Rundblick-Unna » Massenschlägerei im Postpark Kamen: Staatsschutz ermittelt

Massenschlägerei im Postpark Kamen: Staatsschutz ermittelt

Nach der Massenschlägerei unter Jugendlichen am Postpark Kamen am Wochenende (wir berichteten) ermittelt jetzt der Staatsschutz. Die Kreispolizeibehörde hat den Fall an die Dortmunder Kollegen abggeben, sagte heute Mittag Unnas Polizeisprecher Thomas Röwekamp. Da die gewalttätige Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe überwiegend deutscher Jugendlicher und einer Gruppe junger Zuwanderer ausgebrochen war, sind auch mögliche fremdenfeindliche Hintergründe zu untersuchen. Und dafür ist der Dortmunder Staatsschutz zuständig.

Zwei der an der Schlägerei beteiligten jungen Zugewanderten wurden am Freitagabend vorübergehend ins Polizeigewahrsam mitgenommen, gegen einige andere aus dieser Gruppe laufen Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei. Ein Augenzeuge, der sich am Samstag aufgrund unserer Berichterstattung meldete, schilderte den Ausgangspunkt der Schlägerei so: „Sie haben durch Provokation und Rufen wie „komm doch her, ich stech dich ab“ die Schlägerei provoziert.“

Um der Ursache der wüsten Prügelei auf den Grund zu gehen, werden die Beteiligten ab heute intensiv befragt.

http://rundblick-unna.de/massenschlaegerei-zwischen-deutschen-und-zugewanderten-jugendlichen-in-kamen/

Kommentare (11)

  • S. Maritz

    |

    Immer schön den Verdacht auf die einheimische Bevölkerung lenken …

    Antworten

    • Koch

      |

      Auch wenn man es nicht glauben mag, kommt es doch so selten vor, aber der Staatsschutz ermittelt nicht nur gegen Deutsche.

      Antworten

  • fürst

    |

    Verdammt, es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, als Urheber deutsche Rechte auszumachen. Vermutlich wird gebogen und gebrochen, konstruiert mit geballter geistiger Macht. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Antworten

  • Dagobert

    |

    Ermittelt auch der Staatsschutz, wenn ein Deutscher von einem Nicht-Deutschen verprügelt wird ? Die Tatsache, dass der Staatsschutz ermittelt, führt vermutlich dazu, dass dieses Ereignis in der Statistik als „rechte Gewalt“ verbucht wird. Inzwischen grenzt es schon an Paranoia, wenn überall Nazis gesehen werden.

    Antworten

  • Rundblick Unna via Facebook

    |

    Zur Anmerkung: Der Staatsschutz wird immer eingeschaltet, wenn fremdenfeindliche Motive vermutet werden könnten – diese Ermittlungen können sich durchaus auch gegen Nichtdeutsche richten. In diesem Fall gab es ja mehrere Anzeigen, aber keine davon gegen einen Jugendlichen aus der „überwiegend deutschen“ Gruppe.

    Antworten

    • Dagobert

      |

      Das erinnert mich an den Fall, als eine Deutsche in der schwerter Fußgängerzone als „Du deutsche Schlampe“ beschimpft wurde. Ich wette , das hat den Staatsschutz nicht interessiert, oder ?

      Antworten

      • Hans-Otto Dinse

        |

        @Dago Wir haben das damals nicht anzeigen können. Meine Frau rief einen Polizisten herbei, dem sie erklären sollte was passiert war. Als sie damit fertig war, war der Beleidiger natürlich verschwunden. Eine Anzeige gegen Unbekannt sinnlos. So läuft das ab. Es war nur eine von sehr, sehr vielen Beschimpfungen ähnlicher Art, die aus der Gruppe der Gegendemonstranten heraus fielen. Sie drehen ihr Gesicht weg und rufen dann eine Beleidigung. Wer es tatsächlich war, lässt sich nicht nachvollziehen. Es sind halt Profibeleidiger! Wegen des zerstochenen Reifens und des herunter gerissenen Transparent hatten wir Anzeige erstattet. Der „Staatsschutz“ ermittelte auch. Beides wurde eingestellt, da Täter nicht ermittelbar, bzw. nicht beweisbar!

        Antworten

  • Heiko Blitz via Facebook

    |

    Die Zugewanderten sollen laut Zeugen Stress gesucht haben, im Gewahrsam befinden sich Zugewanderte und auch nur gegen solche liegen Anzeigen vor, aber ermittelt wird wegen evtl. Fremdenfeindlichkeit? Bestechende Logik!

    Antworten

    • fürst

      |

      Staats-Logik. So nur in Deutschland denkbar.

      Antworten

Kommentieren