Rundblick-Unna » Linksradikale Attacken gegen Seniorendemo: Staatsschutz ermittelt – Polizei kündigt Verstärkung an

Linksradikale Attacken gegen Seniorendemo: Staatsschutz ermittelt – Polizei kündigt Verstärkung an

Nach Zerstörungen und Drohungen gegen die Senioren-„Mini-Demo“ Mittwoch in der Schwerter Bummelzone (wir berichteten) ist jetzt der Staatsschutz eingeschaltet. Er ermittelt, nachdem Demo-Initiator Hans-Otto Dinse (63) Anzeige gegen den Verein „Kunterbunt e. V.“ gestellt hat.

„Kunterbunt“ hatte vorige Woche eine Gegenkundgebung gegen die Senioren organisiert, die seit einigen Wochen immer mittwochs zwischen 15 und 17 Uhr gegen die Politik von Angela Merkel demonstrieren. Dazu stehen sie am Eingang der Fußgängerzone und halten Plakate hoch. 

Nach der letztwöchigen „Mittwochsdemo“ fand Dinse seinen Autoreifen zerstochen vor. Der Akt der Zerstörung fand sich als Etappensieg gegen „Rassismus“ und „Fremdenhetze“ gefeiert im Netz wieder, auf einem linksradikalen Blog. Zusammen mit der Ankündigung, weiterhin gegen die vermeintlichen Hetzer vorzugehen, und der Veröffentlichung von Hans-Otto Dinses Autokennzeichen.

 Der Verein Kunterbunt distanziert sich von dieser Tat und betont, dass er nichts damit zu tun habe. Der Frage der Täterschaft wird jetzt der Staatsschutz nachgehen.  

Polizei Streifenwagen

So beginnen jetzt die Ermittlungen, und die morgige Kundgebung – für die erneut eine Gegendemo der „Kunterbunten“ angekündigt ist – findet unter erhöhter Polizeibeobachtung statt. „Nach den Vorfällen der letzte Woche planen wir einen stärkeren Einsatz“, bestätigte Kreispolizeisprecher Thomas Röwekamp am Mittag eine Anfrage unserer Redaktion.

Seine Kollegin Dana Sekata als Sprecherin des Polizeipräsidiums Dortmund bestätigte ebenfalls: „Fakt ist, dass der Staatsschutz ermittelt. Zur Sachlage selbst können wir noch nichts Genaueres sagen, da wir den Fall heute erst frisch heute übernommen haben.“

Der Staatsschutz wird eingeschaltet, wenn hinter einer Straftat ein politisches Motiv vermutet wird. Wie in diesem Fall von Drohungen und Sachbeschädigung durch noch unbekannte Linksextreme gegen die kleine „Rentner-Kundgebung“, die sich gegen die Politik der Kanzlerin richtet. Jeden Mittwochnachmittag nimmt eine Handvoll älterer Bürger am Eingang der Schwerter Fußgängerzone dergestalt ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahr, kritisiert auf Plakaten die Griechenland-Politik, die Euro-Politik und auch die Asylpolitik der Kanzlerin. Am vergangenen Mittwoch riefen die Rentner damit die „Kunterbunt“-Aktiven auf den Plan, die den Verlauf der Kundgebung (inklusive Gegenkundgebung) indessen als  friedlich darstellen und erklärten, mit den gewalttätigen Randerscheinungen nichts zu tun gehabt zu haben.

Pressemitteilung des Vereins Kunterbunt e.V. vom heutigen Dienstag, 23. 2.:

Die sogenannte „Drei-Mann-Demo“ einiger Schwerter gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel, die sich jeden Mittwoch am Eingang der Schwerter Fußgängerzone mit Plakaten gegen die Kanzlerin positionieren, geht in eine weitere Runde. Eine erste Gegenkundgebung, organisiert vom Jugend- und Kulturverein Kunterbunt, fand in der vergangenen Woche zeitgleich statt.

Obwohl die Kundgebung friedlich und ohne Zwischenfälle von statten ging, fand der Veranstalter der Anti-Merkel-Veranstaltung sein Auto im Anschluss mit einem zerstochenen Reifen vor. Der Kunterbunt e.V. distanziert sich von dieser und jeglicher Form der Gewaltanwendung und Sachbeschädigung. Die Aktion fand statt, nachdem die Kundgebung des Vereins offiziell vom Veranstalter für beendet erklärt wurde und sie war die Tat einzelner – die nicht im Sinne des Vereins oder des Veranstalters lag.

