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Lkw-Fahrer (47) nach schwerem Auffahrunfall in Lebensgefahr

Nach dem schweren Lkw-Auffahrunfall gestern Nachmittag auf der A2  bei Hamm (wir berichteten) schwebt ein 47 jähriger Lastwagenfahrer aus Litauen in Lebensgefahr. Umherfliegende Trümmer beschädigten außerdem den Fiat einer 37 jährigen Autofahrerin aus Holzwickede – sie selbst blieb zum Glück unverletzt, ebenso wie der Fahrer des zweiten Lkw, ein 35jähriger Pole.

Und so passierte der Unfall:

Nach ersten Zeugenaussagen war der Fahrer des litauischen Lkw – eines 7,5-Tonners – um 15.30 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A 2 in Fahrtrichtung Oberhausen unterwegs. Hierbei übersah der 47-Jährige offenkundig, dass der Fahrer des vorausfahrenden Sattelzugs verkehrsbedingt abbremsen musste. Der Litauer prallte frontal auf das Heck des Sattelzug-Aufliegers. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 47-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Ein Rettungswagen brachte den lebensgefährlich verletzten Litauer zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen staute sich der Verkehr auf sieben Kilometer Länge. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 41.000 Euro.

Kommentare (1)

  • O.Heilek

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    Wann werden die Kontrollen der Polizei endlich verschärft?
    Ich fahre täglich die A44 Richtung Soest. Was ich dort erlebe ist zum Teil kinoreif.
    Da fährt ein 40.Tonner mitten in der Baustelle auf einmal auf beiden Fahrspuren in Schlangenlinien, ein kurzer Blick ins Führerhaus, beim Überhohlen zeigte mir einen Fahrer beim Kaffee trinken und essen . Oder die Fahrer sind mit 5 Meter Abstand am Windschatten fahren. Die Krönung der letzten Wochen war ein deutscher Lkw, der einen Rastplatz anfahren wollte,welcher aber gesperrt war. Der Lkw fuhr auf dem Seitenstreifen am zäh fließenden Verkehr vorbei,bis zur Parkplatzausfahrt, legte den Rückwärtsgang ein,und ich sah im Rückspiegel wie er auf den Parkplatz fuhr.
    Wann wird so ein Irrsinn endlich eingebremst.
    Langsam habe ich kein Mitleid mehr mit den verunglückten Fahrern.
    Es tut mir nur leid um die geschädigten oder gar verletzten Opfer dieses Verhaltens
    Allzeit Unfallfreie Fahrt

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