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Kündigungskrise Risadelli: „3. Mai“ ist für die SPD vom Tisch

Der „3. Mai“ ist vom Tisch – als Arbeitsgerichtstermin im SPD-Kündigungsstreit Risadelli. Aufgehoben bedeutet aber lediglich aufgeschoben – um genau sieben Wochen. Als neuen Kammertermin für die Kündigungsschutzklage der früheren Unnaer SPD-Fraktionsgeschäftsführerin hat das Arbeitsgericht Dortmund den 21. Juni festgelegt.

Bärbel Risadelli war vor etwas mehr als drei Monaten fristlos durch den Fraktionsvorsitzenden entlassen worden.

Der Grund für die Verschiebung, teilte das Dortmunder Arbeitsgericht der Klägerseite am Freitag mit, sei die „Verhinderung des Vorsitzenden der Beklagten“. Beklagt (auf Wiedereinstellung) ist die SPD-Fraktion Unna, ihr Vorsitzender ist Volker König. Er also ist am 3. Mai verhindert.

Grundsätzlich sind Verschiebungen von Gerichtsterminen nichts Ungewöhnliches. An der nüchternen Faktenlage ändert sich dadurch nichts: Bärbel Risadelli klagt nach ihrer Kündigung durch König im November unverändert auf Wiedereinstellung. Da die Beklagtenseite die „fristlose“ Kündigung am Donnerstag überraschend zurückgezogen hatte (wir berichteten), muss das Arbeitsgericht nunmehr über die Rechtmäßigkeit der („hilfsweise“ ausgesprochenen) fristgemäßen Kündigung der 60jährigen Sozialdemokratin entscheiden.

3. Mai II

Link zum Bericht vom Donnerstag, 3. 3. : http://rundblick-unna.de/spd-kuendigungskrise-risadelli-koenig-zieht-fristlose-kuendigung-zurueck/

Kommentare (16)

  • Friedhelm K

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    Das wird Herrn / Frau Wunderlich erfreuen. Was meint Herr Bürger hierzu? Die gütliche Auseinandersetzung scheint in Unna anders zu interpretieren sein. Hier ist auch kein Mediator mehr gefragt. Genossen spart euch das Geld und macht einen Stuhlkreis auf. Klappt hervorragend in den Kindergärten vor Ort. Auch wenn ich kein Genosse aus Unna bin, Herr Bürger der Kreis lacht bereits. Schwerte?

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    • Wunderlich

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      Wie meinen?

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  • Margarethe Strathoff via Facebook

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    *kopfschüttel* Sarkasmus aus.

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  • Björn Uhde via Facebook

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    Der beste Grund, bei der nächsten Wahl als Sozialdemokrat die Grünen zu wählen. Ich würde es jetzt tun. Unwürdiges Schauspiel. Und das sage ich als Sozialdemokrat. Volker König gehört abgesägt.

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    • Rolf Stöckel via Facebook

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      Als Sozi „Grün“ zu wählen ist dumm, Björn Uhde! Fehler eingestehen, besser machen und vor allem endlich wieder Politik!

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  • Oskar B.

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    Die Grünen Moralapostel ?!? Nein danke !
    Wir haben hier keinen Kretschmann. Alle anderen kannste vergessen. Zuletzt Volker Beck….. Drogenabhängige haben in der Politik nichts zu suchen.

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    • Björn Uhde via Facebook

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      Schön, wenn man so komplett undifferenziert durchs Leben gehen kann wie Sie. Wussten Sie übrigens, daß alle Deutschen Nazis sind?

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  • Mike

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    Was für eine Lachnummer, der Termin steht nun lange fest und als aufeinmal kann er nicht mehr ? Genau passend zeitlich zu seinem indirekten Schuldeingeständnis einen großen Fehler mit der fristlosen Kündigung gemacht zu haben ?
    Geht ja nur um das Geld der SPD und ihren Ruf und Image und da scheint man genug zu haben…

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Das muss man sich einfach mal Bildlich vorstellen!! Eine Kündigung des Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer artet aus in eine politische Soap ohne Gleichen. Es werden Schachzüge gemacht um Lücken im Gesetz zu Nutzen. Ich will Herrn König nicht beleidigen oder ihm sonstwie Schaden aber hier gibt er sich doch die Blösse von politischer Schwäche und Inkompetenz.

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  • Anne Wilkers

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    Herr Uhde dann sollten sie aber ganz schnell ihr FB-Foto aendern und auf dem roten Hintergrund „STOPT die SPD“ schreiben, passt ja eher zur Farbe und ihrer Meinung! Die AfD ziert ein brauner Hintergrund meinungsverbunden eher!

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  • Weltenbummler

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    Vielleicht geht Herr König nochmal in sich und bereitet bis zum 21. Juni sein Rücktrittsgesuch als Fraktionsvorsitzener vor.

    Oder ist das ein Versuch, dass so rauszuzögern das die Bürger und Wähler bis dahin die ganze Angelegenheit vergessen haben werden. Wer weiss wer weiss !!

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  • w.kaufmann

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    War nicht am Donnerstsg eine Fraktionssitzung. Warum hat denn da der Herr Vorsitzende König die Fraktion nicht informiert, dass er am 3. Mai den Termin am Arbeitsgericht nicht wahrnehmen kann. Wann merkt endlich die gesamte Fraktion, dass sie am Nasenring durch die Arena, sprich Unna, gezogen werden. Ein Vorsitzender der keine Politik mehr zulässt, womöglich noch in Selbstmitleid verfällt und sich allen sozialen und arbeitsrechtlichen Regeln widersetzt, gehört abgesetzt! Beck weg. Effenberg weg und alle die, die grob fahrlässig handeln müssen gehen. Nur die Genossen in Unna schaffen es nicht zu erkennen, dass die Frsktion nicht mehr ernst und glaubhaft wahrgenommen wird. Herr Ganzke hat sich endlich geäußer, wenn auch viel zu spät. Wann reagiert Herr Kaczmarek und beide zusammen stoppen den König .

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  • Magdalena

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    Was wurde besprochen? Um welche Angebote geht es und was sagen die Mediatoren? Die Fraktion hat doch klare Vorgaben erteilt und Aufträge an den Vorsitzenden vergeben. Wartet doch mal deren Antworten ab.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Tun wir ja aber die kommen nicht.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Nun – ein Auftrag an den Vorsitzenden bzw. ein Ziel der Fraktion war es ja – lt. Ankündigung von Fraktionsmitgliedern bei der Oberstadt-Versammlung – „den 3. Mai zu verhindern“. Das ist faktisch erreicht. Der 3. Mai ist verhindert, weil der Vorsitzende verhindert ist.

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  • Martina Tsatsoulis via Facebook

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    Oh, dann kann man ja ,entspannt‘ den 01. Mai begehen… Oder nicht?

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