Rundblick-Unna » Landrat überzeugt: „Integration gelingt trotz schwieriger Bedingungen gut“ – Dolmetscherpool und Fortbildungen geplant

Landrat überzeugt: „Integration gelingt trotz schwieriger Bedingungen gut“ – Dolmetscherpool und Fortbildungen geplant

Der Landrat bleibt dabei. „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelingt uns die Integration Neuzugewanderter im Kreis Unna gut“, unterstrich Michael Makiolla beim Netzwerktreffen „Kommunale Integration“ auf der Ökostation Bergkamen. Mit der Vielzahl derzeit ankommender Flüchtlinge  stünden die Kommunen im Kreis aber auch vor großen Herausforderungen. „Die Aufnahme der Flüchtlinge ist nur der erste Schritt“, betont Makiolla. „Die Integration ist die wichtige Aufgabe, die folgt.“

Nicht jeder müsse dabei das Rad neu erfinden. Deshalb jetzt zum Wochenbeginn der Erfahrungsaustausch in Bergkamen: Ziel aller, die sich dort trafen: Die gleichwohl schwierige Aufgabe gemeinsam bewältigen. Dafür müsse Integration auf vielen Feldern gleichzeitig stattfinden. Sprachförderung, Schule und Beruf bis hin zu Arbeit und Mobilität.

Unter Moderation von Hans Wietert-Wehkamp (Institut für Soziale Innovation in Solingen) entwickelten die Teilnehmer Ideen: einen Dolmetscherpool… kreisweite Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche… Diese Vorschläge sollen in den kommenden Wochen vertieft werden. Am 28. Oktober befasst sich die Sozialdezernentenrunde mit den Ideen der Integrations-Netzwerker und legt das weitere Vorgehen fest.

Hintergrund

Seit rund zehn Jahren finden regelmäßige Treffen aller mit Integration befassten Stellen im Kreis Unna statt. Erfolgte der Austausch zunächst im Rahmen der Integrationskonferenz, so wurde 2012 mit dem vom Kreistag beschlossenen Integrationskonzept das Netzwerk „Kommunale Integration“ angestoßen.

Bei Bedarf diskutiert dieses kommunale Netzwerk zu aktuellen Themen und verschafft sich eine Übersicht zu den Angebotsstrukturen in den zehn Städte und Gemeinden. Bislang haben sechs Integrationskonferenzen und zwei Netzwerktreffen stattgefunden.

Netzwerktreffen Integration

Landrat Michael Makiolla (vorn, 3. v. li.) beim Netzwerktreffen kommunale Integration in der Ökologiestation Bergkamen-Heil.

 

Kommentare (26)

  • Kathrin Mares via Facebook

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    Tippfehler!

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  • Jessika

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    …und die Erde ist eine Scheibe !

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  • Angie Hinkelbein via Facebook

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    Sorgt doch erst mal dafür das die eigenen Bürger Arbeit bekommen und nicht erst andere. Es gibt hier genug Bürger die brauchen auch Förderung aber dafür fehlt ja immer das Geld , wie immer geschrieben wird und zwar für Kitas und Sporthallen so auch für Wohnungen, aber ist ja klar jetzt ist das Geld da aber nicht für die eigenen Bürgern .

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  • Jama To via Facebook

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    Landrat überzeugt ja! Landrat lernt die Lektion auswendig! Meistens können Die nur vorlesen! Aber die anderen? Wir Bürger!!! Wir wissen das vieles getan werden muss! Aber wir wissen auch das die Rechnung wir tragen müssen!
    Für diese Flüchtlinge, muss und sollte auch Lösung geben! Aber wer hat diese wissen, diese Menschen richtig zu sortieren! (Kosovaren, Albaner, Bulgaren, …. Serben, Montenegriner, kann man unterscheiden! Aber all die anderen? Die werfen ihre Pässe weg! Können paar Worte englisch! Und bleiben!
    Und mir, dass über dreißig Jahren hier lebe machen die Behörden das Leben schwer! Bezüglich meiner Pass, dass ich seit über 20 Jahre vergebens versuche zu bekommen! Egal von welcher Staat!

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  • Svense Kennze via Facebook

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    Die Argumente von Frau Angie Hinkelbein klingen zunächst abgedroschen, aber sie hat tatsächlich irgendwie recht. Grade jetzt in der Zeit der Flüchtlingswelle, werden die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte überdeutlich. Da fragen sich so einige Bürger, warum jetzt plötzlich so vieles möglich gemacht werden kann/soll, worüber seit Jahren gestritten wurde. Trotzdem ist es selbstverständlich erforderlich und wichtig für die Integration alles zu tun und nicht die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Mit Recht darf sich aber jeder Bürger fragen, warum Politik vorher nicht aktiv war.

