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Luca (15) stürzte 35 m in die Tiefe: Eltern mit 2 schwerkranken Söhnen jetzt in größter Not

Das war ein doppeler Schicksalsschlag für den 15jährigen Luca und seine Familie.

Am Nachmittag des 1. Oktober stürzte der Schüler aus dem Kreis Soest beim Klettern an einem Abhang am Möhnesee 35 Meter in die Tiefe, verletzte sich lebensgefährlich. Ein Rettungshubschrauber flog den Jugendlichen in die Unfallklinik nach Dortmund aus. Wir  berichteten über dieses Unglück. Dass der Junge überhaupt überlebte, grenzte an ein Wunder.

Was erst später bekannt wurde: Luca hat bereits einen schwerstkranken Bruder. Und die Eltern sind durch den furchtbaren Unfall am 1. Oktober nun in existenzielle Not geraten.

An jenem Samstagnachmittag weilten Lucas Eltern bei einem Treffen mit  anderen Eltern chromosomal geschädigter Kinder am Möhnesee. Luca erkundete mit einem Freund die Umgebung – beim Klettern an einem Abhang löste sich plötzlich ein Baumstumpf. Der 15Jährige stürzte 35 Meter tief, überlebte knapp, erlitt schwerste Verletzungen am Kopf.

Die Therapie wird aufwändig, langwierig und sehr teuer werden. Und zusätzlich muss die Familie noch eine weitere schwere Bürde schultern: Lucas Bruder, der 17jährige Tom, wurde mit einem Gendefekt geboren. 2011 erkrankte er überdies an Krebs. Und die heimtückische Krankheit schlug bei dem Jungen grausam zu: Tom wurde querschnittsgelähmt. Ein kostenintensiver behindertengerechter Hausumbau steht der Familie nun bevor, die Mutter sitzt Tag und Nacht derzeit an Lucas Krankenbett im Klinikum Dortmund, muss diese Unterkunft bezahlen und zusätzlich all die intensiven teuren Therapien.

Dem Spendenaufruf des Leona-Vereins für die schwer geprüfte Familie schließen wir uns deshalb herzlich und dringend an.

„LEONA e.V.“ ist ein Verein für Eltern chromosomal geschädigter Kinder.  LEONA  begleitet laut eigener Darstellung Familien (Eltern, Geschwister, Großeltern), die ein Kind mit einer sehr seltenen Chromosomenanomalie erwarten, haben oder hatten, während der Schwangerschaft, im Alltag oder auch in der Zeit der Trauer. Unser Schwerpunkt liegt in der Kontaktvermittlung und im Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Betroffenen.

https://www.facebook.com/leonaverein/

sturz-35-meter

 

Kommentare (7)

  • Helmut Brune

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    Da laufen einem kalte Schauer den Rücken runter. Das Schicksal trifft manche mit voller Wucht. Die besten Wünsche für die Angehörigen.

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  • Sandra

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    Das tut mir so leid!
    Ich wünsche, dass der Junge wieder gesund wird.
    Ein Armutszeugnis fürs Klinikum Dortmund, weil sie noch Geld für den Aufenthalt der Mutter verlangen.

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    • Silvia Rinke

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      Hallo Sandra, danke für deine einfühlsamen Wünsche. Die Mutter ist nach unserer Kenntnis nicht im Klinikum untergebracht, sondern in einer separaten Unterkunft in Dortmund, muss diese also privat bezahlen. Ob Krankenhäuser in solchen Fällen – bei denen die Heilung zeitlich kaum absehbar ist – kostenlose Angehörigenbetten bereit stellen – tut mir leid, da muss ich gerade passen. VG.

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  • Werner Maag

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    Um welches Klinikum in Dortmund handelt es sich? Vielleicht findet sich jemand im Nahbereich, der Frau Tjarks übergangsweise ein möbliertes Zimmer zur Verfügung stellen möchte?

    Alles wird gut, lassen Sie sich nicht unterkriegen!

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    • Silvia Rinke

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      Danke für die netten Wünsche, Werner Maag, wir werden den Verein mal in dieser Frage kontakten!

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  • Anja von LEONA e.V.

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    Hallo,

    allerbesten Dank für die Anteilnahme am Schicksal von Luca und seiner Familie sowie für das Publizieren des Hilferufs. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass Luca keine chromosomale Störung hat, sondern sein Bruder. Luca ist bis dato ein gesunder Junge gewesen. Der behindertengerechte Umbau des Hauses der Familie, der die Querschnittslähmung von Tom erforderte, erfolgte bereits (wobei mit zunehmendem Alter des Jungen sicherlich weitere Umbaumaßnahmen erforderlich sein werden). Wir wären sehr dankbar, wenn diese Punkte im Artikel noch korrigiert werden könnten, damit alles seine Richtigkeit hat.

    Herzlichen Dank und beste Grüße
    Anja von LEONA e.V.

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    • Silvia Rinke

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      Wird gemacht, Anja, alles Gute weiterhin!

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