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„Manchmal Stress mit Polizei“ – deshalb betrunken mit Bombe gedroht

Schneller Ermittlungserfolg. Die Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises hat den Anrufer ermittelt, der gestern Nachmittag durch eine anonyme Bombendrohung stundenlang die Bahnhöfe Lüdenscheid und Werdohl lahm legte. Wie berichtet, sperrte die Polizei beide Bahnhöfe umgehend ab und suchte mit Sprengstoffspürhunden nach der möglichen Terrorgefahr. Ohne fündig zu werden.

Nun ist der Bombendroher ermittelt. Es handelt sich nach einer aktuellen Polizeimittelung um einen 55-jährigen, polizeilich bekannten Lüdenscheider, der gestern im alkoholisierten Zustand die Nummer der Polizeiwache Iserlohn wählte. Als Motiv gab er an, manchmal Stress mit der Polizei zu haben. Ihn erwartet nun eine Anklage wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§ 126 StGB). Zudem kann auch eine Regressforderung auf ihn zukommen.

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