Rundblick-Unna » Meinung sagen und aushalten – auch wenn´s unbequem wird: Interview mit Claudia Graul

Meinung sagen und aushalten – auch wenn´s unbequem wird: Interview mit Claudia Graul

Bei Diskussionen in Internetforen scheut Claudia Graul keine klaren Worte. Die allein erziehende Mutter aus Unna engagiert sich mit großer Überzeugung für den Kinderschutz, gegen Pädophalie und vor allem gegen Rassismus. Sie postet bei Twitter oder google+ aufklärende Beiträge und disktutiert auch eifrig auf Rundblick Unna.de mit.


 

Frau Graul, was treibt sie dazu an, so stark über die neuen Medien Aufklärungsarbeit zu leisten, sich speziell gegen rassistische Tendenzen im Alltag einzusetzen? Gab es dafür mal einen kontkreten Anlass?

Claudia Graul: Ja, einen konkreten Anlass gab es schon. Ich wurde selbst persönlich von Rassisten bedroht.

Darauf würden viele mit Rückzug reagieren – nach dem Motto: „Das ist es nicht wert“. Sie nicht.

Claudia Graul: Nein. Meine Überzeugung ist: Man darf keine Angst haben. Man darf zumindest Angst nicht zeigen, wenn man von Rassisten bedroht ist. Damit überlässt man ihnen das Feld. Ich sehe es deshalb als meine Aufgabe an, im Internet offen und ehrlich meine Meinung zu sagen und für diese Meinung auch mit meinem Namen zu stehen. Ich gehe in Diskussionen, stelle Fragen, beantworte sie aber auch. Man muss diskussionsfähig bleiben, auch wenn die Meinungen diametral auseinanderdriften. Das ist so wichtig!

Sollten Onlineportale Ihrer Meinung nach bei Kommentaren, sagen wir mal, „zensierend“ eingreifen? Oder sind Sie für größt mögliche Offenheit der Meinungen? Wir reden nicht von justiziablen Äußerungen, die sind natürlich ein No Go.

Claudia Graul: Ja und auf Ihre Frage: Ich bin auf jeden Fall für Letzteres! Meinungsäußerungen zu löschen ist nicht der richtige Weg. Natürlich gibt es viele, die bestimmte Kommentare als sehr störend und „geht nicht!!“ empfinden. Aber ich sehe in dieser Transparenz eine Chance. Jeder sollte bei Onlinediskussionen offen sagen dürfen, was er denkt und sich mit seiner Meinung austauschen können, auch wenn sie anderen auch noch so gegen den Strich geht. Natürlich kann das heikel werden, wenn man an die falschen Leute gerät. Man weiß halt nie genau, wer sich hinter so einem Facebookprofil verbirgt.

Sie gehen in den Diskussionen auf Rundblick Unna auch sehr entschieden und offensiv gegen die AfD vor. Was treibt sie da an?

Claudia Graul: Nach meiner Überzeugung arbeitet die Alternative für Deutschland nur mit der Angst der Menschen. Sie instrumentalisiert die Angst und verstärkt sie. Ich wollte dazu auf der Facebookseite der AfD auch kritische Fragen stellen. Aber ich wurde blockiert.

Sie wollten bei der Afd kommentieren und wurden geblockt?

Claudia Graul: Ja, genau das wollte ich. Ich hatte bei G+ Kontakt mit einigen AfD lern. Und einer davon hat mir angeboten, für diese zu arbeiten. Das kam für mich natürlich nicht in Frage. Daraufhin konnte ich plötzlich keine Kommentare mehr schreiben. Ich wurde auf allen Parteiseiten gesperrt.

Ohne Vorwarnung, ohne Erklärung?

Claudia Graul: Ja. Ich habe sogar bei der Parteizentrale in Berlin angerufen. Doch ich bekam da nur die Auskunft, dass sie mir nicht versprechen könnten, ob ich jemals wieder für Kommentare freigeschaltet würde. Mein dringendes Anliegen ist es einfach, dass alle Parteiseiten zumindest vorwarnen, bevor sie sperren. Alles andere empfinde ich zutiefst undemokratisch. Man stopft Kritikern einfach das Mund.

