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Mann schmeißt Einbrecher aus Wohnung – Nun sucht Polizei den „Fallrohrkletterer“

Sitzt man abends nichtsahnend am Schreibtisch – plötzlich schlängelt sich ein (fremdes) Bein durchs Fenster. Dran hängt ein fremder Mann, der diret vor einem ins Zimmer plumpst. Na…!

Na, da fackelte der verdutzte Hausbewohner in Dortmund nicht lange. Er schmiss den Einbrecher am Montagabend achtkantig aus der Wohnung. Nun sucht die Polizei den Täter. Denn nachdem der aus der Wohnung flog, rannte er logischweise weg.

Das 58-jährige Einbruchsopfer staunte nicht schlecht, als er gegen 21 Uhr an seinem Schreibtisch im Wohnzimmer saß und plötzlich ein Bein auf dem Fenstersims sah. Nicht nur das Bein, sondern auch ein fremder Mann schlängelte sich plötzlich durchs Fenster ins Wohnzimmer. Nicht genug damit – der Fremde griff den Bewohnner an!

Es kam zu einem Gerangel, bei dem es der mutige 58-Jährige schaffte, den Eindringlich aus der Wohnung zu werfen. Der trat wütend noch gegen die Wohnungstür. Er hatte im Übrigen seine Schuhe am Tatort verloren. Als eine aufmerksame Nachbarin erschreckt rief, ob alles in Ordnung sei, ergriff der Täter die Flucht.

Den Tatverdächtigen beschreibt der 58-Jährige als hageren Mann im Alter von circa 25 Jahren, der 180 cm groß sein soll. Er hat schwarze Haare und trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Hose sowie ein dunkles Oberteil darüber. Er schätzt den Mann optisch als südländischen Typen ein.

Die Polizei sucht weiter Hinweisgeber und geht derzeit davon aus, dass der Einbrecher an einem Fallrohr die Hauswand hochkletterte. Haben Sie Verdächtiges im Bereich Bockenfelder Straße beobachtet? Vielleicht eine unbekannte Person, die an einer Hauswand entlangkletterte? Oder einen Mann, der sich ohne Schuhe in Tatortnähe aufhielt? Melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter 0231-132-7441.

Kommentare (12)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Was mir auffällt an solchen Taten ist, daß nur äußerst selten die Rede ist von blonden,blauäugigen Tätern.

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  • Fürst

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    „…Er schätzt den Mann optisch als südländischen Typen ein….“
    Noch kein A….loch mit dem Vorurteils-Vorwurf als Kommentator?!
    „Kritiker“ greifen doch auch schon völlig normale Täterbeschreibungen gerne auf.

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    • Kritiker

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      Diese Täterbeschreibung scheint ja wieder mal Wasser auf Ihre Mühlen zu sein, Fürst. Vorwerfen würde ich Ihnen neben der permanenten pauschalen Vorverurteilung und Stimmungsmache gegen Minderheiten auch, dass Sie anscheinend nicht mal sachlich argumentieren können. Den Beweis liefern Sie durch die beleidigende Äußerung, die keines weiteren Kommentars bedarf.
      Im Übrigen klingt der Satz „schätzt den Mann als südländischen Typen ein..“ wie eine Vermutung, jedoch keinesfalls als feststehende Tatsache. Es soll auch durchaus Landsleute geben, verehrter Herr Brune, die nicht blond und blauäugig aussehen.

      Bei einigen Besuchern dieser Seite reicht offenbar bereits ein dunkler Teint, um sofort unter Generalverdacht für sämtliche Straftaten zu stehen. Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Die Bevölkerung wird bunter und heterogener. Sie werden daran nichts ändern können. Vielleicht besuchen Sie mal ein Flüchtlingslager, Fürst. Das wäre hilfreich, um Vorurteile von „diebischen Fremden, die uns Deutschen was wegnehmen wollen“ abzubauen…

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      • Helmut Brune via Facebook

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        Ich habe schon einmal erklärt, daß ich nichts gegen Menschen im Allgemeinen habe. Hautfarbe undso ist mir völlig Egal. Es kann aber doch kein Zufall sein, wenn Täter gefasst werden, daß sich immer wieder herausstellt, daß es sich um Rumänen, Bulgaren, Littauer u.s.w. handelt.

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  • Fürst

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    „…EinBRECHER…“ ist ja wohl eine gewagte Behauptung.
    Ich habe nichts gelesen von einer eingeschlagenen Scheibe oder Tür.
    Möglicherweise suchte ein armer Migrant nur Wohnung, Wärme und Zuwendung;
    dabei sollte es keine Rolle spielen, ob er über die Treppe, im Aufzug oder über ein Fallrohr kommt.
    Herzlos erwiesen hat sich hier doch eindeutig der 58-jährige wahrscheinlich Deutsche wieder einmal. „Kritiker“ sehen das sicher genauso.

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  • Martina Ta via Facebook

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    Gut das die Nachbarin kam….die werden immer abgebrühter!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Uns gefiel besonders die Anmerkung: „Er trat wütend noch gegen die Wohnungstür.“

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Schrecklich.

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    • Martina Ta via Facebook

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      …ich habe gerade unten gelesen…. ich muss da grad auch mal BRECHEN… irgendwie scheint der Text für manche nicht erklärlich genug, ich kann mich aber auch gerade täuschen und es ist völlig ironisch gemeint…. da bin ich jetzt grad mal blond und blauäugig :-/

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  • Markus Antonius

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    Ehrlich gesagt, gab es in der deutschen Geschichte eine mehr als hinreichende Anzahl blonder blauäugiger Mörder. Die machen mir Einbrecher „vermutlich südländischen Typs“ fast schon sympathisch.

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