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„Massiv begrapscht“: Fröndenbergerin zeigt Sexübergriff durch zwei arabisch sprechende Männer an

Die auf Facebook verbreitete Nachricht über einen sexuellen Übergriff in Fröndenberg (wir berichteten) entsprach offenbar der Wahrheit. Heute am frühen Nachmittag erstattete das Opfer – eine 36 jährige Fröndenbergerin – Anzeige auf der Fröndenberger Polizeiwache.

Demzufolge wurde sie am Sonntagmittag auf dem Weg in die Innenstadt von zwei arabisch sprechenden Männern buchstäblich angefallen und massiv begrapscht.

Die Kreispolizeibehörde Unna stellte gegen 15 Uhr folgende Pressemitteilung online:  „Facebook und Onlinemedien berichteten bereits in den letzten Tagen von einem sexuellen Übergriff auf eine Fröndenbergerin. Heute erschien nun eine Frau in der Wache Fröndenberg und erstattet eine Anzeige.“

Schlehweg 2

Die  36 Jährige gab bei der Polizei Folgendes zu Protokoll:

Am Sonntag gegen 13.30 Uhr ging sie auf dem Weg in die Innenstadt den Fußweg und die Treppe von der Mühlenbergstraße zur Bergstraße hinunter.  In Höhe des Schlehweges – ein schmaler, dicht bewachsener Weg, der von der Innenstadt zum Mühlenberg hochführt – kamen ihr zwei Männer entgegen. Sie beachtete das Duo zunächst nicht weiter.

Als die junge Frau bereits an den beiden Männern vorbeigegangen war, seien die beiden plötzlich umgekehrt und hätten sich an sie herangeschlichen – einer habe sie festgehalten, der andere habe sie am gesamten Oberkörper massiv begrapscht, beschreibt die Fröndenbergerin diesen schrecklichen Moment der Wehrlosigkeit und Panik.

Sie konnte sich losreißen und flüchten.

Ihre Beschreibung der Täter: Sie sprachen Arabisch. Der erste ist etwa 175 cm groß, sehr schlank, schwarzer Dreitagebart, schwarze kurze Haare, Narbe unter dem rechten Auge. Er soll eine schwarze, glänzende Jacke, eine blaue Jeanshose und weiße Turnschuhe getragen haben. Täter 2: ebenfalls etwa 175 cm groß, schlank, Stirnglatze, sehr kurze schwarze Haare. Dieser Mann  trug eine roten Jacke mit blauen Streifen auf den Armen, einer hellen Jogginghose und Turnschuhen.

Wer kann weitere Angaben zum Sachverhalt oder zu den beschriebenen Tatverdächtigen machen? Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.

Auf Facebook erschien ziemlich schnell nach dem Übergriff eine dringliche Warnung, die nach Informationen unserer Redaktion der Ehemann des Opfers verfasst hat. Er ist selbst Moslem. In seinem Aufruf schreibt er:

„Fröndenberger Frauen und Mädchen!!! Oft denken wir, ach, mir oder uns passiert es nicht…. leider passiert es so spontan, dass es  schon fast zu spät ist, denn entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber diese Arschlöcher wurden mitten in unseren Wohngebieten einquartiert, damit sie Schutz haben… Aber zwei dieser Arschlöcher haben heute am hellichten Tag am Schlehweg eine 36 Jährige Frau sexuell belästigt und versucht, nach oben zu zerren. Da die junge Frau auf dem Weg nach unten in die Stadt war…

Ich bin selbst ein Moslem und Ausländer, aber so was hat nichts mit Glaube oder Herkunft zu tun… es ist eine bodenlose Frechheit, in die Schüssel zu spucken,  wo man Essen bekommt…. Bitte passt oben auf dem Mühlenberg auf , am besten immer zu zweit laufen oder sich nicht in dunklen und einsamen Gebieten aufhalten… Nur wenn wir zusammen halten, können wir diese respektlosen Personen aufhalten.

Mit freundlichem Gruß – ein Fröndenberger…“

Schlehweg

Kommentare (26)

  • Peter van Pax via Facebook

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    Was muss noch passieren?

    Jeden Tag mehrere Meldungen, bis jemand aus dem engsten Bekanntenkreis betroffen ist… dann wird es emotional!

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  • Susanne Melchert via Facebook

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    Gut, dass die Frau sich zu diesem wichtigen Schritt entschieden hat! Alles Gute für Sie und das die Täter schnell gefasst werden ?

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  • Gina Beckmann via Facebook

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    Das ist auch eine sche** Ecke da. Dunkel und eng. Bin da auch immer ungern her gegangen.