Auch am kommenden Mittwoch, den 24. Februar, hat Kunterbunt eine Gegenkundgebung angemeldet, um weiterhin friedlich für ein weltoffenes und buntes Schwerte zu demonstrieren. Teilnehmende dieser Kundgebung – ob Mitglieder des Vereins oder nicht – werden gebeten, auf jegliche Form der Gewalt oder Androhung dieser im Sinne der Meinungsfreiheit zu verzichten.

Start der Kundgebung ist um 15 Uhr auf dem Wilhelm-von-Steinem-Platz.

Stellungnahme von Hans-Otto Dinse:

Zu unserer 4. Demo konnte ein Gegendemonstrant, der versucht hatte, mit Gewalt zu uns durchzubrechen, nur durch Polizeieinsatz zu Boden gerissen und anschließend mit dem Polizeifahrzeug abtransportiert werden. Johlen und Schreien der „Kunterbunten“ war die Begleitmusik dazu. Nähere Infos sind bei der Polizeiwache Schwerte zu erfragen.

Bei dieser 4. Demo tat sich ein Gegendemonstrant hervor, den wir fortan den „Antänzer“ nannten. Er gab uns das Gefühl dafür, wie den Frauen an Silvester auf der Kölner Domplatte zu Mute gewesen sein muss. Auch bei unserer letzten Demo tat er sich wieder hervor, indem er ständig versuchte, auf ganz kurze Distanz an uns heran zu kommen.

Offensichtlich ist er von der kunterbunten Truppe als Provokateur auserkoren worden. Ihm gelang es jedoch nicht, sein Vorhaben zu verwirklichen, da er immer wieder von den Beamten zurückgedrängt wurde

Was die „Nazifreien aus Schwerte“ als Gesang , Fragen und Zwischenrufe bezeichnen, war für uns Geschrei und Pöbelei. Von sachlichen Fragen keine Spur. Auch auf unser mehrfaches Angebot, an einem anderen Ort miteinander zu diskutieren, gab es nur höhnische Bemerkungen. Auf unserem Weg zur Demo wurden wir mit den Worten begleitet: „Wir wissen, wo ihr wohnt“. Scheinbar ist das die übliche Form der Vertrauensbildung durch die „Kunterbunte“ Antifa.

Dass unser Autoreifen von den fröhlich singenden, Fragen stellenden und munteren Zwischenrufen machenden „kunterbunten Antinazis“ zerstochen wurde, haben wir nie behauptet. Die beim Radwechsel an uns . mit freudig erregtem, schelmisch lachenden Blick – vorbei ziehenden Jugendlichen gaben dazu doch keinerlei Anlass. Die Wertung jedoch übernimmt der Leser…

Dass die Erfolgsmeldung „Autoreifen des Veranstalters einer rassistischen Kundgebung zerstört,“ auf der Linksfaschistischen Seite „linksunten“ jedoch schon wenige Stunden nach der Demo, genau um 22:52 Uhr, schon online war, lässt auf nicht all zu große Ferne zwischen „Kunterbunt“ und dem Veröffentlicher des Post schließen. …

Nach  5 Tagen schafft es die vereinte Schwerter Antifa endlich, sich von der Gewaltaktion zu distanzieren. …

 PS: Die von den Bunten kritisierte Zahl von 850.000 Abzuschiebenden, die wir plakatieren, bezieht sich auf das gegen Deutschland, von Brüssel, eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren. Dort wird gesagt, dass 60% der Zuwanderung Wirtschaftsflüchtlinge sind. 60% von 1,4 Millionen sind nun mal 840.000! 10.000 hab ich wegen der runden Zahl dabei getan, Sorry.


 

Die Seite „linksunten.indymedia.org“, auf der die Sachzerstörung kundgetan und weitere Aktionen gegen die vermeintlich rassistischen Senioren angekündigt wurden, war heute Nachmittag nicht mehr erreichbar. Hier ein Screenshot von dem Eintrag:

Indymedia-Org Rechte Hetze


 

Kommentare (29)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Offenbar geht es bei den linken auch nicht mit rechten Dingen zu. *kalauer*

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Nicht mehr erreichbar, Zufälle gibts……

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  • Silke K.

