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Lkw brach durch Brückengeländer: A45 und B54 voll gesperrt – Fahrer aus Bergkamen verletzt – 51000 Euro Sachschaden

Auf der A45 in Richtung Frankfurt bei Meinerzhagen ist heute Morgen ein Lkw durch ein Brückengeländer über der Bundesstraße 54 gebrochen. Der Fahrer wurde verletzt, musste ärztlich versorgt werden. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt, ebenso die darunter liegende B54.

Hier die Abschlussmeldung der Polizei von 15.40 Uhr:

Zur Unfallzeit fuhr ein 38-jähriger Lkw-Fahrer aus Bergkamen mit seinem Sattelzug auf der A 45. Vermutlich aufgrund nicht an die Witterungsverhältnisse angepasster Geschwindigkeit kam der Lkw in Höhe der Überführung B 54 nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der Sattelzug knickte ein und durchschlug mit der Hinterachse der Sattelzugmaschine die Schutzplanken und das Brückengeländer. Glücklicherweise blieb die Zugmaschine so hängen, dass sich das Führerhaus noch auf der Oberfläche der Brücke befand. Ein Teil des Anhängers ragte jedoch über die Fahrbahnfläche hinaus und schwebte über dem Abgrund.

Der 38-Jährige verletzte sich bei dem Unfall glücklicher Weise nur leicht. Er konnte das Führerhaus frühzeitig verlassen.

Bei dem Durchbruch von Leitplanken und Geländer wurde der Tank des Lkw beschädigt. Der darin befindliche Kraftstoff regnete auf die darunter befindliche Bundesstraße 54.

Durch den Dieselregen wurde das Stoffdach eines Fiat beschädigt. Der Fahrer, ein 58-jähriger Meinerzhagener, fuhr just im Moment des Unfalls unter der Brücke hindurch.

Um einen Absturz des Lkw auf die B 54 zu verhindern, musste die Fahrbahn in Richtung Frankfurt gesperrt werden. In Folge dessen bildeten sich kilometerlange Staus auf der A 45 und allen möglichen Umgehungsstraßen.

Zwischenzeitlich wurde eine Möglichkeit geschaffen, den zwischen Lüdenscheid-Süd und der Unfallstelle festgesetzten Nachfolgeverkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeizuführen. Dies geschah, noch bevor die angeforderten Versorgungsfahrzeuge die Unfallstelle erreicht hatten.

Nach der Bergung des Lkw mit einem Spezialkran wurden Leitplanken und das Brückengeländer auf einer Länge von rund 50 Metern wieder instand gesetzt. Die Fahrbahn Richtung Frankfurt wurde etwa gegen 14 Uhr wieder freigegeben.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mindestens 51.000 Euro.

 

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