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Erschreckend und ich hoffe die Frau erhält den Rückhalt, den sie benötigt das Geschehen zu verarbeiten. Ich wünsche den Kollegen in Unna viel Erfolg bei ihren Ermittlungen und Unterstützung durch die Bevölkerung. Den Tätern wünsche ich die ganze Härte des Gesetzes und sollten sie sich hier als Gäste aufhalten, dann haben sie aus meiner Sicht ihr Gastrecht verwirkt.

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  • Ulrike Berckhoff via Facebook

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    Es fehlen mir langsam die Worte !??
    Es ist gut ,das die Frau es gemeldet hat ,

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Es ist höchste Zeit für eine Gesetzesänderung um solche Widerlinge umgehend (und damit meine ich „stehenden Fußes“!) in das Land abzuschieben, aus dem stammen. Genau wie Sven Arndt sehe ich es auch: Das Gastrecht wurde verwirkt. Somit sind diese Schweine Personen „non grata“.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    … leider gibt es offenbar noch eine Steigerung – was die Polizei soeben vermeldet hat: http://rundblick-unna.de/entsetzlicher-verdacht-3jaehrige-in-kamener-asylunterkunft-sexuell-missbraucht-verdaechtiger-in-u-haft/

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  • Jörg Hißnauer

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    Und wenn die Frau dort oben ohne im Minirock längs geht. NIEMAND, NIEMAND hat sie anzufassen.
    Solche Taten sind auf das Schärfste zu verfolgen.

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  • Mike

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    Unglaublich, jetzt wo die Pressezensur weitgehenst aufgehoben wurde kommt das wahre Ausmass anscheinend ans Licht und die Presse überschlägt sich mit einer Meldung nach der Anderen :-(
    Oder sind die Täter jetzt erst recht angestachelt worden als sie gesehen haben man kann Übergriffe machen ohne ernsthafte Konsequenzen zu bekommen ?
    Als die Bürgerversammelungen waren wurden seitens der Politik alle Bedenken der Bürger zerstreut, jetzt wo die Pressezensur nach Silvester aufgehoben wurde kommt das wahre Bild zum Vorschein was uns unsere Politiker anscheinend vorenthalten wollten.
    Entweder gibt es derzeit eine massive Häufung von Delikten oder vor Silvester wurde da einiges unter den Tisch gekehrt.
    Ich hoffe die Täter können schnell ermittelt werden und der Rechtstaat zeigt endlich mal Härte und es gibt nicht wieder Kuscheljustiz.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Es ist doch nur ein erneuter Einzelfall.Wie so viele hier.

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  • Hans Meier via Facebook

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    Mit einer neuen Kampagne fordern Feminist_innen mehr Schutz vor sexualisierter Gewalt und wehren sich gegen Vereinnahmung durch Rassist_innen. http://www.taz.de/!5268113/

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  • Helga Pszolka via Facebook

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    ? Es ist einfach nur noch entsetzlich… Ich wünsche allen Opfern von Übergriffen viel Kraft!

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  • Ann Lentzen via Facebook

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    Das ist echt schlimm…wo soll das denn alles noch enden? Mittlerweile hab ich auch immer ein ungutes Gefühl wenn ich abends alleine unterwegs bin…aber anscheinend muss man das auch tagsüber haben! Schrecklich, ich hab mich immer sicher hier gefühlt die paar idioten die hier rumlaufen kannste eig mit ner großen klappe entgegenwirken…nun wohl nicht mehr :(

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  • Petter Uhlenbusch

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    Frauen, Kinder und alte Männer können hier bleiben bis sich die Lage in Syrien beruhigt hat, alles was hier an jungen, gesunden Männern rumläuft, bitte wieder nach Hause schicken, das wird hier nix mit denen.

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  • Bianca Gillner via Facebook

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    Sandy Gillner.verstehst du jetzt meine Angst?

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  • Laura Schöning via Facebook

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    Judie Fuchs

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  • Claudia Gross via Facebook

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    Ich wünsche der Frau ganz viel Kraft, und dass die das Geschehene gut verarbeiten wird. Gute Besserung von mir. Es gehört auch viel Kraft dazu, dieses anzuzeigen. Mich macht das sehr traurig und auch ängstlich.

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  • Megger

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    Wenn ein Staat kein vernünftige Rahmenbedingungen stellt damit die Damen mit Respekt und Anstand und nicht mit eine Arm legen Abstand behandelt werden müssen sie sich nicht wunder das welche raus Fallen. In meinem Buch steht es schon geschrieben (Im Schatten der Schönen ) Gruss Achim Megger

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