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  • Petter Uhlenbusch

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    Ja, jetzt will man mit der „Brechstange“ das erledigen was man in den vergangenen Jahrzehnten versäumt hat. Leider wird das nicht gelingen. Sobald die „Flüchtlinge“ „irgendwo“ untergebracht sind geht es in der Politik wieder zur gewohnten Tagesordnung zurück.

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Träumt weiter

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  • Benno

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    Die Realität sieht leider ganz anders aus !

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Yes, we can!

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  • Frank Artmeier via Facebook

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    Also ich wäre ganz vorsichtig mit so plakativen Äußerungen. Erinnert mich sehr an den Fußball …. „der Ball ist rund“, „Soeil dauert 90 Minuten“, „Abseits ist, wenn der Schiri pfeift“ Jede/r der fachlich / beruflich mit der Thematik „Integration“ zu tun hat – egal ob gesellschaftlich oder wirtschaftlich – weiß, dass das nicht so einfach ist und enorme Ressourcen – monetär + Manpower – verschlingt. Auf beide Fragestellungen habe ich von den handelnden noch keinen schlüssigen Vorschlag, geschweige denn ein Konzept, gesehen.

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    • Fürst

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      Nicht zu vergessen: „DIE RENTE IST SICHER!“ (Blüm)
      Zu Makiolla: Das übliche opportune Gesülze.

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Optimismus um jeden Preis verbreiten, was soll man auch machen, wenn einem klar ist, welche Aufgabe man sich und der gesamten Bevölkerung aufgebürdet hat, ohne im Vorfeld Fragen nach Finanzierung, Infrastruktur etc. zu klären. Antworten haben sie doch immer noch nicht. Ehrenamtliche leisten das, was Politik versäumt hat zu klären. Es liegt ein sehr langer und steiniger Weg vor uns, da werden noch so einige aus ihren sozialromantischen Träumen böse erwachen. Ich hoffe inständig, dass im Zuge dieser ganzen Geschichte deutsche Politik a) wieder den Weg zum Bürger findet und sich b) neben Integration auch wieder den Kernproblemen in den Bereichen Bildung, Soziales, Infrastruktur und innere Sicherheit zuwendet. Ich bin sehr gespannt. Ich baue auf die Realpolitiker und hoffe da ziehen alle mal an einem Strang, Parteiübergreifend.

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    • Frank Artmeier via Facebook

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      Ich hätte da eine Idee, wie wäre es mit einer offenen und EHRLICHEN Politik. Viele im VOLK können das nämlich verkraften und bekämen den GLAUBEN an die poltische Kaste zurück und wären dann auch BEREIT die notwendigen Maßnahmen MITZUTRAGEN (z.B. in Form von Steuern).

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Absolute Zustimmung Frank, aber da kenne ich Parteien die mit der oftmals unschönen Wahrheit nicht umgehen können wollen….Grade im Bereich Integration und deren Scheitern.

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    • Frank Artmeier via Facebook

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      Die kenne ich auch, bin sogar Mitglied in einer :)))

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Frank davon lebt doch Demokratie, auch innerparteiliche, vom Widerstreit der Meinungen. Entscheidend ist doch, dass für die Bürger am Ende sachliche Entscheidungen und Realpolitik heraus kommt. In den ideologisierten Debatten scheitert das aber immer wieder in den letzten Jahren und euer Koalitionspartner (auf Landesebene) macht euch das Leben da ziemlich oft schwer. ?

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    • Frank Artmeier via Facebook

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      Ich glaube das machen wir mehr als der Koalitionspartner. Öffnung der Märkte für Hedgefonds, waren wir, Rentenkürzung, waren wir, verklärtes multi-kulti Weltbid, sind wir, Ausweitung Leiharbeit, waren und sind wir, Verhinderung der Herausgabe von Namen der Lobbyisten, sind wir, kann die Liste endlos fortsetzen …

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Na na Frank, zu viel Selbstkritik. Ich sehe das etwas anders und bin kein Parteimitglied.

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    • Frank Artmeier via Facebook

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      Das ist keine Selbstkritik, Ichselbst war das nicht und bin Parteimitglied geworden, damit sich das wieder ändert :)))

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Frank Artmeier – Hochachtung für diese (selbst-)kritischen und klaren Worte. Gerade bzgl. der Dringlichkeit, ÜBERfälligkeit von offenen Worten an die Bürger unterstreichen wir jedes deiner Worte mit Fettstift.

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    • Svense Kennze via Facebook

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      Schließe ich mich an?

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    • Angie Hinkelbein via Facebook

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      Herr Artmeier,Ihren Kommentar lese ich nun zum xten mal und er ist immer derselbe,Sie sollten sich so langsam mal irgendwas anderes einfallen lassen und nicht immer nur “ kopieren/einfügen“

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    • Frank Artmeier via Facebook

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      Wahr ist wahr auch wenn sie es nicht hören möchten

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  • Stefan Werner

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    Und so mutiert ein Landrat zum Pressesprecher der Merkeline…

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