Wie hat sich das für Sie angefühlt, nicht mehr Ihre Meinung äußern zu dürfen?

Claudia Graul: Es hat sich sehr unangenehm angefühlt! Wo soll das hinführen, wenn politische Parteien einfach jemanden sperren, der sie kritisiert. Es gilt schließlich die Meinungsfreiheit, sie ist als hohes Gut im Grundgesetz verankert. Ich habe immer das Gespräch gesucht.

Wie ist Ihr persönlicher Eindruck vom Programm der Afd?

Claudia Graul: Undurchsichtig und schwammig. Der Gedanke, dass diese Partei einmal was zu sagen haben könnte, macht mir ehrlich gesagt Angst.

(Das Gespräch führten Frank Kuhlmann und Ina Witt. Redaktionell bearbeitet von Silvia Rinke.)

facebook logo

 

Susanne Herzog Ich kann Frau Graul nur zustimmen, da ich ganz ähnliche Erfahrungen gemacht habe.
Claudia Graul Susanne Herzog und wie fühlt es sich an?

Susanne Herzog Es fühlt sich ziemlich mies an, Claudia Graul. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut in unserem Land. Sie sollte von allen Parteien, die sich als demokratisch bezeichnen, bewahrt und hochgehalten werden, ebenso von Medien und Presseorganen. Sicherlich gibt es eine Grenze, wenn persönliche Beleidigungen überhand nehmen. Aber Kommentare von Usern zu löschen oder sie gar zu blockieren, weil deren politische Einstellung nicht ins Konzept passt, geht GAR NICHT.

Rundblick Unna Dagobert kommentiert via Rundblick Unna: Vielen Dank an Frau Graul und Frau Herzog für die Antwort.
Hat eine der beiden Damen denn schon mal etwas Flüchtlingskritisches im Internet von sich gegeben ? Oder waren die beiden Damen dann doch eher „antirassistisch“ unterwegs ? In letzterem Fall wäre der Blickwinkel doch etwas einseitig, oder ?

Claudia Graul Susanne Herzog für mich fühlt es sich genauso an und klaro kann man sich ein Fakeprofil machen aber das ist nicht Sinn der Sache. Die Parteiseiten haben alle Verhaltensregeln und solange die nicht verletzt werden sollte jeder User normal kommentieren dürfen. Bei den meisten ist dies auch der Fall aber nicht bei der AfD. Ich kommentiere auch bei der NPD und das funktioniert ohne gesperrt zu werden. Stell dir vor die wären an der Macht. Gar nicht auszudenken.

Claudia Graul da ich gegen Pädophile engagiert bin sind mir auch die verschiedensten Probleme bekannt. Es kommt ganz einfach auf den Umgang damit an und wie versucht wird es zu lösen.

Michael Schild Susanne Herzog Zu Recht!
Hans-Otto Dinse Das Frau Herzog hier zu diesem Thema postet ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Sie, die sich in der direkten Konfrontation bei einer Unnaer Diskussionsveranstaltung verleugnet, sie, die mich auf ihrem Account gesperrt hat! Ich fasse es nicht!

Brigitte Dinse Noch eine Frage an Frau Herzog, postet hier Frau Herzog oder ihre Schwerster ???? Denn Frau Herzog wollte auf der Gutmenschen/Gutmenschinnen Veranstaltung in Unna nicht mit uns reden .

Mohammed Chang Selten ein so schlechtes Interview gelesen. Fast die komplette vierte Gewalt steckt tief im Anus der Regierung und Frau Graul echauffiert sich über die AfD. Man sympathisiert lieber mit Maas und seinen Ex-Stasi Beauftragten zwecks Meinungsfreiheit. Alleinerziehend? Glückwunsch…an den Mann!

Rundblick Unna ? Geht es in dem Interview an irgendeiner Stelle um Herrn Maas? Fällt irgendwo der Name Merkel? Welche Tatsachenbehauptungen (!) stellt Frau Graul auf, die falsch sind?

