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Krimineller Antänzer tanzt Zivilfahnder an – sehr dumm gelaufen…

Erst wollte ein Dealer einem Zivilbeamten Kokain andrehen (wir berichteten), jetzt wurde ein anderer Zivilpolizist von einem  kriminellen Antänzer angetanzt und beklaut. Die Tarnung von Dortmunds zivilen Einsatzkräften funktioniert offenbar hervorragend.

Gestern Abend meldeten Zeugen der Polizei „eine verdächtige“ Person im Rotlichtviertel (Linienstraße), die versuche, „Passanten in die Hosentasche zu greifen“. Zivile Beamte konnten daraufhin einen Tatverdächtigen ausmachen.

Vor ihren Augen tanzte der Mann einen arglosen Passanten an, verwickelte ihn ein Gespräch und versuchte dabei, seinem Opfer in die Hosentasche zu greifen. Zeugen warnten den Passanten rechtzeitig, so dass der Tatverdächtige abließ.

Und dann… ging der „Antänzer“ zum Erstaunen der Zivilbeamten direkt auf einen der Ihren zu. Er vollführte dabei die typischen „Antanzbewegungen“, ging bis auf Tuchfühlung mit dem (unerkannten) Polizisten und zog ihm dabei die Geldbörse aus der hintern Hosentasche – Sekunden später befand sich der 19Jährige in Handschellen auf dem Boden.

Zu dem kriminellen jungen Mann schreibt die Polizeipressestelle, dass der 19-Jährige „einschlägig und mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist“ und gerade erst aus der Haft entlassen wurde. Die „Antänzermethode“ ist, wie die Polizei schon häufig kommuniziert hat, eine typische Diebstahlmasche meist nordafrikanischer Männerbanden.

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