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Mehr Einsatz gegen Einbrüche – weniger Verkehrskontrollen – Folge: mehr Unfälle

Weniger Verkehrstote, aber mehr Verletzte und insgesamt – wie schon im Vorjahr – erneut mehr Unfälle insgesamt. Ein Grund sind die – nicht nur gefühlt vielen – Wohnungseinbrüche, sagt Landrat Michael Makiolla.

Denn um die Einbrecherzunft zu bekämpfen, verlagerte die Kreispolizeibehörde ihren Prioritäten: weniger Verkehrskontrolle, statt dessen höherer Einsatz und Manpower gegen Wohnungseinbrüche, erklärt Landrat und Polizeichef Makiolla auf dem Hintergrund der am Montag vorgestellten Unfallstatistik (im Bild Makiolla mit der Direktionsleiterin Verkehr, Helm, und dem Abteilungsleiter Polizei, Volkmann).

Denn, salopp formuliert: Der Landrat kann sich keine zusätzlichen Polizisten selber backen. Die Prioritätenverschiebung ging entsprechend auf Kosten des Straßenverkehrs, stellt Makiolla fest.

Besondere Sorgen bereitet Polizeibeamten und Polizeichef die Zunahme von Radlerunfällen. Sie zählen zu den schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr, „jeder zweite von ihnen verursachte 2015 jedoch selbst einen Unfall oder trug zumindest eine Mitschuld“, stellt die Kreisverwaltung fest.

Die Zahl der Unfälle ist im letzten Jahr gegenüber 2014 um 1.013 auf 8.845 gestiegen. Auch die Unfälle mit Verletzten nahmen zu, und zwar von 873 auf 916. Verletzt wurden 1.139 Menschen (2014: 1.090), davon 190 (184) schwer. Verkehrstote waren fünf (11) zu beklagen.

Die Kriminalitätsstatistik wird am 7. März vorgestellt. Für den Bereich der Kreispolizeibehörde Unna (Kreisgebiet außer Lünen) ist bei den Wohnungseinbrüchen eine Steigerung von 30 Prozent zu erwarten. Großstädte wie Dortmund oder Hagen rechnen mit bis zu 70prozentiger Steigerung.

Kommentare (8)

  • Mike

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    Kurzum, wir brauchen mehr Polizei, so oder so, und die steigende Zahl von Flüchtlingen erfordert auch mehr Polizeiarbeit, insofern muss sich da dringend etwas tun. Für Vieles ist aufeinmal Geld da, hier muss die Regierung dringend mittel bereitstellen, sonst wird sind ganz unglaubwürdig.

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  • Markus Krabe via Facebook

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    Ich bin gespannt auf die Statistik! Wahrscheinlich alles geschönt! Die Prozentzahlen sind nicht höher wie in 2014 😉

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Bericht nicht gelesen, Markus Krabe?

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    • Markus Krabe via Facebook

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      Rundblick Unna Die Kriminalitätsstatistik wird am 7. März vorgestellt. Für den Bereich der Kreispolizeibehörde Unna (Kreisgebiet außer Lünen) ist bei den Wohnungseinbrüchen eine Steigerung von 30 Prozent zu erwarten.

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    • Markus Krabe via Facebook

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      Warten wir die ca 30 Prozent ab! Als Leser vom Rundblick Unnahabe ich das Gefühl das sich die Straftaten mindestens verdoppelt haben 😉

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Markus Krabe – wir sind daran unschuldig, die Einbruchszahlen waren schon voriges Jahr gestiegen. :-)

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Die steigenden Einbruchszahlen hängen ja zusammen mit dem öffnen der Grenzen. Jedenfalls nach allen Informationen, die ich habe, wird die Mehrheit dieser kriminellen Taten verübt von Südosteuropäern und Nordafrikanern. Das öffnen der Grenzen war ein Beschluss des Bundes und genau dieser sollte schnellstens dafür Sorgen, dass Mittel und Wege geschaffen werden, diese Kriminalität zu bekämpfen.

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Best of Schenkelklopfer!

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