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Mehrere Straßenüberfälle in Hamm und DO

Aus den benachbarten Großstädten werden vom Wochenende mehrere Überfälle gemeldet. Einer soll politisch motiviert gewesen sein, ein Verdächtiger aus dem rechten Spektrum wurde überprüft.

Hamm: Opfer eines Straßenraubes wurde eine 23-jährige Frau am Samstagabend auf der Alleestraße. Sie wurde gegen 20.15 Uhr von einem Unbekannten angesprochen. Dieser bedrohte sein Opfer und forderte die Herausgabe der Handtasche. Die 23-Jährige warf ihre Tasche mit Geldbörse und Handy weg – und rannte nach Hause, so schnell sie konnte. Der Räuber nahm die Beute an sich und floh mit einem Pkw in Richtung Werler Straße.

Er ist etwa 30 Jahre alt, zirka 1,80 Meter groß und schlank, trug helle Kleidung und eine Baseballkappe. Das benutzte Auto kann nicht näher beschrieben werden.

Hamm: Ein 58-Jähriger wurde am Sonntag auf der Südstraße in Höhe des Ostenwalls von zwei Unbekannten überfallen und bestohlen. Gegen 4.15 Uhr war der Mann dort zu Fuß unterwegs. Plötzlich griffen ihn die Täter von hinten an. Sie traten ihr Opfer und stahlen Geld aus seinem Portemonnaie. Danach entfernten sich die Räuber mit einem Auto mit Dortmunder Kennzeichen in Richtung Caldenhofer Weg.

Die Flüchtigen und der Pkw können nicht näher beschrieben werden. Hinweise zu dem Vorfall und den Täter nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 entgegen.

Dortmund: Überfall gemeldet mit wahrscheinlich rechtsradikalem Hintergrund.

Am frühen Sonntagmorgen kam es gegen 2 Uhr zu einem Einsatz auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld. Nach Angaben des 19-jährigen Melders sei er und sein 21-jähriger Freund zuvor von einer Personengruppe mit Pfefferspray attackiert worden. Demnach wollte der 19-Jährige Geld an einem Geldautomaten im Bereich des Wilhelmplatzes abheben. Plötzlich sei nach seinen Angaben eine achtköpfige Personengruppe auf ihn zugekommen. Einer habe ihn dann gepackt und gegen eine Hauswand gedrückt. Man habe ihn angeschrien, ob er gegen Nazis wäre. Dann sei er unvermittelt mit Pfefferspray besprüht worden. Sein Freund wollte ihm zu Hilfe kommen und wurde ebenfalls mit Pfefferspray attackiert.

Nach Angaben der beiden Geschädigten soll es sich bei der Gruppe um Personen aus dem rechten Spektrum handeln.

Im Rahmen der Fahndung wurde ein Tatverdächtiger angetroffen. Der vermeintliche Täter ist polizeilich einschlägig bekannt und der rechten Szene in Dortmund zurechenbar. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen musste er wieder entlassen werden.

Die Polizei sucht jetzt weitere Zeugen! Bitte melden Sie sich unter 0231-132-7441.

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