 Sachen passieren, bei ca. 7 davon ein Bild mit Hermann Hupe in der Zeitung… Und ohne Bild mit Hermann Hupe passiert auch nichts, das walte Hermann Hupe. Er und seine Leute verhindern das dann…?… Weil, wenn das nicht mit dem Bürgermeister geschieht, dann solle es nicht sein?

    Er ist ja ein netter, aber diese Notorik, sein Gesicht in der Zeitung haben zu wollen…

    Würde dem Gespräch dann zugestimmt werden von seiten der Stifter, dann rocken da diese politisierenden Herrschaften mitsamt Entourage, Stab und Kameraleuten an, um SICH dann wohl in der Öffentlichkeit feiern gehen zu wollen, was sie doch für dolle und tatkräftige Politiker seien?

    Aber leiderleider waren der Kameramann oder irgendwelche Tross-Leute, die das schreiben müssen, wohl gerade noch in Weihnachts-, Neujahrs- oder Ski-Urlaub… ?…

    Also schiebt und schiebt man, kommt nicht in die Pötte, kommt nicht aus dem Quarke, derweilen die Wohltäter auf heißen Kohlen sitzen. Sie wollen etwas sehr Wertvolles schenken, wollen diese Sache hinter sich bringen, aber die zu beschenkenden zieren sich noch…

    Politiker möchten erst noch ein Gespräch…

    Wie dumm (und, anzunehmen, publicity-geil?) müssen diese Dorfpolitiker sein?

    Antworten

  • Hans Bergmann

    |

    Da hat ein CDU Gerhard Meyer (Mitglied des Kreistags und Parteichef der CDU Unna) keine anderen Themen bei seinem Empfang als Warnung vor Populisten und Vereinfachern bzw vor postfaktischer Politik.
    Also seine „postfaktische Politik“ bei der Abstimmung der Stiftungsfrage hätte er lieber mal erklären können :-))) Das war nämlich eine reale Abstimmung mit fatalen Folgen.
    Wäre doch mal interessant, jeden einzelnen, der an der Abstimmung teilgenommen hat, nach der Meinung zu fragen. Da gibt es z.B. einen Herrn Kersting, der im Kreistag für die Verschiebung stimmte und zu Hause im Rat Holzwickede sitzt und die Interessen von Holzwickede (Haus Opherdicke) vertreten sollte. Ich wüsste zu gerne, was solche Doppelmandatsträger und andere zu den Folgen ihrer Abstimmung erklären !!!

    Antworten

Kommentieren