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„Krieg ist Terror der Reichen“ – mag sein, aber wildes Graffiti ist illegal

Meinungsfreiheit – gut und schön. Aber sie hat ihre Grenzen. Unter anderem dort, wo Sachbeschädigung anfängt.

  „Krieg ist der Terror der Reichen“, „Terror ist Krieg der Armen“ – mit diesen Parolen haben unbekannte Schmierfinken in einem Zugwaggon im Dortmunder Bahnhof ihre Ansicht über den Krieg im Mittleren Osten kundgetan. Mit schwarzer Lackfarbe (nicht wirklich einfach zu beseitigen) wurde Meinungsfreiheit großflächig auf der Innenverkleidung des Zugabteils ausgeübt. Jetzt ermittelt die Dortmunder Bundespolizei.

Mitarbeiter der Bahn entdeckten die Sauerei am Donnerstag gegen 09:30 Uhr in einem abgestellten Zug im Hauptbahnhof DO. In Druckbuchstaben sprühten der oder die Tatverdächtigen ihre Meinung über die derzeitigen Geschehnisse im mittleren Osten nieder. Neben „Krieg ist der Terror der Reichen“, „Terror ist Krieg der Armen“ und „Nie wieder Krieg“ wurde auch „§ 80 StGB“ (Vorbereitung eines Angriffskrieges) an die Verkleidungen geschmiert.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der Zug am 02. Dezember in die Abstellgruppe des Dortmunder Hauptbahnhofs gefahren wurde.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Der Staatsschutz wurde zuständigkeitshalber informiert.

Krieg ist Terror der Reichen

Krieg ist Terror 2

 

Kommentare (10)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Fürchterlich, diese Schmierfinken.

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  • Jama To via Facebook

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    DNA Spüren sichern und zum Säuberung verdonner!

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    • Andre Heyn via Facebook

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      Der zweite Beitrag von ihnen wo ich was mit DNA lese…
      Lassen sie sich doch gleich nen Chip einbauen der sie 24 std Orten kann was sie tun usw..

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  • Weltenbummler

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    Auch wenn das eine nachvollziehbare Unmutsäußerung war, ist dies im bzw am Zug völlig unangebracht. Ohne wenn und aber das ist eine Sachbeschädigung und der muss nachgegangen werden. Aber das schafft man auch ohne DNA und das ganz NRW Proben abgeben muss.

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  • Hans Meier via Facebook

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    Ich hätte mir gewünscht, die Redaktion hätte sich auch inhaltlich mit der Aussage auseinander gesetzt. Krieg ist nun mal menschenverachtend und Tote sind schlimmer als ein Graffiti !! Und Arme waren niemals Gewinner eines Krieges.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wir setzen uns nicht inhaltlich mit Aussagen auseinander, die als Akt des Vandalismus in eine Bahn gesprüht werden, Hans Meier.

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    • Hans Meier via Facebook

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      Vielleicht bleibt ja die Chance überhaupt einmal zum Thema Krieg einen redaktionellen Beitrag zu verfassen.

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    • Hans Meier via Facebook

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      Vielleicht bleibt ja die Chance überhaupt einmal zum Thema Krieg einen redaktionellen Beitrag zu verfassen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Sobald sich ein lokaler Bezug ergibt, läufst du damit bei uns offene Türen ein, Hans Meier. Aber Vandalismus etc. wird dazu nicht als Anlass dienen. VG.

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  • Stefan Werner

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    Ungeachtet des Inhaltes sind die meisten (nicht alle) Graffitis das Werk infantiler Schwachköpfe die nur unser Steuer- oder Ticketgeld zu ihrer Beseitigung verplästern. Wer was zu sagen hat, kann das legal überall tun. Wer den Mut dazu nicht hat und lieber an dunklen Orten rumschmiert, hält am besten ganz das Maul!

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