Hans-Otto Dinse Wenn ich mir unsere Seite AfD Kreisverband Unna anschaue, dann sind dort etliche Kommentare vorhanden, die sich sehr, sehr kritisch und z.T. auch beleidigend mit uns auseinandersetzen. Ich stelle mir da die Frage wie sich Frau Graul geäußert haben muss, dass es zu einer Sperrung kam.

Hans-Otto Dinse Wegen dieses Beitrags wurde ich auf LK gesperrt und alle meine vorherigen Beiträge gelöscht!https://www.facebook.com/afd.kreis.unna/photos/a.443065435871195.1073741828.321610938016646/662801960564207/?type=3

Hans-Otto Dinse Im Übrigen wurde ich wegen eines Beitrags über einen Vortrag, zum Umgang mit Rassisten in Unna, vom Lokalkompass gesperrt. Sowohl Bericht als auch unsere Demo vor der Redaktion des LK in Essen, sind auf unserer Seite AfD Kreisverband Unna nach zu lesen. Auch wurden alle meine Beiträge, die ich zuvor auf LK geschrieben hatte, gelöscht. „1933: wir übergeben den Flammen die Schriften von Karl Marx, von Friedrich Engels, von…………“!
Brigitte Dinse Und dann landete noch eine fehlgeleitete E-mail vom LK bei einem Freund von uns. Aus der eindeutig hervor geht, dass der LK von irgend welchen Gutmenschen / Gutmenschinnen dazu aufgefordert wurde uns zu sperren.
“ Vielen Dank für den Hinweis. Herr Dinse hat …. . DANKE“
Nun kann sich jeder sein eigens Bild machen ,wie dass mit der Gutmenschenfraktion läuft!

 

Kommentare (34)

  • Dagobert

    |

    Ich befürworte die freie Meinungsäußerung, diesbezüglich habe ich also die gleiche Meinung wie Frau Graul. Dass die AfD kritische Kommentare entfernt, ist aber nicht überraschend für mich.
    Ich möchte sogar behaupten, dass inzwischen mehr flüchtlingskritische als antirassistische Kommentare entfernt werden.
    Falls Frau Graul es ausprobieren möchte : Bitte versuchen Sie einen flüchtlingskritischen Kommentar (natürlich ohne Beschimpfungen) bei der taz, WAZ, bei den Grünen oder sonstwo im linken Spektrum zu äußern. Er wird nicht lange überleben.
    Ja, es findet eine Zensur statt. Bedauerlicherweise wird von „links“ mehr zensiert als von „rechts“. Und Heiko Maas wird sicherlich in Zukunft alles tun, damit es so bleibt.

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Dagobert, du hast auf Facbook zwei Antworten bekommen:
      Claudia Graul
      Claudia Graul Doch das habe ich ebenso ausprobiert und mich lange Zeit vorher mit der Thematik beschäftigt. Fakt ist das die AfD an der Spitze steht was Usersperrungen angeht. Oftmals sogar ohne jemals kommentiert zu haben. Das ist ein Punkt der mich sehr besorgt
      Gefällt mir · Antworten · Nachricht senden · 1 · 37 Min
      Susanne Herzog
      Susanne Herzog Ich kann Frau Graul nur zustimmen, da ich ganz ähnliche Erfahrungen gemacht habe.

      Antworten

      • Dagobert

        |

        Vielen Dank an Frau Graul und Frau Herzog für die Antwort.
        Hat eine der beiden Damen denn schon mal etwas Flüchtlingskritisches im Internet von sich gegeben ? Oder waren die beiden Damen dann doch eher „antirassistisch“ unterwegs ? In letzterem Fall wäre der Blickwinkel doch etwas einseitig, oder ?

