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Leiser, flüssiger, schneller – Hoffnung auf sechsspurigen Ausbau des Autobahnkreuzes

Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten, dennoch setzt das Land auf den sechsspurigen Ausbau des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna die Hoffnung auf Vekehrsentlastung. Auf weniger Staus und weniger Lärmbelastung für die Anwohner. Betroffen sind vor allem Unna-Mitte, Massen, Afferde und Kessebüren.

Gestern Abend wurden die Pläne in der Unnaer Stadthalle vorgestellt. Die Besucher der Bürgerversammlung konnten die Pläne des Landesbetriebs Straßen.NRW begutachten: So soll der A44-Abschnitt zwischen Unna-Ost und dem Autobahnkreuz  sechsspurig ausgebaut werden. Sinn: flüssigerer Verkehr, weniger Staus. Dazu will das Land auch das Autobahnkreuz selbst vergrößern. Eine entsprechende Großbaustelle ist zu erwarten.

Zum Leisermachen der Autobahn soll sogenannter Flüsterasphalt dienen  – den hatte die Freie Wählerliste Unna auch für die künftige Sanierung der Innenstadtstraßen vorgeschlagen, als Lärmminderungs-Alternative zu mehr Tempo-30-Zonen. Problem: Flüsterasphalt ist teuer.

Ausbau A44 3

Auf der A44 käme er in Kombination mit zusätzlichen Lärmschutzwänden zum Tragen. Das alles allerdings frühestens in drei Jahren, denn vorher wird der Ausbau des Autobahnkreuzes laut Landesbetrieb nicht beginnen.

Im kommenden Jahr soll das Planfeststellungsverfahren starten. Diese Verfahren allein können sich problemlos über Jahre ziehen.

 

Kommentare (1)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Es ist nunmal so, daß das Verkehrsaufkommen immer noch zu nimmt und der Abschnitt der Autobahn ist ziemlich Stauträchtig. Der Ausbau wird den Verkehrsfluß zügiger von Statten gehen lassen. Was den Flüsterasphalt betrifft, er ist zwar teurer, bietet aber wesentliche Vorteile. Zum Beispiel Geräuschverringerung oder bei Regen wird das Wasser nicht so vernebelt wie bei normalem Asphalt, was die Sicht unheimlich verbessert.

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