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Mercedesfahrer (77) beschleunigt plötzlich am Bahnübergang – Pkw durchbricht Mauer und bleibt auf Schienen liegen

Malheur an einem Bahnübergang in Werl – nochmal halbwegs gutgegangen gestern für den 77jährigen Unglücksfahrer aus Soest.

Dieser stoppte am Nachmittag seinen Mercedes vor einem Bahnübergang auf der Hammer Straße. Die Schranken waren geschlossen, vor ihm warteten andere Fahrzeuge.

Als sich die Schranke hob, fuhr auch der 77Jährige wieder an – doch aus unerfindlichen Ursachen zog der Mercedes plötzlich rasant das Tempo an. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, bretterte über einen Gehweg und eine Freifläche und durchbrach ungebremst eine kleinere Ziegelsteinmauer – direkt dahinter waren die Bahngleise. Dort drauf krachte das Auto und blieb auf den nördlichen Schienen liegen.

Der Bahnverkehr musste in beide Richtungen für die Zeit der Unfallaufnahme gesperrt werden. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt und war ein Fall für den Abschlepphaken. Die Feuerwehr Werl beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe. Der Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht, die Beifahrerin blieb unverletzt.

Kommentare (6)

  • Christopher Wistlich via Facebook

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    Hauptsache immer über fahranfänger schimpfen ☝?️
    #geisteskrank

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  • Mike

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    Ich denke der Fahrer dürfte mit seinem Auto überfordert gewesen sein, wahrscheinlich hat er nie mal richtig gasgegeben, diesmal aus Versehen wohl und dann hat ihn der Effekt sozusagen umgehauen bzw. nach ganz hinten im Sitz rutschen lassen, nennt sich auf Polizeideutsch dann Bremse und Gas verwechselt…, funktioniert bei Automatikwagen hervorragend :-( Schaltwagen würgt man bei soetwas in der Regel sofort ab

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  • Dagmar Kuhn via Facebook

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    Malheur????gefährlich,dumm,Altersschwach wohl eher?’sofortiger Führerscheinentzug auf Lebenszeit

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  • Naitsirhc Nnamrrah via Facebook

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    Solche Eskapaden machen nicht nur alte Haudegen mit nem übermotorisierten Benz. Zu meiner Zeit bei der Bahn ist mir auch so mancher junger Spund in Papis Cabriolet oder Mutti mit Kind mit fetten Van in Erinnerung geblieben. Alles frei nach dem Motto ich hatte ja so wenig Zeit oder ich hatte keine Lust zu warten. Aber hinterher wenn unsereins auf nen 125 Tonnen schweren Bock von einem Nahverkehrszug + mindestens 100 Reisende + 160 km/h angerollt kommen und dann was passiert dann ist das Geheule immer groß.

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  • Dagmar Kuhn via Facebook

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    Ja klar..ob jung oder alt..im endeffekt egal.gefährlich ist es in jedem fall wgal ob aus altersgründen oder machogehabe.
    Aber bei vielen älteren menschen ist es einfach so,das sie nicht mehr hinters steuer gehören.die sehkraft lässt nach,das reaktionsvermögen.manche sind kaum noch in der lage ein-u.auszusteigen.körperlich im prinzip unfähig ein auto zu steuern

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    • Naitsirhc Nnamrrah via Facebook

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      Das kann ich mit unterschreiben. Wenn ein gewisses Alter erreicht ist, sollten manche mal mehr zum Gesundheitscheck beim Doc. Eine Überforderung mit einem neuen Fahrzeug ist oft auch der Grund. Früher noch nen Wagen mit max. 90 PS gefahren und später auf 250 PS aufgesattelt. Kommt oft gar nicht so gut.

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