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Metro startet Bau des neuen Großlagers in Süddeutschland – Unna und Kamen schließen bis Sommer 2018, Hamm erweitert

Metro schafft jetzt Fakten. Der Bau eines neuen Großlagers in Süddeutschland mit fast 50.000 qm Fläche beginnt, gab der Konzern jetzt bekannt. Für die Lagerstandorte Unna (im Indupark/Einsteinstraße) und Kamen ist spätestens zum übernächsten Sommer Schluss. Der Standort Hamm wird expandieren. 

Zwischen Mitte 2017 und Mitte 2018 wird der Düsseldorfer Handelskonzern insgesamt sieben bisherige Lagerstandorte der Gesellschaft Metro Logistics auflösen, gab der Konzern vorige Woche als festen Zeitplan bekannt. Die beiden im Kreis Unna gehören dazu, das stand bereits fest. Betroffen sind laut Metro insgesamt 1.420 Mitarbeiter; möglichst viele sollen an den neuen Standorten Arbeit finden. Für diejenigen, für die das wegen zu großer Entfernung oder aus anderen Gründen nicht in Frage kommt, werde ein Sozialplan verhandelt.

Die Schließungen erfolgen im Rahmen einer umfassenden Zentralisierung. Als erstes Projekt wird der Neubau  49.000 Quadratmeter großen Lagers in Kirchheim an der Weinstraße in Angriff genommen. Ein regionales Logistikzentrum zur Lagerung von Trockensortiment, Tiefkühl- und Frischeprodukten, Obst und Gemüse soll hier entstehen, für die Großmärkte von Metro Cash & Carry und die SB-Warenhäuser von Real entstehen. Die Metro-Gruppe will nach eigenen Angaben 380 Mitarbeiter in dem neuen Großlager beschäftigen. Sie investiert einen zweistelligen Millionenbetrag.

Zentralisierung: Sieben Standorte schließen

Geschlossen werden im Zuge der Zentralisierung die Lager in Unna, Kamen, Essen, Frechen, Bingen, Gernsheim und Gimbsheim. Der bestehende Standort Hamm soll hingegen erweitert werden.

(Foto: Metro)

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