        Antworten

    • fürst

      |

      Ich habe es recherchiert und muß Dagobert mal wieder zustimmen.Zensur findet statt!!
      Die schlimmste Zensur findet inzwischen in vorauseilendem Gehorsam bereits in den Köpfen der Kommentarwilligen statt.
      Wenn ich halbwegs objektive Berichte zur muslimischen Invasion in Deutschland lesen möchte, wähle ich u.a. die österreichische „Kronen Zeitung“.
      Herzlich danke ich allen , die kritische, ja kriminalisierende Kommentare zur AfD verfassen. Sie stärken die demokratisch legitimierte AfD.

      Antworten

  • Michael Schild

    |

    Ja, wir sperren Trolle auf unserer Seite! Ja, wir sperren Leute, die uns beleidigen, beschuldigen und bedrohen! Ja, wir sperren Leute, die uns Rassisten schimpfen. Und ja, wir sperren Leute, die niemals an einer inhaltlichen Auseinandersetzung interessiert sind, da ihre falsche und undifferenzierte Meinung sowieso nicht ändern werden und wollen, weil sie sowieso ein Problem mit der Realität haben. Die stehlen uns unsere Zeit, die wir für echte Interessenten brauchen. Dass Frau Graul wohl ernsthaft versucht hat, mich über den Bundesvorstand der AfD zu einer Rücknahme der Sperrung zu bewegen, zeigt ihr obrigkeitsstaatliches Denken! Wir geben den bessermenschlichen Feinden der AfD kein Forum, das besorgt schon die nahezu gleichgeschaltete Presse!

    Antworten

  • Hans-Otto Dinse

    |

    Ich hatte Frau Graul angeboten, mit nach Paderborn zu kommen. Dort hätte Sie viele Mitglieder der AfD treffen können. Menschen aus Unna und sogar unseren Landesvorsitzenden Herrn Pretzel. Viele Angst abbauende Gespräche wären dort möglich gewesen, aber sie wollte nicht.

    Antworten

  • Manfred Hartmann

    |

    Ein sehr gutes Interview, das zeigt, wie die AfD es mit der freien Meinungsäußerung hält. Schön zu lesen, dass es Menschen gibt, die sich dem widersetzen.

    Antworten

    • fürst

      |

      Mir grault es.

      Antworten

      • Silvia Rinke

        |

        Hallo Fürst. Bitte verzichte auf persönliche Verunglimpfungen und kommentiere zum Thema. Danke.

        Antworten

        • Dagobert

          |

          Ich fand das Wortspiel von Fürst sehr kreativ :-). Zumal Frau Graul im Interview eine gewisse Robustheit gegen Anfeindungen bestätigt und sehr für Meinungsfreiheit ist. Zum Glück finden nur sehr wenige alleinerziehende Mütter eine Befriedigung im Kampf gegen den Rassismus…..

          Antworten

          • Silvia Rinke

            |

            Ach Dagobert, in welche Richtung sollen solche „kreativen Wortspiele“ (ich fand es platt) eine Diskussion über ein so strittiges Thema weiterbringen? Solche Bemerkungen sind überflüssig wie Kröpfe und gießen nur wieder Öl ins Feuer. DAS ist NICHT!! Sinn unseres Portals und gewiss nicht Sinn solcher Interviews. Besten Gruß.

            Antworten

        • fürst

          |

          Sorry! Es sollte ehrenwörtlich KEINE persönliche Verunglimpfung oder Verunglimpfung des Namens sein; würde ich mich betreffend auch nicht haben wollen.

          Es ist mir aber ein Gräuel
          (Widerwärtigkeit Beispiele: [1] Die Gräuel des Krieges bedrohen die Menschen. [2] Es ist mir ein Gräuel. Charakteristische Wortkombinationen: [1] Krieg, unglaublich),
          welche Ansichten und Einstellungen manche Mernschen haben. Mag auf Gegenseitigkeit beruhen.

          Antworten

  • Dagobert

    |

    Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass die AfD sich für ihr „Hoheitsrecht“ rechtfertigen soll. Wenn ich beim Rundblick Unna schreiben würde „Rundblick Unna ist doof“(würde ich nie machen :-) ), hätte ich vollstes Verständnis, wenn mein Kommentar gelöscht würde. Die Beschwerde beim Kreisverband ist schlichtweg albern. Zumal mit dieser Art von Hysterie in meinen Augen eher das Gegenteil erreicht wird.

