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Kurz im Zug eingenickt – Taschendieb langte zu: 60.000 € Schaden

„Nur mal ganz kurz eingenickt“ war ein wahrer Pechvogel von Fahrgast, dem gestern in einem Regionalzug durch einen Taschendieb ein Schaden von 60.000 Euro entstand.

Der 60Jährige war in Dortmund in den RE 4 gestiegen, um nach Wuppertal zu fahren. Seinen Rucksack hatte er neben sich auf den Sitz gestellt und zur Sicherheit noch seine Hand auf sein Eigentum gelegt. Dann nickte er kurz ein. Als er zwischen Witten und Hagen wieder erwachte, war sein Rucksack nicht mehr da.

Trotz intensiver Suche in dem Zug, konnte er ihn nicht mehr auffinden.

Da sich im Rucksack auch ein Schlüsselbund seines Arbeitgebers befand, muss voraussichtlich dort die komplette Schließanlage ausgetauscht werden. Hierdurch entstehen kosten von circa 60.000 Euro.

Die Bundespolizei warnte in den letzten Monaten eindringlich vor hochspezialisierten, meist algerischen oder marokkanischen Taschendieben, die in Zügen und S-Bahnen im Ruhrgebiet bevorzugt schlafende oder abgelenkte Reisende bestehlen. Wertsachen keine Sekunde aus den Augen lassen und das Nickerchen, auch wenn´s noch so schwer fällt, am Reiseziel einlegen.

Links zu weiteren Berichten:

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http://rundblick-unna.de/schlafendem-das-smartphone-aus-hand-geklaut-doch-der-wurde-wach-und-wurde-sehr-laut/

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