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Märchen, Artistin und Didgeridoo treiben Stadtlichter-Illusion auf die Spitze

Als mystische Licht-Oase bezaubert der Westfriedhof in diesen Tagen in der Dunkelheit. An den kommenden zwei Wochenenden (fr./sa. 18./19.9., 25./26.9.) bekommen die Besucher zusätzlichen Augen- und Ohrenschmaus geboten: eine Artistin, ein Didgeridoo-Spieler und ein Märchenerzähler treiben den Zauber und die Illusion auf die Spitze.

An den Wochenenden wird der illuminierte Park zusätzlich zu einem Ort der Phantasie und Poesie“, sagt Illuminator Wolfgang Flammersfeld. „Artistik, Didgeridoo-Klänge und Märchen werden die Illusion dann auf die Spitze treiben.“ Spektakulär ist die Vertikaltuchnummer der Profi-Artistin Sophia Hartung. In sechs Metern Höhe scheint sie an zwei weißen Stoffbahnen die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft zu setzen. Mit Anmut meistert sie komplizierte Figuren hoch in der Luft spielerisch. Ihre artistische Ausbildung und Begabung haben sie sogar bis in die legendäre Falko Traber Hochseilshow geführt.

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Artistik trifft Lichtkunst! Sophia Hartung zeigt an den beiden noch verbleibenden Stadtlichter-Wochenenden atemberaubende Kunststücke inmitten der beleuchteten Kulisse des Westfriedhofs. (Fotoquelle: Claudia Gehrke)

Sophia Hartung hatte bereits einige hundert Auftritte in ihrem Leben. Erstmals bei den Stadtlichtern dabei zu sein, ist für sie eine besondere Freude: „Mit so viel Illumination rund um mich herum aufzutreten, ist schon sehr schön“, ist die Artistin aus Bönen von der außergewöhnlichen Kulisse begeistert. Ihre Sondereinlage gibt es freitags und samstags um 19.50 Uhr und 20.20 Uhr zu sehen.

Die Poesie bringt Joachim Dietel in die Stadtlichter-Illumination hinein. Er erzählt einen bunten Märchenreigen über Menschen, Tiere und „Lauter reizende Leute“. Abtauchen können die Wochenend-Besucher in die Märchenwelt oder auch in den australischen Dschungel. Die gurrenden Laute eines Didgeridoos, gespielt von Fedor Vitus Thadeusz, lassen den Westfriedhof akustisch zum australischen Regenwald werden.

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