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Wenn du hier behaupten würdest, „Rundblick Unna ist doof“, würden wir eilfertigst Quellenbelege dafür von dir fordern, Dagobert. :-) Und/oder wir würden einfach antworten: „Dagobert ist auch doof.“ Ätsch…

      Antworten

  • Susanne Herzog

    |

    Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass die Behauptungen der Eheleute Dinse bezüglich meiner Person keinesfalls der Wahrheit entsprechen. Ich habe nicht an der erwähnten Veranstaltung teilgenommen. Es handelt sich um eine Verwechslung. Ich habe Herrn und Frau Dinse schon darauf hingewiesen, allerdings erfolglos. Hiermit fordere ich Sie nochmals auf, Ihre Unterstellungen und falschen Behauptungen zu unterlassen.

    Antworten

    • fürst

      |

      Für mich ist das Ehepaar Dinse über alle Zweifel erhaben.
      Wenn der behauptete Hinweis erfolglos blieb, werden Dinse dafür ihre Gründe haben.

      Antworten

      • Silvia Rinke

        |

        Dann steht hier Aussage gegen Aussage. Möge sich dieses Verwirrspiel aufklären.

        Antworten

        • fürst

          |

          Unterdessen glaube ich Frau Herzog schon.
          Natürlich sind auch Dinses nicht unfehlbar;
          sie nehmen Unfehlbarkeitt aber sicher auch nicht für sich in Anspruch.

          Antworten

  • Susanne Herzog

    |

    Was soll ich noch sagen. Ich werde hier völlig zu Unrecht angegriffen und abgekanzelt von Leuten, die einem Irrtum aufsitzen und dies einfach nicht einsehen wollen. Auch Dagobert ist es passiert, dass er mich für eine Lokalpolitikerin der SPD gehalten hat, die zufällig den gleichen Namen trägt. Nachdem das Missverständnis aufgeklärt wurde, hat sich Dagobert bei mir entschuldigt, was ich sehr zu schätzen wusste. Wir haben außerdem eine sehr angenehme Art der Kommunikation auf sachlicher Ebene gefunden. Schade, dass das nicht mit allen hier Kommentierenden möglich ist!
    Vielleicht steckt hinter dieser Art der Verunglimpfung ja die Absicht, mich aus diesem Forum zu vergraulen, liebes Ehepaar Dinse. Aber da muss ich Sie enttäuschen. Das wird Ihnen nicht gelingen. 😃

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Hallo Susanne Herzog, dass Sie NICHT mit der SPD-Ratspolitikern gleichen Namens identisch sind, hat sich glücklicherweise sehr schnell aufgeklärt. Sie sehen sich auch nicht wirklich ähnlich. Möglicherweise war das bei der Dame, die das Ehepaar Dinse bei jener Veranstaltung im ZiB ansprach, ja anders und es kam deshalb zur Verwechslung. Das sollte sich hoffentlich klären lassen, ohne zur Beweisführung am Ende noch irgendwelche Alibis präsentieren zu müssen. Aber meine Bitte, Frau Herzog, unterstellen Sie nicht Ihrerseits gleich wieder den Dinses niedere Absichten. Mein Eindruck war bisher mitnichten, dass diese beiden kontroverse Diskussionen scheuen und entsprechend Andersdenkende „vergraulen“ möchten – eher im Gegenteil 😉 .

