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Mendener Vincenz-Krankenhaus schließt Geburtsstation – 970 Geburten 2016 im KK Unna

Ein weiteres Krankenhaus in der Nachbarschaft teilt das Schicksal des Evangelischen Krankenhauses Unna. Das Mendener Vincenz-Krankenhaus schließt seine Geburtsstation.

Das Haus gehört zu den Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis. Von den ingesamt 70 Angestellten müssen 24 mit ihrer Kündigung rechnen, schreibt die Westfalenpost Menden in einem ersten Bericht vom heutigen Spätnachmittag.

Im Vincenz-Krankenhaus hätten zuletzt nur noch  500 Babys pro Jahr das Licht der Welt erblickt. Mindestens die doppelte Zahl gilt als Grenze der Wirtschaftlichkeit für Geburtsstationen. Trotz der Verluste hatte die Klinik noch im Januar beteuert, dass die Geburtsstation erhalten bleibe. „Man sehe sich als katholischer Träger in einer besonderen Verpflichtung“, zitiert die WP.

Dem Vincenz-Krankenhaus fehlt außerdem eine Kinderstation.

„Werdende Eltern müssen jetzt in weiter entfernte Krankenhäuser ausweichen, unter anderem nach Iserlohn oder ins Klinikum Arnsberg“, schreibt die WP abschließend. Sie hat vergessen, Unnas Katharinen Hospital zu erwähnen. Dort wurden im vergangenen Jahr 487 Mädchen und 483 Jungen auf die Welt gebracht.

Kommentare (5)

  • Christiane Kramer via Facebook

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    Deutschland spart sich kaputt – leider nur am falschen Ende!

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  • Nicole Hudson via Facebook

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    2014 waren es glaube ich 1000 Geburten im KK

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  • Luenne

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    Die Geburtsstation war die einzige Station in Menden die man Empfehlen kann außer vielleicht noch das Parkhaus.
    Tut mir echt leid und immer geht es nur um die Kohle. wir sind ein Land das gerade dabei ist seinen hart erarbeiteten Wohlstand zu vernichten. Egal ob Polizei, Feuerwehr oder ärztliche Versorgung und die Liste könnte ich noch beliebig erweitern Schulen und Kindergärten runtergekommen und zu wenig Personal. Ämter die die Arbeit nicht schaffen. Einfach mal ein paar Milliarden anders verteilen weniger für Lobbyisten und Großkonzerne und schon geht es weiter.

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