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    Hat unsere Polizei nicht schon genug zu tun, das jetzt noch mehr völlig durch geknallte Deutsche auf die Strasse gehen müssen !!!

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  • Robert Rohmert via Facebook

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    Da die Linken ja eh immer gegen alles und jeden sind wäre es mal interessant zu sehen wie sie reagieren wenn Rechte gegen Rechte demonstrieren würden! Vielleicht erledigt sich das Problem mit der linken Gewalt von alleine und sie zünden sich selber zum nächsten 1. Mai an anstatt das Eigentum anderer….

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  • Kerstin Richert via Facebook

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    Wenn es nicht so armselig wäre , könnte ich schallend lachen über diesen unsinnigen Aktionismus von irgendwelchen kunterbunten Rattennestbewohnern und deren Sympathisanten . Wirklich lachhaft.

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  • Daniela Biermann via Facebook

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    Ach…beschäftigt Links mal wieder den VS…wird eh nichts draus. Die Linken werden ihre Truppen schon nicht ans Messer liefern.Staatlich gefördert. ….den Rest möge man sich denken.Und das hat auch nichts mit meiner persl.Einstellung zu tun.Das Eigentum Anderer zu zerstören verurteile ich zutiefst.Aber leider sehr beliebt in der Autonome Szene…ich erinnere an die Chaos Tage Hannover. ..erste Mai Krawalle…selbst in jüngster Zeit fallen diese Individuen immer wieder durch sinnlose Gewalt und Lust an reiner Zerstörung auf.

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  • petter Uhlenbusch

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    Tja, die Linken wollen unseren Staat in den Untergang zwingen.
    Zukünftige Beschäftigung: Flaschen sammeln für alle.
    Dieses P**ck hat schon in der Weimarer-Republik dafür gesorgt
    den Staat in Schieflage zu bringen. Es hat sich bis heute nichts an dieser
    Tatsache geändert; Die Linken sind und bleiben eine Strömung die
    Chaos und Niedergang unter das deutsche Volk bringen möchten!
    Nicht Einigkeit und Frieden steht auf ihrer Agenda,
    sondern Gleichmacherei und Diebstahl von Volkseigentum.
    40 Jahre Unterdrückung in der DDR reichen!

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    • fürst

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      Dem, petter Uhlenbusch, habe ich nichts hinzuzufügen. Bravo! Ein Bravo auch für Herrn Dinse, daß er Anzeige erstattet hat!

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  • Peter Köhler via Facebook

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    Ich finde es richtig, dass diese Anzeige gestellt wurde. Wozu linke Gewalttäter fähig sind weiss man. Aus einem zerstochenen Reifen kann da auch schnell ein in Brand gesetztes Auto werden. Dieser Gewaltbereitschaft muss konsequent begegnet werden.

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  • Peter Köhler via Facebook

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    Und ich möchte mich nochmal beim Rundblick Unna bedanken. Ohne ihre Berichterstattung wäre das alles wieder untergegangen und keiner hätte davon erfahren. Ich weiss ich wiederhole mich, aber ich finde es toll was sie hier machen.

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  • Globetrotter

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    Wer schon einmal einen Blick in diesen (Stasi-gesponsorten?) Blog
    „Indyblödia-linksunten“ (od.so ähnl.) geworfen hat, dürfte sich wohl
    wundern, wieso gegen diese offensichtlich kriminellen Machenschaften
    nichts – absolut NICHTS – unternommen wird.
    Anleitungen zum Bomben-Zünder Bau, Adressen von ‚angeblichen‘ Nazis
    (zum Auto abfackeln) , Erklärungen zum Thema „Sicherheitssysteme der
    Bahn zerstören“ (Bad Aibling) und etliches mehr in dieser Richtung !
    Jeder „normale“ Bürger wäre DAFÜR schon längst im Gefängnis !!!
    Diese, durchweg vom Sozialstaat schmarotzenden Vermummten haben
    komischerweise Narrenfreiheit ! W A R U M ???

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  • Kettenraucher

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    Liest man den Text bei ZO sind solche Vorkommnisse
    gegen die Rentner verständlich!

