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Lebensgefahr durch 15 000 Volt: Unbekannte werfen Ast auf Oberleitung

Lebensgefährliche Aktion Dienstagabend auf einer Dortmunder Bahnstrecke – es drohten tödliche 15 000 Volt:  Unbekannte warfen von einer Brücke herunter einen großen Ast auf die Bahnoberleitung zwischen Dortmund und Dorstfeld Süd.  „Damit brachten sie nicht nur sich selbst in Lebensgefahr, sondern auch Unbeteiligte“, schimpft die Bundesbahnpolizei.

Vermutlich hatten die Leichtsinnstäter im Physikunterricht nicht richtig aufgepasst. Sonst wäre ihnen klar gewesen, dass schon die bloße Annäherung an den mit 15.000 Volt gespeisten Fahrdraht lebensgefährlich war – erst recht das Berühren der Oberleitung mit einem Körper oder Gegenstand, in diesem Fall mit dem 6 cm dicken Ast. „Durch diesen wurde ein Kurzschluss mit enormer Hitzentwicklung ausgelöst“, beschreibt die Polizei den folgenreichen Wurf. „Teile der komplexen Oberleitungskonstruktion wurden so beschädigt, dass die stromführende Leitung an zwei Stellen Bodenkontakt mit dem Gleisbett bekam.“ Damit bestand Todesgefahr durch 15 000 Volt.

Lebensgefahr Ast 2

Einsatzkräfte der Bundespolizei sicherten Spuren vor Ort und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Dafür drohen Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

Zeugen für den Vorfall, der sich am 15. Dezember gegen 20:54 Uhr im Bereich der Wittener Straße in Dortmund-Dorstfeld ereignet hat, werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

Kommentare (10)

  • Herta Heinert via Facebook

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    Unglaublich

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Grober Unfug mit erheblichem Schanden. Lebensgefährlich.

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  • Raphael Bolte via Facebook

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    Statt dem „Gefällt mir“ Button sollte Facebook mal den „Kopfschüttel“ Button einführen! Ich wäre begeistert!

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  • Marc Weber via Facebook

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    Sofort 10 Jahre Gefängniss

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  • Patrick Häufele via Facebook

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    Regt euch ruhig künstlich auf, wir haben ja keine anderen Probleme. Warsch. ist auch hier wieder Jugendlicher Leichtsinn im Spiel. Es gibt jedoch schlimmeres, um das wir uns aktuell kümmern sollten…

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    • Herta Heinert via Facebook

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      Wir regen uns auf, wenn 15000 Volt als „Jugendlicher Leichtsinn“ abgetan wird. Schildbürgerstreiche okay, Menschenleben auf’s Spiel setzen.
      ..unverantwortlich

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    • Patrick Häufele via Facebook

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      Herta Heinert abgetan nicht, nur gibts aktuell schlimmeres, als sich darüber so aufzuregen. Zumal Jugendliche nicht so weit denken. Man kennt es doch… Aber auch das schrieb ich ja vorher schon..

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    • Herta Heinert via Facebook

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      Tut mir leid, ich teile ihre Einstellung nicht, selbst einem Jugendlichen müsste das Ausmaß von 15000 Volt klar sein

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    • Patrick Häufele via Facebook

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      Ach, die meisten sind doch nichtmal in der Lage, sich selbstständig essen zu machen. Wie sollen die dann noch Pflichtbewusstsein entwickeln.
      Man muss meine Einstellung auch nicht teilen!
      Nur hoffe ich, dass die Kernaussage verstanden wird.

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  • Sascha Krieg

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    Und Patrick Häufele erkennt den Ernst der Lage nicht! Bei 15000 Volt gibt es nicht nur ein Kribbeln in den Fingern,Du wirst gegrillt!

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