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Mehr Licht: SPD will „subjektives Sicherheitsgefühl“ auf Friedrich-Ebert-Str. stärken

Nach mehreren Raubüberfalle auf oder nahe an der Friedrich-Ebert-Straße (wir berichteten) sieht die SPD-Fraktion Handlungsbedarf. Sie fordert in einem Antrag Maßnahmen ein, die, Zitat, „entlang dieser Straße das subjektive Sicherheitsgefühl der Passanten erhöhen sollen“.

Konkret soll das durch mehr Licht geschehen. „Es soll ein Konzept erstellt werden, das geeignet ist, die schwach ausgeleuchteten Bereiche des Verkehrsweges optimal zu erhellen“, schreibt die Fraktion in ihrem Antrag.Besagtes Konzept sollen Stadtwerke und Bauverwaltung gemeinsam entwickeln und dazu „den wenig befriedigenden Ist-Zustand solide erfassen“.

SPD
Der Antrag im Wortlaut:

Die SPD-Fraktion im Rat der Kreisstadt Unna beantragt, in enger Abstimmung untereinander von der städtischen Bauverwaltung und den Stadtwerken Unna ein sicherheitsorientiertes Beleuchtungskonzept für die Friedrich-Ebert-Straße prüfen zu lassen.
Vorrangiges Ziel soll es sein, mögliche Defizit-Bereiche zu detektieren und diese wo nötig zu beseitigen.
Der Gesamtmaßnahme soll eine solide Erfassung der Ist-Situation und der Beschreibung der zukünftigen Einzelmaßnahmen sein (z.B. Einsatz von modernen und ökologisch kostensparenden Leuchtmitteln).
Insgesamt soll das Beleuchtungskonzept im benannten Bereich der Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Passanten dienen und eine erkennbare Aufwertung des gesamten Straßenzuges nach sich ziehen.

Begründung:
In der Vergangenheit wurden immer wieder Klagen seitens Anliegern laut, dass sich entlang der Friedrich-Ebert-Straße „dunkle Ecken“ auftun, die subjektiv als „Angsträume“ empfunden werden.
Dem will die SPD-Fraktion entgegen wirken. Die Stadtwerke Unna haben ausgezeichnete Erfahrungen mit gezieltem Leuchtmitteleinsatz schon in der Vergangenheit gemacht und die städteplanerische Qualität der Bauverwaltung wird ein Übriges tun können, die Situation vor Ort auf der Basis eines konzeptionell fundierten Verfahrens nachhaltig zu verbessern.
Parallel sollte die Verwaltung prüfen lassen, inwieweit die vorgesehene Maßnahme evtl. mit Fördermitteln begleitet werden kann.

 

Kommentare (3)

  • Silvia Rinke

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    Kommentierungen auf Facebook:

    Thomas Gragen Entschuldigen Sie bitte liebe SPD.
    Habt ihr sie noch alle?
    Geht doch mal Mozart Straße, Mühlenstr und wer weiß noch wo.
    Dann wird doch klar wo sich dunkle Ecken auftun.
    Aber Friedrich Ebert Straße ist ja die Strecke vom Rathaus zum Kreishaus.
    Merkt ihr was?

    Rundblick Unna (sia) Nicht unfair sein, Thomas Gragen, die Friedrich-Ebert-Straße – siehe unser Foto – zieht sich vom Kreishaus noch am Amtsgericht vorbei bis zur Bahnunterführung am Lebenszentrum. Dort passierte ja auch der eine Überfall. :-)

    Thomas Gragen Geht doch mal Mozart Straße oder Mühlenstr.
    Anfang der Fußgängerzone bis zur Mühlenstr.
    Dann sprechen wir uns wieder. Es ist doch GLÜCK das dort noch nicht ein Überfall geschehen ist. Ich selber gehe dort mit gemischten Gefühlen lang abends.
    Und da bin ich nicht unfair. Es gibt auch noch andere Straßen die mangelhaft beleuchtet sind. Das ist der Sparwahn unserer Stadt.


    Rundblick Unna
    Das war nur als augenzwinkernde Ergänzung gemeint, Thomas Gragen, NICHT als Bewertung dieses SPD-Antrags. Bitte nicht missverstehen. :-)

    Thomas Gragen Kein Ding. Ich habe nur langsam den Kaffee auf. Immer blanker Aktionismus wenn etwas passiert.
    Vielleicht vorher mal Kopf einschalten bevor man an der Straßenbeleuchtung spart.
    Selbst meine Tochter (12) hat abends angst von ihrer Freundin ( neue Siedlung Weberstraße) alleine nach hause zu gehen.

    Marija Borghardt Hoffentlich sind Sie einige Maß klug und machen sofort Solarzellen Beleuchtung. es sind genügend solche auf dem Markt die auch ohne direkte Sonnenlicht funktionieren!

    Degirb Gnoleic Sicherheitsgefühl kommt aber nicht automatisch nur weil es etwas mehr Straßenlicht gibt, da muss schon noch einiges andere ändern, aber das kann ich ja nicht alles aufzählen, dass muss die SPD schon selber wissen 😉 ….. Könnten sich ja mal bei den Bürgern erkundigen …

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  • Willy

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    Das wirkt alles so hilflos.
    Man muss ja nur hier die Berichte lesen um zu wissen, wo es kneift, am Licht bestimmt nicht.

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  • Mike

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    Aktionismus pur. Wie wäre es mal aktive Sicherheit zu steigern ? Nicht nur subjektive Bevölkerungsberuhigung

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