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Massenschlägerei im Regioexpress: 3 Kamener festgenommen

Massenschlägerei am 1. Weihnachtsfeiertag im Regionalexpress Dortmund-Hamm. Neben Fäusten soll eine abgebrochene Bierflasche als Waffe benutzt worden sein, von mindestens zehn Beteiligten ist die Rede. Der Zug wurde am Kamener Bahnhof gestoppt. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnten die Bundespolizei drei Tatverdächtige vorläufig festnehmen, alle sind Kamener.

Gegen 03:00 Uhr gestern früh wurde der Polizeileitstelle die Prügelei im RE 10151 gemeldet. Sofortige Anordnung: Zug in Kamen stoppen. Einsatzkräfte befragten Zeugen und erfuhren: Es gab im Zug offenbar zunächst einen verbalen Streit zwischen mehreren Fahrgästen, anschließend hätten sich dann bis zu 10 Personen geschlagen. Dabei wäre auch besagte abgebrochene Bierflasche zum Einsatz gekommen. Durch die scharfen Glaskanten mindestens eine Person an der Hand verletzt.

Die Täter flüchteten beim Halt in Dortmund Scharnhorst aus dem Zug. Bundespolizisten fahndeten im Bereich Scharnhorst nach den flüchtigen Personen und konnten drei Tatverdächtige (22, 24, 24) vorläufig festnehmen. Gegen die Festnahme wehrte sich ein 22-jähriger Mann aus Kamen dermaßen, dass er überwältigt und zu Boden gebracht werden musste. Zur Identitätsfeststellung wurden alle drei zur Wache gebracht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden durch die Schlägerei mindestens drei Personen verletzt. Gegen die drei Tatverdächtigen, die allesamt aus Kamen stammen, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Gegen den 22-Jährigen zusätzlich eine Strafanzeige wegen Widerstands. Die Ermittlungen dauern an,

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