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Linksextremer Bombenbauer sitzt in U-Haft

Mit einer Bombe im Rucksack spazierte der 27jährige Dortmunder durch Köln. Jetzt sitzt der linksextreme Rohrbombenbastler in Untersuchungshaft.

Wie berichtet, war der junge Mann am vergangenen Donnerstag einer Polizeistreife auf dem Kölner Alter Markt aufgefallen – weil auf seinem T-Shirt der Aufdruck „Fuck Cops“ prangte und er und seine Begleiter angesichts der Polizei auffallend nervös geworden waren. Tatsächlich steckte in seinem Rucksack eine zündfähige Rohrbombe.„Im Fall einer Explosion hätte für Menschen im unmittelbaren Umfeld erhebliche Gefahr bestanden“, teilte die Polizei mit.

Bei der  Wohnungsdurchsuchung fanden sich Materialien für den Bau der Bombe und linksextreme Flugblätter. Laut Kölner Staatsanwalt sind die Flyer „dem  linken Spektrum zuzuordnen“. Über Details schweigen die Ermittler noch.

Der 27-Jährige Mann war bereits im Jahr 2011 wegen einer linksextremen Gewalttat aufgefallen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass keine Gruppierung hinter dem Bombenbau steht, sondern der Mann ein Einzeltäter ist.

Er selbst schweigt bisher. Haftbefehl wegen Vorbereitung eines Explosionsverbrechens ist beantragt, berichtet der Kölner WDR.

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