    Notstandsgesetze gegen den Mob
    Eine Kolumne von Mely Kiyak

    http://www.zeit.de/kultur/2016-02/clausnitz-rassismus-reaktion-afd-twitter

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  • Anne Wilkers

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    Ja Peter Koehler, auch ich finde die offene, realitaetsnahe journalistische Berichterstattung des RB TOP!!!!
    Leider wird der RB aber in letzter Zeit von einigen Personen oeffentlich und hinterm Ruecken denunziert,
    deffamiert und beschuldigt das Sprachrohr von Hetzern zu sein und diese auch zu unterstützen, weil sie gewisse Kommentare nicht loeschen.
    Stimmts Manfred Hartmann (Gruene), Klaus Kloppenberg und all die anderen Rumschleicher!!!!
    Ihnen allen sei deutlich gesagt: Wer die Meinung anderer nicht respektiert, nur weil es nicht die eigene ist, und diese mit allen Mitteln unterdrücken will, ist ein diktatorischer Hetzer und Demokratiefeind!!!
    Weiter so RB … ihr macht eure Sache toll!!! Im RB kann jeder seine Meinung sagen, ob diese jedem passt, steht auf einem anderen Blatt!!!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Danke, Anne Wilkers.

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    • Peter Köhler via Facebook

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      Anne Wilkers! Danke dass Sie hier Personen benennen die eine offene Berichterstattung und freie Meinungsäusserung verhindern möchten. Ich teile ihre Meinung, dass diese Leute Feinde der Demokratie sind.

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    • Deutscher

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      Anne Wilkers, Peter Köhler, mir bleibt nur, Ihnen zuzustimmen.
      Und auch ich finde es richtig, daß die zutreffenden Namen zum zutreffenden Sachverhalt genannt worden sind. Koppenberg und Hartmann, GRÜNE. Schleichen rum und hetzen gegen den Rundblick, damit gegen Meinungsvielfalt und Toleranz!

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  • Daniela Biermann via Facebook

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    Bitte halten Sie uns in dieser Sache unbedingt auf dem Laufenden. Diese Art von Verbrechen wird ja immer wieder gern unter den Tisch gekehrt.Wäre dies von den Rechten verursacht worden wären die Zeitungen voll davon.

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  • Klaus Koppenberg

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    Der Rundblick bedankt sich hier für ein Lob seiner Arbeit. Im gleichen Kommentar wird unterstellt, dass ich nicht in der Lage wäre Meinungen zu respektieren, die nicht meine sind. Dafür wird kein Beleg angeführt. Es gibt ein Form von eskalierender verbaler Empörung oder auch verbaler Gewalt, die immer dann zu beobachten ist, wenn die Argumente zu dünn sind. Alleine dazu habe ich mich kritisch geäußert. Ansonsten setze ich mich für Meinungsvielfalt ein und so respektiere ich auch die journalistische Arbeit des Rundblicks.

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  • Peter Köhler via Facebook

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    Ich denke mal, dass die Demo der Senioren wirklich verbale und tatsächliche Gewalt erfahren hat. Hier im Rundblick habe ich noch keine verbale Gewalt erlebt. Auch werden hier immer wieder Argumente vorgebracht die man nachprüfen kann. Sachlich und fair. Was man von bestimmten Leuten nicht erwarten kann.

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  • Klaus Koppenberg

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    Der Runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus in Unna setzt sich seit 6 Jahren für die Entwicklung von Strategien gegen die Spirale aus Gewalt und Gegengewalt in der politischen Auseinandersetzung ein. Es arbeiten Mitglieder aus einem breiten Spektrum gesellschaftlicher Gruppen in Unna zusammen. Vor allem beteiligt sind Unnaer Schulen. Ein nicht ganz einfaches Thema ist der Umgang mit Formen indirekter Gewalt in der sprachlichen Auseinandersetzung. Äußerungen, die zwar von der Meinungsfreiheit geschützt sind, aber doch eine gezielte verallgemeinernde Diskrimminierung darstellen, werden von den Menschen, die sich derartig äußern, nicht als solche empfunden. Einerseits darf man sich extrem äußern, aber andererseits ist es in der Demokratie wichtig, irgendwann zu einer sachlichen und lösungsorientierten Diskussion zurück zu kommen.

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  • Jens Kritzler via Facebook

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    Ich erhoffe mir , das der Dialog stattfinden wird denn nur so ist es möglich beide Parteien aussprechen zu lassen , in Ruhe . Ich würde mich freuen baldig beide Parteien an einem Tisch antreffen zu dürfen. Gruß

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