      Antworten

      • Susanne Herzog

        |

        Ich bin die Letzte, die anderen niedere Absichten unterstellt. Ich kann mir nur nicht erklären, warum nicht der Hinweis reicht, den ich schon vor Wochen abgegeben habe, nämlich, dass ich NICHT auf jener Veranstaltung war. Vielleicht sollten Dinses, bevor sie hier mit Vorwürfen und Beschimpfungen auftreten, sich vergewissern, dass sie die richtige Person im Visier haben. Man kann so nicht auftreten, wie die beiden es machen, wenn man sich nicht wirklich sicher ist.
        Mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht den geringsten Grund hätte, meine Teilnahme an der besagten Veranstaltung zu leugnen, wenn ich dabei gewesen wäre…

        Antworten

        • Silvia Rinke

          |

          So hoffen wir, dass es sich klärt und zur sachlichen Diskussion zurückgekehrt wird. Danke, Frau Herzog.

          Antworten

      • fürst

        |

        „vergraulen“(;-)?!

        Antworten

        • Silvia Rinke

          |

          Ja, ich musste auch gerade schmunzeln. Okay, das Wort steht hier nicht mehr auf dem Index.

          Antworten

  • Susanne Herzog

    |

    Ähm, oh, vielleicht hätte ich besser „verjagen“ sagen sollen, aber „vergraulen“ trifft es einfach besser. Ich kann aber versichern, ich hatte keinerlei Hintergedanken dabei… 😊
    Danke an Fürst, dass er mir glaubt. Man fühlt sich schon ein wenig seltsam, wenn man Vorwürfe zu hören kriegt, mit denen man absolut nix zutun hat… 😕

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Eine etwas skurrile Diskussion insgesamt.

      Antworten

    • fürst

      |

      Gerne, Susanne Herzog.
      Die Anmerkungen von Silvia Rinke waren für mich überzeugend,
      aber mehr noch Ihre in Ihrem Komm. von 11:01 Uhr rübergekommene „Verzweiflung“.
      Für mich nachempfindbar, da ich etwas Ähnliches selbst erlebt habe.

      Antworten

      • Silvia Rinke

        |

        Es ist auch für unsere Redaktion ein Highligth, wenn sich Verfechter so gegensätzlicher Positionen trotz aller Kontroversen in der Sache auf einer respektvollen, höflichen Ebene treffen. Danke euch beiden dafür, Susanne Herzog und Fürst. Vielleicht macht das Beispiel ja Schule.

        Antworten

        • fürst

          |

          Danke!
          Zu Ihrem Komm. vom 17.10.-13:45
          Ich bin mir ziemlich sicher, daß auch Frau Graul nicht ohne Humor ist und schmunzeln mußte.

          Antworten

  • Susanne Herzog

    |

    Mir hat die Aussprache und der versöhnliche Ausklang richtig gut getan, danke nochmal, Fürst, und auch dir, Silvia.
    Und vielleicht sind die Gräben ja gar nicht so tief und lassen sich leichter überwinden, als man denkt. Ich bin auf jeden Fall bereit, von meiner Seite aus daran zu arbeiten… 😉

    Antworten

    • Silvia Rinke

      |

      Liebe Susanne, das finde ich großartig, und es freut mich – und unser gesamtes Team hier – riesig. Wir möchten ja gerade keine Gräben (noch weiter) aufreißen, sondern erreichen, dass sich hier trotz unterschiedlichster Ansichten gute und respektvolle Diskussionen entwickeln. Ohne dieses ständige gegenseitige In-Schubladen-Stecken, Vorverurteilen, Verhöhnen oder Beleidigen. Dass solche Annäherungen immer wieder möglich sind, finde ich wirklich toll. Auch dir dafür ein großes Dankeschön. :-)

      Antworten

    • fürst

      |

      Danke und alles Gute Dir, Susanne Herzog.
      Deine Erleichterung ist spürbar. Ich hoffe sehr, daß eine Aussprache mit Dinse weitere Klärung brachte oder bringt! Böswilligkeit liegt, glaube ich, auf keiner Seite vor.
      Hund und Katze haben verschiedene „Sprachen“, können sich aber bekanntlich oft dennoch sehr gut verstehen. In diesem Sinne …

      Antworten

      • Silvia Rinke

        |

        :-) Es GEHT doch – auch an dich DANKE, Fürst! Auf eine für alle bereichernde weitere kontroverse, aber faire Diskussion!

        Antworten

Kommentieren